Den Rest meines Lebens werde ich darüber nachdenken, was Licht ist!

— Albert Einstein

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Langsam, langsam...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 19. November 2007 - 08:13
Gast schrieb:

Wenn es nach Ihrer Theorie ginge bekäme man aus einer Minox-Miniatur-Kamera keine scharfen Aufnahmen heraus. Die Bildfehler der Minox-Miniatur-Kamera ist das Filmkorn. Ansonsten sind die Aufnahmen knackig scharf und die lp/mm-Auflösung der Minox-Objektive extrem.

... und die Filmplanlage als beschränkende Größe.

Gast schrieb:

Den Objektiv-Hersteller welcher meint er könne die Abbildungsleistung eines Objektives, welches von Bildkreis nur die Hälfe der Bilddiagonale von KB-Film abdecken muss, mit einem Objektiv für FF-System erreichen, der erhält wahrscheinlich für die nächsten 25 Jahre den TIPA Platinum Award.

Kommt auf den Aufwand an (Rechnung, Mechanik, Glassorten). Es gibt durchaus Objektive mit größerem Bildkreis, welche vergleichbare Objektive mit kleineren Bildkreis übertreffen. Allerdings dann auch deutlich im Preis...

Gast schrieb:

Neben die kleineren Bildkreis kommt bei Fourthirds auch noch das geringeren Auflagemass hinzu. Oder woher meinen Sie bekommen die Leica M-System Objektive Ihre hohe lp/mm-Auflösung her, denn der Bildkreis ist derselbe wie bei jeder stinknormalen KB-Film-SLR ?
Canon EOS hat ein Auflagemass von ca. 44mm, Fourthirds 38,85mm und Leica M ca. 27,8mm.

Klar. Stichwort "Retrofokus" u.ä. Also Randbedingungen bei der Objektivkonstruktion. Aber der Unterschied zwischen dem Auflagemaß einer FT Kamera und einer "normalen" KB liegt im Bereich von 10%, während Leica M ca. 30% kleiner ist. Also bitte dieses Argument zu gunsten von FT nicht überstrapazieren. Und die geforderte "Telezentrie" macht die Konstruktion auch nicht einfacher...

Gast schrieb:

Sobald ein Lichtstrahl die Grenzfläche Glas-Luft verlässt ist dieser so stark divergent (ausser es wäre ein Lichtstrahl eines Lasers), dass jeder mm zählt, va. bei D-SLRs.

Grummel... Ein "Lichtstrahl" hat per definitionem keine Divergenz.

Gast schrieb:

Moderne Mittelformat-Objektive die für Digitalfotografie geeignet sind, sind nicht schlampig gerechnet oder gefertigt. Es liegt am Auflagemass und grösseren Bildkreis, dass keine so hohen lp/mm-Auflösungen erreicht werden können und sogar ein Pixelabstand unterhalb von 10µm bereits kritisch wird.

Das wird aber durch die notwendige geringere Vergrösserung des Bildes mehr als wieder wettgemacht! Was interessieren ein paar Prozent mehr oder weniger Auflösung, wenn der Unterschied in der Nachvergrößerung, um auf die gleiche Bildgröße beim Output zu kommen, einen Faktor zwei und mehr beträgt?

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