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Ein echtes Foto muss nicht erklärt werden; noch kann es mit Worten beschrieben werden.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Laboralternativen
Hallo Herr Schaub,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Es ist schon richtig, dass sich aus Diafilmen ein wenig mehr Auflösung herauskitzeln lässt, allerdings halte ich die übrigen Eigenschaften des Films wie Farbwiedergabe, Kontrastbewältigung und Tonwertdifferenzierung für wenigstens genauso wichtig und diesbezüglich schneidet der Ektar, zumindest bei meinen Vergleichen, eindeutig besser ab, als die Diafilme.
Die Beurteilung der Farbwiedergabe ist natürlich immer auch sehr subjektiv. Dass der Ektar 100 hinsichtlich Farbwiedergabe und Tonwertdifferenzierung nun generell besser sei als die 100er Kodak und Fuji-Diafilme, kann ich nicht sagen. Er ist anders, das ja. Ist auch Geschmackssache.
Dass er als Negativfilm einen prinzipbedingten Vorteil beim Belichtungsspielraum aufweist, ist klar.
Aber wenn ich Diafilm korrekt auf die Lichter belichte, und dann auf dem Leuchtpult oder in der Projektion anschaue, bin ich immer wieder erstaunt, welche große Kontraste in der Praxis vom Diamaterial bewältigt werden können. Gerade mit Filmen wie dem Astia 100F, Provia 100F, Sensia 100, E 100 G(X), Elitechrome 100.
Schön, dass Sie so gute Erfahrungen mit Labors gemacht haben! Ich schicke meine Filme ohnehin nur ins Fachlabor, kann aber aufgrund der Prints und Dias, die mich in der NaturFoto-Redaktion erreichen und zahlreichen Gesprächen mit Lesern und Kollegen sagen, dass sehr viele Leute nicht wirklich zufrieden sind mit dem was sie aus vielen Labors zurückbekommen.
Hans-Peter Schaub
Es gibt mehr als genug gute Labore in Deutschland (Photostudio 13, Eurocolor Gera, Farbglanz, Strube, Schilderoth etc.). Wenn jemand mit seinem unzufrieden ist, wechselt er eben.
Wenn ich mit meiner Autowerkstatt unzufrieden bin, gehe ich doch auch zu einer anderen, und höre deswegen nicht gleich auf Auto zu fahren ;-).