In Amerika ist der Fotograf nicht einfach die Person, die die Vergangenheit aufzeichnet, sondern jene, die sie erfindet.

— Susan Sontag

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Dicker nicht großflächiger

Eingetragen von
Gast
am Montag, 21. Juli 2008 - 22:38

Ein Sensor mit tieferem Substrat nutzbar zur Ladungsspeicherung ist vergleichsweise teurer in der Herstellung als ein großflächiger der ein dünneres Substrat hat.
Der Ausschuß ist das Problem bei größeren Sensoren.

Es wird soviel Non-Sense und Unfug über kleine Pixel und kleine Sensoren geschrieben, dass der Schwachsinn der von Ihnen kommt es quasi perfekt macht.

Ein kleiner Sensor mit kleineren Pixeln in der Fläche aber tieferen Halbleiter-Substrat zur Speicherung der Ladung kann einem großflächigen Sensor mit dünnerem Substrat in der Dynamik überlegen sein. Hier ist der kleinere Sensor der Teuere nur der Käufer der Kamera mit dem größeren Sensor zahlt eben mind. 10 für den Einsatz in der Kamera untauglich gleich mit.
Die Investitionen für den kleinen feinen Sensor sind für den Hersteller höher. Er kann dies jedoch wg. der Größe des Sensors nicht vermarkten und holt sich deshalb die Investitionen woanders wieder herein.

Wie sieht es mit dem Rauschverhalten aus?
Bei KB-VF erkauft durch eine geringere Sättigung der Farben weil man anstatt CCD oder 3T-APS eben CMOS nutzt weil man den Prozess der für einen 4T-APS der alles ab ISO100/200 glattbügelt billiger aufsetzen kann.

Die Linie auf der die LiveMOS-Sensoren von Panasonic gefertigt werden sowie die Investitionen in die Forschung und Vorausentwicklung einen NMOS-Prozess zu beherrschen sind weitaus höher als beim uralten 4T-CMOS auf den Canon, Sony und Samsung setzen.
Der Kunde der sich auf die Fahnen schreibt mit APS-C oder KB-VF den größeren besseren und deshalb teueren Sensor in der Kamera zu besitzen zahlt Geld va. für den Ausschuß der bei der Herstellung entsteht.

Warum fertig nunmehr DALSA einen sog. 60+ MPx-Sensor und spricht von Pixel-Binning und anderen Funktionen die der neuen FFT CCD optimaler anbietet als frühere Sensoren?
Weil man den Ausschuß minimiert. Dh. der Kunde der sich ein Digitalback mit einem solchen Sensor kauft bekommt evtl. einen Sensor eingebaut den früher so PhaseOne nicht akzeptiert hätte. Heute werden die Dead Pixels erkannt und ausmaskiert.
Hier ist der Sensor teuer weil er groß und deshalb für den Preis auf dem Markt vermarktbar ist. Er ist jedoch auch seinen Preis im Gegensatz zu 4T-CMOS von Canon, Sony und Samsung wert, denn der Anteil den Ausschuß am Preis hat ist geringer als früher.

Problematisch ist, dass alle Hersteller auf die referenziert wird auf 4T-CMOS setzen, weil man eben neue Linien sehr einfach und schnell ausetzen kann. 4T-CMOS ist das Nürnberger Würstchen kann sogar Uli Honeß als Unternehmer an Aldi und Co. in akzeptabler Qualität liefern.

3T-NMOS/LiveMOS ist die Thüringer unter den Bratwürsten/Sensoren. Man zahlt für 1 denselben Preis wie für 3 im Weggla. Das Problem der Fotografen die mit 4T-CMOS arbeiten ist jedoch. Sie zahlen für 3 und bekommen nur eines davon und das eine davon ist den Preis nicht wert was jede Orig. Nürnberger Bratwurst hingegen ist.

Stellt Uli Honeß als Unternehmer mehr Nürnberger oder Thüringer her?
Der Gewinn den man mit den Nürnbergern machen kann ist höher.
Bei 4T-CMOS hält sich der Ausschuß bei APS-C noch in Grenzen. KB-VF ist hingegen Luxus der in großem Maße an den zahlenden Kunden durchgereicht wird.
Bei einer Olympus E-5 oder sonstwas die einen ähnlich teuren aber kleinen Sensor anbieten würde wäre es der Preis der in der Forschung, Entwicklung und Produktions-Linie steckt.
Man würde es auch an der Bildqualität sehen und zwar nicht nur wie heute bereits bei ISO100-400 dem Wettbewerb sichtbar voraus.

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