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Das ist einen Spiegelreflex und keine
so winzig gemacht?
Sucherkamera. Da muss bei einer D-SLR nicht nur Schwingspiegel und Verschluss reinpassen sondern auch noch die bekannten Module wie SSWF-Staubschutz und SWD-IS-CCD-Shift, denn die bauen bezogen auf die Aufnahme-Medium-Bildebenen nach vorne auf. Da muss Platz dafür reserviert sein.
Warum hat Canon beim EF Bajonett mit 44mm keinen Mittelformat-Sensor eingebaut ?
Es gibt neben Auflagemass auch noch so etwas wie Bajonett-Durchmesser.
Um weiterhin kompakte D-SLRs bauen zu können hat man es beim typ. Bajonett-Durchmesser für SLR belassen und dabei beim Sensor das für die Objektiv-Konstruktion geeigneste Verhältnis von Bajonett-Durchmesser zu Bilddiagonale des Sensors verwendet. Dieses Verhältnis ist typ. 1:2 wie zB. bei Fourthirds und fast bei Contax N. Desweiteren ist der Sensor nicht neu sondern der 4/3"-Sensor gab es schon vor der E-1 allerdings in Video- und TV-Kameras. Und für diese Anwendungen anders ausgelegt. Anstatt hohe Bildqualität hohe Framerate. Dort sogar der grösste Sensor bevor ARRI mit einem Halbformat-Sensor (24x18) in seiner neuesten Digital-Kamera auf dem Markt erschien. Kameraleute empfangen 2/3"-Sensoren als zu klein. ARRI wollte zurück zum traditionellen Halbformat für Kinofilm. Fourthirds bzw. 4/3"-Sensor ist bzgl. Schärfentiefe von Halbformat nicht soweit entfernt, dass man von einem für den Kameramann relevanten Unterschied sprechen kann.
Grösserer Sensor bedeutet bei identischer strenger nahezu telezentrischer Konstruktion neben höherem Auflagemass durch den höheren Schwingspiegel, grösseres Bajonett, etc. KEINE Olympus E-500/E-510 oder E-400/E-410 bzgl. deren Formfaktor. Zudem sind Objektive, welche auf einen grösseren Bildkreis nahezu telezentrisch gebaut sind wesentlich teurer als welche die z.B. auf den Fourthirs-Bildkreis gerechnet sind.
Teuer, teuer, teuer...bedeutet weniger Marktanteil, weil Einsteiger-Kameras bzw. Kitlenses für Einsteiger-Kameras kann man schlichtweg vergessen.