Wenn das Bild gut ist, dann spür ich's in den Lenden!

— Steve Rowland

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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am Sonntag, 14. September 2008 - 17:57

Hosen runter aber flott!

Die meisten D-SLRs die verkauft und genutzt werden haben ein Gummi-Zoom auf dem Bajonett, welches gerade im Fall, wenn es um Konkurrenz-Systemen zu einer Olympus E-520 mit Kitlens für 250,- Euro geht, ein Sigma und Tamron 18-250/270 OS/VC ist.
Bei KB-VF kostet ein vergleichbares stabilisiertes Tele, welches ähnlich wie das Nikkore 4-5.6/80-400 VR bis eff. 400mm geht ein Mehrfaches eines Zooms das auf Four Thirds bis auf eff. 400mm bei dieser schlechten Lichtstärke von 1:4-5.6 geht.

Was liest man aber stets? Four Thirds Objektive sind lichtschwächer und zB. eine Kamera wie die 450D mit einem vergleichbaren Objektiv (Preis beachten!) würde die bessere Bildqualität liefern. Die Bildqualität ist speziell von den stabilisierten Tamron und Sigma instabil und wenn schlecht dann so schlecht, dass man lieber eine Knipse hätte die in die Hosentasche paßt. ZB. Panasonic DMC-TZ3 mit 10x Zoom bis eff. 280mm. Den Rest croppt man bis auf eff. 560mm und schaut dann noch besser aus als mit einer Tamron/Sigma-Gummi-Linse.

Das Nikkore 4-5.6/80-400 VR kostet ähnlich viel wie das vergleichbare EF L von Canon und ein lichtstärkeres als wieder 1:4-5.6 gibt es bei Canon auch nicht. Auch nicht bei Pentax der sogar ein auf APS-C gerechnetes anbietet. Das Canon ist sogar teurer als das ZUIKO Digital 2.8-3.5/50-200 ED. Das sind 1.2-2.1 EV höhere Lichtstärke das sind WELTEN!

Wer sich auf die Marktanteile bezieht und daran die Qualität des Produktes und der Ergebnisse, das Potential der Kombination von Kamera und Objektiv festmacht und in Diskussionen ständige einem die Markenbrille aufsetzen muß um Recht zu behalten weiß von was er spricht. Das was er selbst darstellt auf andere projezieren.

Four Thirds hat mit micro Four Thirds definitiv ENDGÜLTIG bewiesen, dass es nicht nur der Sensor mit den größten Potential wg. Flexibilität und damit Gestalbarkeit eines D-SLR-Systems ist sondern auch die System-Partner für den Fotografen am meisten tun.
Der Samsung CMOS hat diesselben Maßnahmen wie alle anderen CMOS wie von Nikon, Sony und Canon. Diese Maßnahmen die dem guten Rauschverhalten dienlich sind führen um es so wie www.imaging-ressource.com zu formulieren zu einer Abschattung der Pixel bei einem so kurzen Auflagemaß wie es micro FT aufweißt.
Das was va. Canon klugscheisserisch in seinen Whitepapers wg. dem überlegenen CMOS abläßt geht jetzt gewaltig in die Hose, wenn man auch ein Spiegelkasten-freies System anbieten will. Man muß entweder einen LiveView-untauglichen FFT CCD nehmen (vgl. Olympus E-1) oder einen verrauschten 3T-CMOS entwickeln oder eben die Technik von Panasonic/Olympus und damit einen 3T-NMOS namens LiveMOS einkaufen.

Canon hat's verspielt genauso wie Sony, Samsung und Nikon. Auf die falsche Technologie gesetzt. Auf den Sensor für Gummi-Zoom-Käufer gesetzt. Bei den 80% Marktanteil von Nikon und Canon sind mind. 75% Grundstock Gummi-Zoom-Käufer die quasi als Beweis gelten, dass die Kameras von Canon und Nikon die bessere Bildqualität liefern.

