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Zuerst musst Du Dich selbst vergessen. Dann passiert es.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Wenn denn ...
... die Objektive 15 und mehr Megapixel auflösen. Die aller meisten Zoom-Objektive tun es nicht und selbst Festbrennweiten haben da ihre Probleme. In der Diskussion und auch in diesem Beitrag wird das sehr oft vergessen. Eine hohe physikalische Pixelzahl führt noch lange nicht zu einer eben so hohen Auflösung. Und dann sieht es auch mit der Skalierungsreserve nicht mehr so toll aus. Selbst die heute üblichen 10 bis 12 MP werden nur effektiv bildwirksam, wenn sehr sauber fokussiert wird und die Kamera auf einem Stativ steht.
Ich denke da gerne an die alten Zeiten: Ein Kodachrome 25 löst bei Blende 4 an einem guten Standard-Zoom und einer 1/ 60 Sekunde aus der Hand nicht höher auf, als ein Kodachrome 64 bei Blende 4 und 1/ 125 Sekunde! Eher im Gegenteil. Und das, obwohl der Kodachrome 25 ohne jeden Zweifel ein höheres Auflösungsvermögen besitzt, als sein Bruder mit ISO 64. Wer das Potenzial des Films nutzen will (wollte) der ist (war) auf sehr (!) gute Objektive, ein Stativ oder sehr (!) kurze Verschlusszeiten angewiesen.
Daran hat sich grundsätzlich auch heute nichts geändert. Wer hochauflösende Sensoren ausnutzen will, der braucht exzellente Objektive und eine ausgereifte Aufnahmetechnik (=handwerkliches Können). Da darf man sich durchaus fragen, wie sinnvoll 17 MP im "semi-professionellen Einsatz" wirklich sind. Unter Marketing-Gesichtspunkten sind mehr MP natürlich immer attraktiv. Auch, weil man Kameras schlecht mit extrabreiten Reifen, Spoilern und Schalensitzen ausstatten kann ;-)