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Für mich sind Kameras Werkzeuge. Sie sind ein Mittel zum Zweck; sie sind wichtig, aber man sollte sich nicht zuviele Gedanken um sie machen.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Ja, ich kann Herrn Ahlhaus
bestätigen: "das aktuelle und preiswerteste Kit-Objektiv, das Zuiko 3,5-5,6/14-42 mm, ist in keinem Bereich schlecht".
Natürlich, auch da die tonnenförmige Verzeichnung, wenn man mit WW in einen großen, offenen Raum fotografiert. Aber sonst: keine der beschriebenen Effekte wie bei offensichtlich anderen Objektiven. Die Verzeichnung lässt sich bei RAW-Bildern in der Master- und Studio-Software heraus rechnen. Ist aber in der Mehrzahl der Fälle eher unbedeutend. Von Abberationen und Lichtabfall keine Spur. Das Bild hat in jedem Fall eine gute Farbigkeit, die schon in der Regel bei der Ursprungsdatei kaum korrekturbedürftig ist. Nimmt man alle Effekte wie Rauschunterdrückung, Schärfung und Kontrast kameraseitig raus, bekommt man auch noch sehr scharfe und detaillierte Bilder. Für ein relativ einfaches Objektiv nicht schlecht.
Jetzt bin ich mal gespannt auf das ZUIKO DIGITAL ED 14-35mm, 1:2.0. Da erwarte ich mir eine nahezu verzeichnisfreie Wiedergabe der Objekte auch in der WW-Stellung.
Dass die anderen Objektive in dieser Region nicht so gut wegkommen, scheint mir vor allem an der fatalen Neigung der Hersteller zu liegen, dem Kunden, der immer nach dem ultimativen sowohl-als-auch giert, die Sache recht machen zu wollen. Brennweiten von 18-70 mm und noch viel mehr, sind einfach keine vernünftige Sache. Selbst wenn man aufwändige Berechnungen und Linsenkonstruktionen macht, ist das einfach mit zu heftigen Kompromissen behaftet. Das spielt beim Film/Video nicht so die Rolle. Bei den Stills ist das aber absolut keine Option. Aber, der liebe Kunde wills halt so. Und für die Meisten, sind wir ehrlich, ist das eh nicht wirklich wichtig.