Nix Technik-Freaks bei Olympus und Panasonic. Die G1 ist die erste Kamera der Four Thirds Adopters die Canon und Nikon mit den eigenen Waffen schlägt und zwar reine Rechenpower der Signalprozessoren. Die G1 ist die erste Dual-Processor Kamera von Panasonic und Olympus. Der Rechenpower ist jedoch im Gegensatz zu Nikon (EXSPEED Dual), Canon (Digic III Dual) und Sony (BIONZ Dual) nicht dazu da um die Bildsignale der CMOS-Sensoren schönzurechnen sondern den neuen elektronischen Sucher ordentlich zu befüttern. Sicherlich dann noch der Anspruch 12MPx zu verarbeiten und auf die Speicherkarten zu schreiben.

Die G1 ist der deutlichste Paukenschlag des Four Thirds Consortiums. Technologie Baukasten erster Klasse. Besser bestückter Technologie-Kasten zudem. Falls es ab 2015 bei einige Kunden lautet man wolle wieder mehr Mechanik und weniger Elektronik, dann hat man mit Leica einen Partner der egal ob Gehäuse oder Objektive vollmechanischen noch selber bauen kann anstatt es wie ZEISS an Cosina zu geben.

Hier geht es garnicht um Markenbrillen die man angeblich an Wort und Schrift erkennt. Es geht darum klar zu machen, dass das was bereits 2003 absehbar war jetzt wesentlich schneller als gedacht passieren wird.

Na klar wollen Manager, dass Ziele erreicht werden. Schlechte Manager stecken die Ziele niedriger um entsprechend Ihre Prämien zu erhalten. Olympus hat eben Manager die immer etwas mit den Zielen übertreiben um die Firma voran zu bringen anstatt sich an der Firma zu bereichern.

Wer geil auf Manager-Prämien ist sollte bei Nikon oder Canon arbeiten. Deren Ziele sind die 40% zu erhalten und je nachdem ob man bei Nikon oder Canon sitzt wieder Nr. 1 im D-SLR-Geschäft zu werden. Die sind sowas von fett mittlerweile das setzt sich va. bei Canon bis zur Entwicklung fort und an den Produkten erkennt man es ebenso.
Da geht nix voran außer MPx und HighISO, während die Bildqualität immer schlechter wird und immer mehr Objektive von den Sensoren nicht mehr ausreichend gut unterstützt werden.
Beispiel Nikon D200 vs. D300. Bei niedrigen ISO hat die D200 die bessere Bildqualität. Die D300 hat mehr fps, MPx und höhere ISO und ab ISO800 wohl auch das bessere Rauschverhalten. Viele Hobby-Fotografen haben gerne mit Dia gearbeitet und die gibt es eben nur bis ISO400 bei Karstadt und Co. zu kaufen. Warum sollte heute plötzlich ein Hobby-Fotografe mehr als ISO400 benötigen?
Bereits die Olympus E-1 konnte es besser. Liefert bis ISO800 bei schlechten Lichtverhältnissen (Dämmerung und Nacht) bereits besseres Material als ein ISO400 Film und am hellichten Tag stellt die E-1 bis ISO3200 jeden hochempfindlichen gepushten oder nicht gepushten Film in den Schatten.

Die Consumer werden von den Marktführern gemolken. Und weil die Marktführer mit Ihren Produkten erfolgreich sind wird bei Sony und Pentax geclont.

