Wussten Sie schon, dass man auf alten Fotografien jünger aussieht als auf neuen?

— Werner Mitsch

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Kein Sensor-Gesabbel!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 05. August 2008 - 19:30
Gast schrieb:
Gast schrieb:

...Der viel wichtigere Parameter ist der Bajonett-Durchmesser und hier wird LiveMOS und va. FFT CCD im Vergleich zu 4T-CMOS die besseren Ergebnisse liefern.

...Das Sensorgebabbel kenn' ich schon zur Genüge.

Nicht nur wegen der besseren Farbsättigung und anderen Eigenschaften hat Leica bei Leica M auf FFT CCD gesetzt.
Auch die digital optimierten Leica M-Objektive sind alles andere als telezentrisch bzw. nahezu telezentrisch. Der FFT CCD von Kodak in der Leica M8 hat mit zunehmenden Abstand zur Sensormitte extrem weit und optimal auf Leica M optimiert verschobenen Mikrolinsen.
Wer das bei einem CMOS-Sensor versucht kann den eindampfen aber nicht verkaufen.
LiveMOS (3T-APS) wegen an FFT CCD orientierten Eigenschaften kann hier mehr Freiheitsgrade anbieten als ein CMOS-Sensor (4T-APS*).
In einer solchen Situation was konstruktive Möglichkeiten bei einem so unkomfortablen Verhältnis von Bajonett-Durchmesser und Bildkreis anbelangt wird man mit FFT CCD, IT-CCD und LiveMOS die sichtbar besseren Ergebnisse erreichen und die Optimierung der Objektive gelingt dort wo Canon gerade wegen der CMOS-Sensor-Technik (4T-APS) an Vignettierung und Randabdunklung scheitert oder sich bei der Kompensation bei der Signalverarbeitung in sichtbaren Artefakten vergallopiert.

Das komplette System muß aufeinander abgestimmt sein und bei einer Nikon D300 und Nikon D3 sind es ohne die neuen Objektive wie die beiden FX-Zooms weniger als zuvor.
Das ist bzgl. dem was man angibt zu tun ein Rückschritt, denn eine E-3 kann alle die Objektive die eine E-1 bereits gut unterstützte ähnlich gut wenn nicht sogar besser unterstützen.

Wäre es Gesabbele gäbe es bei Olympus und Panasonic in der technischen Entwicklung Sturzbäche durch die wichtigen Auseinandersetzung mit der Thematik des am besten geeigneten Sensor bzw. in welche Richtung man den/die neuen Sensoren weiterentwickelt.

Dem FT-Standard ist inherent eine hervorragende optische Performance des Sensor allen anderen Eigenschaften voran zu stellen. Es steht jedoch nicht drin ob es 3T-APS, 5T-APS oder FFT CCD sein soll.
Leute die sich mit Sensoren auskennen greifen zum paßensten Sensor der verfügbar ist.
Am Anfang stand nur FFT CCD zur Verfügung. Dann ein für Astronomie-Anwendungen entwickelter IT-CCD (E-400). Seit geraumer Zeit steht der LiveMOS zur Verfügung und ist dank seines hervorragenden LiveView-Supports sehr beliebt.
Referenz der Weiterentwicklung ist jedoch weiterhin der FFT CCD was Farbsättigung und optische Performance anbelangt. Letztere würde va. ausschlaggebend bei einem großen Sensor in einer Kamera mit FT-Auflagemaß sein. Während die FX-Zooms die Nikon D3 bzw. den CMOS darin nicht wirklich 100% mögen und Canon schlichtweg kein ordentliches WW-Zoom wg. den CMOS-Sensoren hinbekommt gelingt das einem Leica bei seiner digitalen Leica R10 und den paßenden neuen Objektiven dank LiveMOS oder FFT CCD sichtbar besser. Wie das geht hat man bei der Leica M8 und dem Kodak FFT CCD bereits gelernt/geübt.

*) APS steht für Active Pixel Sensor und steht hier weder für APS-C noch APS-H.

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