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Bestes Weitwinkelobjektiv? Zwei Schritte zurück.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Der Markt
existiert nicht nur in der massenhaften Verbreitung eines Typs von Kamera (oder irgendetwas anderes), sondern in einer Vielzahl und Varianten eines Typs eines Produktes. Diese Art von Monokultur ist sowohl in der Natur als auch in der industriellen Verbreitung von Waren und Dienstleistungen eine auf die Dauer extrem kontraproduktive Veranstaltung. Vielmehr gilt es, aus einem Grundprodukt ein möglichst vielgestaltiges Produktportfolio zu machen, damit man ein möglichst weit gestreutes Publikum erreichen kann.
Dass es so viele gibt, die immer nur "das Eine" kaufen, liegt einfach an der Unfähigkeit, differenzierte Angebote wahrzunehmen und zu nutzen, gepaart mit der ständigen Sucht, nach einer mehrheitlich genutzten Sache umzusehen und sich diese eine Entscheidung (zugunsten eines Produktes) permanent selbst zu bestätigen. Die Industrie versucht ein derartiges Verhalten natürlich zugunster einer Kaufentscheidung in die eigene Richtung durch Publikation und Werbung zu vertiefen.
Das bedeutet aber nicht, dass deshalb das Produkt, das Angebot schon von Haus aus einen höheren Wert oder eine bessere Auslegung darstellt. Es ist nur die Unfähigkeit nicht weniger Techniknutzer, sich etwas anderes, als das mehrheitlich gekaufte Produkt vorzustellen. Entsprechend fallen hier viele Kommentare auch aus.
Es ist einfach für die persönlichen Bedürnisse oder für die eigenen Bedingungen, mit denen man z. B. fotografieren will, nicht wichtig, ob das Produkt aus einer Produktlinie mit massenhafter Verbreitung stammt, oder nicht.
Wichtig ist, dass der Hersteller glaubhaft macht und durch Vergleiche bestätigt, dass er in der Lage ist, ausreichend qualifizierte Angebote zu machen, die den eigenen Bedürfnissen entspricht. Und das ist bei praktisch allen derzeit am Markt operierenden Herstellern von Kameras der Fall, bei nahezu oder definitiv gleicher Qualität der Produkte.
Für den Einzelnen spielt es also eigentlich keine wirkliche Rolle, ob er nun eine Canon, eine Nikon oder ein Produkt von Panasonic, SONY oder Olympus kauft. Wichtig ist, dass das Produkt im eigenen Sinne funktioniert und befriedigende Antworten auf die eigenen Anforderungen produziert.
Vollständig unwichtig ist in diesem Zusammenhang, ob das Produkt nun massenhaft verkauft wird oder nicht. Vor allem, wenn ein Produkt schon innerhalb geringer Zeitläufe bereits von einem anderen Produkt abgelöst wird, das angeblich alles noch viel besser und toller kann, als das Produkt zuvor. In sofern relativiert sich sowas ziemlich schnell.