Panasonic und Olympus tanzen aus der Reihe liefern aber eigentlich das was der Kunden will. Hat der Kunden was er will kauft er seltener eine neue Kamera aber dafür mehr Objektive. Diese Objektive orientieren sich jedoch eben auf Anzahl der Bajonetts/Kameras im Umlauf und deshalb setzt Nikon und Canon eben auf verkaufte Bajonetts/Kameras bzw. Objektivdeckel mit Speicherkarte. Weil es so einfach ist bei etwas was schon schlechter als jede Olympus war als es auf dem Markt kam etwas zu verbessern will der betroffene 400D-Käufer dann eben die 450D wenn diese rauskommt, etc., etc., etc.. Die Olympus E-1 nachzubauen mit einer Nachfolgerin die besser ist wenn es um Bildqualität bei niedrigen ISO geht erkennt man an den heutigen D-SLRs incl. der E-3. Die E-1 hat heute noch Ihre Stärken und ist hier ungeschlagen.
Wer wie früher auf Reisen geht und nichts empfindlicheres als einen ISO400 Film einlegt dem bietet die E-1 heute noch Fotografie ohne Limits wie früher bzw. heute mit den HighISO-Performern und MPx-Flaggschiffen die erst bei höheren ISO losdampfen können.

Erstmal mit dem heute noch besten Sensor dem FFT CCD arbeiten und va. arbeiten können, denn der Auftritt war bedingt durch Forderung nach LiveView bei FT, APS-C wie KB-VF nur ein kurzer. Der FFT CCD regiert immer noch im Profi-Sektor. Dort wo die Stärken der E-1 weiterhin gefordert sind aber eben dem Preisniveau mit höherem Aufwand ab einer gewissen Ausstattung in der digitalen Dunkelkammer auch höher liegend und fliegend.
Wer im digitalen Mittelformat mit 8bit JPEG aus der Kamera arbeitet und das trifft auch auf die 75% der Nikon und Canon-D-SLR-User zu der wird der E-1 nicht auf den Kopf spucken können. Dynamik-Bereich wird auch von den Digitalbacks nicht komprimiert und somit ist 8EV Ausgangsdynamik das höchste der Gefühle.
Wer mit RAW arbeitet und entsprechend in der digitale Dunkelkammer den Umgang mit RAW beherrscht wird tatsächlich die E-1 um Klassen überflügeln. Fragt sich nur wie man mind. 9.999 Euro gegenüber 999,- Euro für den E-1 Body und ca. 300,- Euro für ein 3.5/35 verargumentiert.

Desweiteren ist die E-1 wesentlich robuster gebaut als jede andere D-SLR. Also wer im Urlaub oder unterwegs etwas robustes zum guten Preis (einige fast fabrikfrische für 300,- Euro gibt es auch heute noch bei eBay zu ersteigern) braucht dann die E-1 mit Doppel-Zoom-Kit und zwar 14-54 und 50-200. Das ist die Für-Immer-Wunschlos-Glücklich-Lösung.

Ist das zu groß dann eben die G1 mit den aufgeführten Objektiven. Warum die G1 wohl G1 heißt? Warum wohl die G1 die größte und teuerste micro FT bei Panasonic sein wird?

Die Kameras, welche den Grundstock von 80% Marktanteil von Nikon und Canon ausmachen können weder mit der E-1 noch weniger mit der G1 mithalten und zwar für jeden Einsteiger und Laien sehr schnell erlebbar. Die Objektive sind umso mehr unschlagbar. Die sind jeden Euro wert und nicht mit VR, IS, OS oder VC auf E-520-Niveau gebracht alleine nur durch ein Label was jedoch eine Verschlechterung der Abbildungsleistung des Objektives bedeutet.
Warum wohl die O.I.S.-Objektive bereits bei FT größer bauten und eben diese Objektive die man jetzt sieht nicht die billigsten sind sondern quasi das Pro ZUIKO Digital 14-54 und 50-200 im micro FT-Format. Das sind noch nicht die preiswertesten Kitlenses. Das ist Pro. TopPro trägt evtl. das Leica D Label und Standard gibt es dann für 100,- Euro mit einer Bildqualität eines auf KB-VF gerechneten EF L-Zooms. Was nicht schwer ist weil bei KB-VF Sensor und Objektiv nur selten harmonieren.

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