Es ist immer noch viel geheimnisvoller, mit Film zu fotografieren: niemand kann vor morgen sehen, was Du aufnimmst.

— Marc Horn

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Nein!

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 12. September 2008 - 20:01

Das mit dem geringeren Auflagemaß oder längerem Auflagemaß haben Sie scheinbar nicht ganz verstanden.

Geringere Telezentrie wirkt sich auf den Hauptstrahl aus egal wie kurz oder lange das Auflagemaß ist. Mit abnehmenden Auflagemaß wird die Telezentrie der Nebenstrahlen geringer. Ist zwar begrifflich nicht 100% fachlich korrekt formuliert aber eben so, dass Sie nicht durcheinandern kommen.

Bei gekürztem Auflagemaß muß man wie im Falle Leica M8 auf einen optisch besseren Sensor wie CMOS von Canon, Nikon, Sony und Samsung übergehen und zudem mit kleinere Bildkreis arbeiten. Außer man will das Bildmaterial so versauen wie Canon ab EOS 5D.

Wird das Auflagemaß länger im Vergleich zu Bildkreis wie es bei Mittelformat ist, dann kann man sogar mit symmetrischen Objektiven (Hauptstrahlen nicht im 78° Winkel sondern 45° bzw. nicht max. 12 Grad aus dem Lot sondern 45 Grad aus dem Lot) sehr gute eigentlich im Vergleich zu einer 5D deklassierende Ergebnisse erzielen. DALSA und Kodak berücksichtigen symmetrischen Objektive mit großem Bildwinkel, denn nur symmetrische Objektive sind zu Vermessungsaufgaben zugelassen. Symmetrische Objektive müssen nicht nachträglich korrigiert werden, während das Maß der Telezentrie die Verzeichnung von Objektive mit schlechter Korrektur erhöht, vgl. Tonnenverzeichnung bei den neuen FX-Zooms während das hervorragend korrigierte ZUIKO digital 4/7-14 so gut wie verzeichnungsfrei ist.

Zuletzt aber folgendes. Wären nur ein einziges Olympus oder Panasonic-Objektiv wirklich bildseitig telezentrisch würde niemand damit Fotografie betreiben. Bildseitig und sogar Objektseitig bzw. beidseitig telezentrische Objektive werden in der Industrie eingesetzt um Maßstabsgetreue Vermessung von Objekten durchzuführen.
Insbesondere weil Laien und Möchtegern-Experten im Internet sich wirr und beliebig informieren konnte sich etablieren, dass Telezentrie ein Marketing-Gag von Olympus sei und Nikon sowas nicht notwendig hätte, weil die den besseren Sensor habe und sowieso alles besser können und deshalb auch keine Telezentrie benötigen.

Gerade ZEISS und va. Nikon berücksichtigen Telezentrie für die neuen Objektive sehr streng. Das Nikkore AF-S 2.8/60 Nano G Micro hat überhaupt nicht mehr mit seinem Vorgänger einem AF-D-Typen zu tun. Es ist sowas von Olympus abgekupfert was Erlangen der Telezentrie bedeutet, es könnte fast ein ZUIKO Digital 2/50 Makro sein.

Die µFT-Objektive werden bzgl. Hauptstrahlen der Randstrahlen ähnlich hoch in der Telezentrie rangieren wie FT aber bei den Nebenstrahlen muß die Diskrepanz der LiveMOS stemmen und er tut es besser als jeder CMOS ala Nikon, Canon, Sony, Samsung, etc. denn die Öffnungspupille des Pixels eines LiveMOS ist effektiv größer als die beim CMOS mit weit aufgeschränkten Microlinsen, welche zuletzt nur für die Empfindlichkeit und damit reine Rauscharmut im Bildmaterial etwas bringt.
Die bessere Bildqualität liefert µFT durch Optimierung des Sensors auf weniger telezentrische Ausleuchtung des Pixelarrays durch Nebenstrahlen.
Auch Nebenstrahlen liefern Information. Die ballern bei KB-VF und APS-C va. bei den höherpreisigen CMOS-Kameras quer durch die Microlinsen und erzeugen Unschärfen und Farbfehler. Das ist ebnefalls Bildrauschen, denn es ist Schrott.
Egal ob FT oder µFT durch Optimierung der optischen Eigenschaften des LiveMOS nach dem Vorbild des FFT CCD aus der E-1 kommt mehr Information am Pixel an. Durch angemessene Telezentrie und die Anforderungen stellt der Sensor bleibt das extrem hohe Qualitätsniveau von FT bei µFT erhalten.

Die LUMIX DMC-G1 zeigt in Ihrer Gesamtheit den aktuellen und zwar allerletzten Stand der Technik, während eine Nikon D90 oder Canon 50D nur durch Rechenpower mit MPx und beim benachteiligten CMOS mit HighISO protzt. Mit HighTech hat das nichts zu tun, denn man hat sich der MIPS bei MPx und über 10 Jahr alten Entrauschungsmethoden beim CMOS bedient.

Wer eine Kamera bedienen kann bzw. sich schnell in neue wirkungsvolle neue Funktionen einarbeiten, kann welchen nicht gleich beim ersten Blick als wirkugsvoll erkannt werden, der wird nach ein paar Tagen oder Stunden Arbeit mit der G1 alles platt machen was bisher Rang und Namen hat(te).

Die Zukunft der Fotografie basiert auf dem kleinsten D-SLR-Sensor.

Ist FT die 100% Digitalisierung ist heute der Wettbewerb noch unterhalb 50%. µFT ist so gesehen 200% Digital.

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