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Ein echtes Foto muss nicht erklärt werden; noch kann es mit Worten beschrieben werden.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Was meinen Sie dann wäre anstatt der...
BLENDENABHÄNGIG. Bei kleineren Formaten tritt sie, wegen des Bedarfs an höherem Auflösungsvermögen, früher störend (sic!) in Erscheinung, bei größeren Formaten und derem geringeren Bedarf an Auflösung, halt später. Aber man kann sich halt auch ganz blöd stellen. Kratzt hier eh niemanden.
...theoretischen Auflösung des Sensors die effektiv vom Objektiv dargestellte Auflösung.
Gibt es ein Objektiv, welches 12MPx auf einen 12MPx-Sensor abbildet.
Sie sprechen von Anforderungen des Sensors und bereits eine 5MPx-Kamera (FT) erreicht ähnlich wie eine 5MPx-Kamera (KB) oder 12MPx-Kamera (KB) Ihre theoretische Auflösung nicht, egal ob die Blende offen ist oder auf einem Idealwert für das jew. Objektiv eingestellt ist.
Bevor Beugungsverluste bei einer 20MPx-Fourthirds-Kamera mit Objektiv das auf 20MPx-gerechnet ist zum Tragen kommen bewegt man sich erstmal sehr stabil bis zur theoretischen Auflösung einer 10..12MPx-Kamera.
Rein "theoretisch" wäre z.B. ein 2.8-3.5/14-54 bei der langen Brennweite sowie Blendenwerten f3.5...f4 bei einer 20MPx-Fourthirds-Kamera noch ein Lichtblick und sobald man weiter abblendet schlagen Beugungsverluste zu. Ist aber in der Praxis eben nicht der Fall. Objektive sind auf 20MPx gerechnet bedeutet, dass Sie vergleichsweise hochmodulierend sind. Betrachtet man MTF-Charts so würden die Kurven für 20lp/mm und 60lp/mm (benutzt zumindest Olympus korrekterweise) schonmal aussagen, dass bzgl. Brillianz die Kontrastauflösung sehr hoch ist. Die Frage ist jedoch ob das Objektiv auch eine aggressive Auslegung bzgl. Kantenschärfe hat.
ZEISS-Objektive waren bekannt für Ihre hohe Kantenschärfe. Leitz und ZUIKO hingegen für Brillianz mit sorgfältig ausgewogener Kantenschärfe.
Das was in der Praxis egal ob KB oder MF das Problem ist wäre die Schärfentiefe. Um die Schärfentiefe identisch wie bei Fourthirds bei offener Blende z.B. f2 darzustellen muss man bei KB auf f4 abblenden. Blendet man ein Fourthirds-System tatsächlich auf einen bzgl. Beugungsverluste nennenswerten Wert ab z.B. f16 (hoch auflösender Sensor) und versucht bei einem KB-System identische Schärfentiefe zu erreichen hat man bei f32 beim KB-System grössere Probleme, da Fourthirds-Objektive auch den Einfluss von Beugungsverlusten bis f22 besser kompensieren können als KB-Objektive ab f32. Ich habe noch kein einziges Makro-Objektiv für KB entdecken können, welches bei f32 und darüber brauchbare Ergebnisse geliefert hat. Das ZUIKO Digital 2/50 Makro wird zwar selbst auf der 5MPx-Kamera der E-1 im Vergleich zu offener Blende etwas softer aber nicht so soft, dass Beugungs-Erscheinungen das Aufnahme-Ergebnis "unbrauchbar" erscheinen lassen.
Diese Thematik ist uralt und keiner hat sich damit beschäftigt bis Fourthirds auf den Markt kam und jedem anderen D-SLR-Hersteller klar war, dass es heute kein Filmkorn mehr gibt und deshalb das Modulationspotential des Objektives ausschlaggebend ist für den Informationsgehalt, welches ein System aufnehmen kann.
Jeder konzentriert sich auf die Details und vergisst dabei komplett die Brillianz als solche. Was nutzen einem Details, wenn das Objektiv eine vergleichsweise niedrige Brillianz ab niedrigeren Ortsfrequenzen als für die MTF-Charts ausgewählt anbietet.
