Die straff nach hinten gezogenen, gelifteten Gesichter sehen nicht jünger aus, sie lassen sich nur besser fotografieren.

— Erica Jong

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 22. November 2007 - 15:59

http://www.foto-net.de/net/objektive/test.html

Zitat:
...
Um zu aussagekräftigen Daten zu kommen, wählt man zunächst Ortsfrequenzen aus, die hohe praktische Bedeutung haben. Üblich sind 10, 20 und 40 Lp/mm. Da das Auge nur etwa 5 Linienpaare pro Millimeter auflöst, sind höhere Ortsfrequenzen von geringer Bedeutung: Eine Auflösung des Negativs von 40 Lp/mm erlaubt so eine achtfache lineare Vergrösserung (20x30 cm bei Kleinbild), ohne dass augenfällige Unterschiede sichtbar werden. Bei noch stärkerer Vergrösserung wird die schlechtere Auflösung durch den steigenden Betrachtungsabstand kompensiert.
....

Olympus bietet MTF-Charts mit 20lp/mm und 60lp/mm an anstatt wie Nikon, Canon, etc. 10lp/mm und 30lp/mm.

Betrachtet man die Tatsache, dass die MTF-Charts die Praxis darstellen und die hochmodulierenden Objektive ab Pro und TopPro weit überhalb von 60lp/mm auflösen können, während Objektive für NIKON FX und Canon "Fullframe" dies weder per MTF-Chart noch Praxis schaffen erhalten Sie wie folgt "scharfe" Bilder.
Berücksichtig man, dass Sie normalsehend sind sprich 5lp/mm auflösen können, dann empfiehlt sich bei

Nikon FX/Canon "Fullframe" bestenfalls eine 4-fache Vergrösserung bezogen auf 36x24mm. Das ist dann wirklich noch "scharf". Zumindest wenn Sie die Objektive nicht bei offener Blenden sondern abgeblendet haben.

Bei Fourthirds können sie mit der 8-fachen Vergrösserung bezogen auf 18x13,5mm arbeiten und nachdem 13,5 nicht die Hälfte von 24 ist dürfte klar sein, dass neben einem grundsätzlichen Formatvorteil von Fourthirds zusätzlich zu den höher modulierenden Objektiven schlichtweg durch Fourthirds-Objektive mehr Details aufgezeichnet wurden.

Egal wie Sie es drehen und wenden das System mit den Objektiven die höher und homogener modullierend sind bieten die bessere Bildqualität bei identischem Ausgabeformat.

Wenn eine KB-Kamera zB. 21MPx anbietet und das Objektiv bei 10lp/mm bzw. 30lp/mm geringer modulierend ist als ein Fourthirds-Objektiv bei 20lp/mm bzw. 60lp/mm, dann bekommen Sie aus einer 10MPx-Kamera nach Fourthirds mehr Details heraus als aus der KB-Kamera mit 21MPx. Bei Vergrösserung jenseits von 5lp/mm und Hervortreten der Pixel scheint die Aufnahme der 21MPx-Kamera zwar feiner aber das täuscht. Vergleicht man Kontrastmuster bzw. Details löst ein Fourthirds-System mit dem höher modulierenden Objektiv "feiner" auf bzw. zeigt mehr Details. Mehr Details = Höhere Brillianz und Schärfe soweit man bei der Nachbearbeitung "nachschärft".

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