Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.

— Gisèle Freund

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Blödsinn!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. September 2008 - 21:42
Max Rheub schrieb:

Das ist nur EINE der verschiedenen unterschiedlichen Zukünfte der ...

Es gibt nur einen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.
Zukünfte kennt nichtmal der Duden höchstens verschieden Möglichkeiten der Digitalfotografie in der Zukunft.
Wenn Canon schreibt bzw. damit wirbt:

Die Zukunft der Fotografie

und damit KB-VF meint dann zeigt das, daß gerade diese Firma die Kameras über Sprüche verkauft anstatt Qualität.
Aktuell sind über 75% der Marktanteile APS-C-Kameras und nicht KB-VF und zwar Einsatz mit Objektiven wie Tamron/Sigma 18-250/270. Wie ein 15x-fach auf KB-VF gerechnetes Zoom ausschauen soll und va. kosten soll möge Canon jetzt bitte jedem der was von Fotografie und Objektiven versteht erklären. Va. Canon hängt alles an der Kamera und dem Sensor fest.
Es gibt nur 1 Zukunft der Fotografie und die lautet bezahlbare Objektive mit hochwertiger Abbildungsleistung auf den Systembildkreis.
KB-VF kann das nicht anbieten. Weder Nikon, Sony, Canon noch Tamron oder Sigma bieten auf APS-C gerechnete Zooms an die bis eff. 600mm gehen. Pentax ist hier ganz alleine.
Man muß um professionell arbeiten zu könne auf ein KB-VF-Monster zugreifen was gegenüber einem ZUIKO Digital 4-5.6/70-300 bzgl. Abbildungsleistung so untergeht, daß aus 24MPx definitv bestenfalls meßbare 12MPx (LowPass-Filter hierbei berücksichtigt) werden und der Informationsgehalt ist durch den Auflösungsverlust so und so geringer als die 10MPx einer FT-Kamera, denn die reizt das ZD 70-300 noch nicht aus.
Markenbrille abnehmen fotografieren und an die eigenen Argumente dabei denken. Micro FT deckt jetzt sogar das Sucherbild so groß wie bei einer EOS 5D ab allerdings nicht mit einem beschnittenen Sucherbild sondern 100%.
Die Panasonic DMC-G1 bietet alles was die 5D bietet genauso aber eben noch mehr als die 5D.

Es müßte eigentlich jedem langsam klar werden wie ernst es für insbesondere Canon aussieht. Nikon stellt zumindest tatsächlich völlig neu gerechnete Objektive bereits, während Canon geringe Veränderungen an nunmehr 10...20 Jahre alten Rezepturen durchführt.
Ca. 2013 wird die Vollelektronische Ware für die meisten so und so zu teuer, denn der große Sensor mag zwar immer preiswerter werden es werden die Objektive jedoch eher teurer als preiswerter werden.
Die Investition in eine G1 steckt man locker weg.
Der Einbruch von Systemen mit schlechtem Preis-Leistungsverhältnis kommt ca. 2013. Einzig verschont bleibt Vollmechanik-Experte ZEISS und Cosina was KB-VF anbelangt. Leica wie Nikon setzen korrekterweise auf digitales Mittelformat. Ein Bereich in dem der User zumindest soviel Geld für Wartung ausgubt, daß er länger als Erst-Investitions-KB-VF-Fotografen Freude an der Vollelektronische Ware hat.
Darunter jenseits von digitalen Mittelformat gibt es im KB-VF-Bereich dann Cosina, ZEISS und Leica weil Vollmechanisch überlebt, APS-C konnte ohne sauteuere KB-VF-Telezooms nie überzeugen und stirbt langsam aus, während KB-VF aufgrund der teuren Objektive sich selbst killt.
Übrig bleibt im D-SLR-Bereich der heute kleinste Sensor. Der Fotograf der mit digitalem Mittelformat arbeitet hat für die verbesserte Mobilität dann eine FT D-SLR oder eine mFT Reflex (Reflex steht im Sinne SLR für einäugige Kameras und das ist eine mFT sehr wohl. Alles was einäugig ist und man kann durch das Objektiv gucken ist eine SLR).

Je größer das Maulwerk umso ernsthafter wirkt mFT bereits und weil mFT wirkt schlägt FT zunehmen tiefe Verwerfungen in den D-SLR-Markt. Wer fotografieren will wird sich nach den Objektiven und deren Leistung orientieren, denn Vollelektronische Fotografie ist ab einem bestimmte Preis teurer als SLR Fotografie mit viel Mechanik und Film.
Da das Wettrennen erst seit 2003 mit dem Erscheinen der E-1 stattfindet hat wirklich noch keiner kapiert was die Vollelektronik bedeutet. Auf der einen Seite Sensortod und auf der anderen Seite durch Speicherkarte voll machen anstatt ökonomischer Umgang mit dem Filmmaterial eben höhere Beanspruchung der Objektive und va. der Antriebe darin.
Ca. 2013 werden sich die meisten die sich heute die Erst- oder Zweit-Investition in eine KB-VF leisten dann hier und da mit den ersten defekten Profi-Objektiven dastehen und zudem vor einem wirtschaftlichen Totalschaden. Dann bedeutet das um auf Niveau einer 250,- Euro Olympus Kitlens arbeiten zu können bei KB-VF die Investition va. typ. 1000 Euro. Das Spiel geht bis Supertele und besonders im Supertele-Bereich so weiter. Ein eff. 2.8-3.5/100-400 gibt es für KB-VF nicht und wäre unbezahlbar wie viel zu groß und schwer.
Wird es jemals KB-VF ohne Spiegelkasten geben? Um auf eff. 400mm zu kommen so große Objektive? Definitiv nein!

Das mit den großen Pranken für den 5% Menschen erledigt die 5% Nische digitales Mittelformat. Der Rest geht zunehmend auf den FT-Sensor als FT D-SLR und mFT Reflex über. APS-C und KB-VF stirbt aus denn mit first-serve-first-win im Spiegelkasten-freien Bereich wird zur Photokina 2008 die Zukunft der Fotografie eingestimmt. Die Sigma DP 1 zeigt wie groß ein eff. 4/28 baut. Panasonic bringt 1. Quartal 2009 ein eff. 1.7/40 das ist dann tatsächlich nutzbar, denn viele KB-Film-Kameras nutzen einst 35mm weil die beim verkürzten Auflagemaß von ca. 35mm eben kompakter und einfacher zu bauen waren. Viele wollten eigentlich ein 50mm. 40mm ist der beste Kompromis und ein Cosina 1.4/40 auf Leica M eine geile Sache.
Ein 1.7/40 kann man bzgl. 0,3 EV lichtschwächer dank der besseren Nachbelichtbarkeit des Bildmaterials aus einem Sensor igonieren!

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