Was erledigen die interen Bildverarbeitung einer EOS 5D gegenüber eine 1Ds Mk II ? Kontrastanhebung in Abhängigkeit von Abstand zu Bildmitte (Kompensation der Randunschärfe) und generell eine Kontrastanhebung um das im Vergleich zu TopPro-Objektiven wie das 4/7-14 niedrigere Brillianz-Niveau über alle Ortsfrequenzen anzuheben.
Wenn man sagt die Farben einer Aufnahmen mit einem 4/7-14 "knallen", dann hat das nichts mit "Sättigung" zu tun die man Kameraintern oder in der Digitalen Dunkelkammer ebenfalls schaffen kann. Das "Knallen" kommt daher, weil ein solches Fourthirds-System mit einem hochmodulierenden, Brillianz-/Kontraststarken Objektiv über alle Ortsfrequenzen verteilt das höhere Leistungspotential anbietet.
Der Weg zum Ziel bzw. Erfolg bei solchen Fourthirds-Objektiven, dass man diese überhaupt "bezahlbar" mit einer solchen ausserordentlichen Leistung darstellen kann ist der "kleine?" Bildkreis vom Fourthirds-System.
Sie stürzen sich ständig auf die Megapixel und vergessen, dass die MFT-Charts nur ein Ausschnitt aus dem "Kennfeld" eines Systemes ist, welches aus Objektiv und Sensor besteht, denn Microlinsen-Designs haben ebenfalls Ihren Einfluss auf Brillianz, MFT-Charts und Modulations-Faktor-Diagramme, welche den Verlauf in Abhängigkeit der Ortsfrequenz darstellen. Und solche Diagramme fangen bei 0lp/mm an und enden bei 0% jenseits von 30lp/mm bei KB-Objektiven und jenseits von 60lp/mm bei Fourthirds-Objektiven.
Die höher modulierenden Objektive mit der deutlich "überlegenen" Modulations-Faktor-Kurve sind einige ZUIKO Standard, alle Pro- und TopPro.
Beugungsverluste sind für den unteren Bereich der Ortsfrequenz sowas von wurst aber bereits hier werden wichtige Bildinformationen aufgezeichnet die bei APS-C, APS-H und FF-Systemen ersteinmal garnicht Ihren Weg zum Pixel finden.
Fourthirds hat nicht die besseren Objektive es immer so schön lautet oder um "ehrlich" zu sein auch verkauft wird, sondern es ist das System mit den besser aufeinander abgestimmten Komponenten und der "kleine?" Sensor im Vergleich zum "riesigen?" Bajonett-Durchmesser bietet dem Objektiv-Konstrukteur die ideale Spielwiese aus, dass die mal etwas darstellen können was vorher mit den "grösseren(APS-C?)" Bildkreisen und vergleichweise "winzigen(APS-H und FF!!!)"-Bajonett-Durchmessern so nicht darstellbar war. Hinzu kommt noch die höhere Numerische Aperatur durch die höhere Lichbündelung wg. dem kleineren Bildkreis. Numerische Aperatur bekanntlich ein Parameter, welche das Auflösungvermögen eines Objektives mit bestimmt.
Dann noch kleinere Frontlinsen, deren Grösse in keinster Weise das Auflösungsvermögen einschränken. Diese Frontlinsen kann man mit weitaus geringeren Linsenfehlern darstellen als Objektive mit doppelter Brennweite. Letzteres nur als Vergleich insbesondere bei Super-Telebrennweiten. Weil man dann noch Aufwand in den Korrekturgrad dieser Telebrennweiten stecken kann sind die idR. minimal kissenförmig verzeichnend während KB-Brennweiten sichtbar kissenförmig verzeichnen.
Beugungsverluste sind vernächlässigbar.
Wichtig hingegen ist:
- geringe Randunschärfe
- hoher Korrekturgrad
- hohe Modulation/Auflösungsvermögen
- Brillianz/Kontraststarke Farbwiedergabe
Der Siemens-Stern sagt wenig aus und in der Praxis zeigt va. jedes ZUIKO TopPro wo es bereits ab E-1 langgeht.