Die schlechtesten Farbfotos sind die bunten.

— Alexander Spoerl

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

BENUTZERANMELDUNG

Bei ISO6400 bleiben ja nicht viele Kameras übrig.

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 23. November 2007 - 00:32
Gast schrieb:

... in die Velegenheit kommen sollte, mit 6400 ASA arbeiten zu müssen, dann hab ich wahrscheinlich auch das Objektiv weitgehend aufgeblendet ... und dann sind mir die Reserven von FF denn doch noch lieber, als das Rauschverhalten von FT bei 1600 ASA.

1x die "virtuelle" NIKON D3
1x die "virtuelle" 1Ds Mk III
1x die 1D Mk III mit AF-Problemen die dementsprechend erstmal zur Reparatur ist, welche allerdings keine FF-Kamera ist.

während andere Fotografen bei ISO1600 lustig weiter fotografieren.

Die Hoffnungsträgerin ist wohl die EOS 5D, welche schonmal mangels Abdichtung keine Pro-Kamera ist sondern bestenfalls ins Studio gehört.

Ich denke Sie leben ähnlich wie andere FF-System-User in einer virutellen Traumwelt in der jedoch mittlerweile die als "Gabe des Himmels" verkauften Traum-/Zucker-/Mega-Kameras wie EOS 5D, 1Ds Mk II (ausnahmsweise tatsächlich eine bemerkenswerte auf Profi-Anfoderungen ausgelegte Kamera. Hat aber Klimatisierungs-Probleme und sollte deshalb im Studio bleiben. Kälte und Luftfeuchtigkeit...gaaanz schlecht), 1D Mk III, etc.. wie längst überreife Äpfel vom Baum gefallen sind und am Boden liegend bereits vor sich hinfaulen.

Die FF-Systeme mögen im oberen Ortsfrequenzbereich dann herausragen aber unten rum bei den niedrigeren Ortsfrequenzen fehlt es an Information. Das führt zu weniger Brillianz und Kontraststärke, welche kameraintern sogar in RAW künstlich per Kontrastaufwertung reingerechnet wird.

Betrachten Sie einmal eine Aufnahme der mittlerweile in geringen Stückzahlen ausgelieferten Olympus E-3 aus einem Betrachtungsabstand bei denen sogar Ihnen mit Ihren überzogenen Behauptung klar werden sollte, dass Ihr Auge mit einer Ortsfrequenzauflösung von 5lp/mm die sog. "Vorteile" einer EOS 5D garnicht mehr auflösen können. Exakt aus dieser weitaus realisitischeren Betrachtungsweise von Vergrösserungen dürfte Ihnen die E-3-Aufnahme als realistischer, lebendiger und va. von der Tiefe her beeindruckender erscheinen.

Aber bitte mit preislich vergleichbaren Objektiv sprich einem ZUIKO Digital TopPro drauf. Sie sehen das optimale Zusammenspiel von Sensor und Objektiv. Und beim Objektiv ein extrem hochmodulierendes Objektiv mit einer Modulations-Faktor-Kurve, da sieht ein EF L II/III vergleichweise flach aus.
Und die angebliche hohe Auflösung schnappt sich so und so der LowPass-Filter. Falls der wie bei Canon geschickt dünn ausgeführt ist und die 5D Siemenssterne und andere detektiert und Moire rausrechnet erleben sie in der freien Natur, sprich in der Praxis jenseits des Testlabores recht interessante Effekte. Anstatt feine durchzeichnete farbige Texturen eben "verwaschene" Texturen.

Im Labor können modifizierte FF-Systeme vieles zeigen aber in der Praxis warten die hochmodulierenden Fourthirds-Objektive der Marke ZUIKO und Leica D auf Sensoren wie diese in der E-3 drin sind. Und diese Kamera halten bereits die ersten Besitzer in Deutschland in Ihren Händen. Jenseits der EOS 5D ist erstmal alles was ISO6400 als FF-System darstellt rein "virtuell".

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