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Die Welt ist dabei, in Stücke zu gehen, und Leute wie Adams und Weston fotografieren Felsen!
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Besser wäre es allerdings, wenn Olympus, Panasonic und Konsorten sich darauf verständigen würden, das System gleich in der richtigen Weise aus zu bauen. Also einen Sensor einbauen, der nach dem derzeitigen Verständnis die Grenze des Machbaren, also 20 - 24 Mpx erreicht, ohne diese dämliche 2 Mpx-Steigerung pro Jahr...
Auf LiveView verzichten, eine Kodak FFT-CCD neuerer Generation rein und die Sache mit den 20MPx wäre geritzt. Der IT-CCD der E-400 hat bereits 10MPx bei einem Füllfaktor von etwas mehr als 30%. Ein FFT-CCD hat einen Füllfaktor von 80% und Kodak informierte einst darüber, daß auf den Fourthirds-Sensor ein 20MPx-Sensor darstellbar wäre.
Der Sensor wäre aber im Vergleich zu den größeren FFT-CCD von Kodak für Mittelformat oder die Leica M8 vom Prozeß her eine Sonderschiene und entsprechend teuer. Jedoch wegen der weitaus höheren Sensorausbeute pro Wafer würde sich der teuere Prozeß mehr als nur aussgleichen. Der Sensor wäre wohl im Vergleich zum 10MPx LiveMOS 100,- bis einige 100,- Euro teurer.
Dass ein Swivel-Display teurer ist als ein fest stehendes dürfte klar sein. Somit könnte es durchaus der Fall sein, daß Olympus doch eine E-3-Variante mit FFT-CCD im Rohr hat und diese da man das Swivel-Display mangels LiveVie nicht benötigt nur etwas überhalb der E-3 mit LiveMOS eingepreist werden könnte. Einen so hochwertigen Body wie den der E-3 entwickelt man nicht nur für eine Variante!
Die Framerate wäre auf Niveau der E-3 darstellbar. Das hat NIKON mit der D200 mit einem 4-kanaligen CCD bereits hingekriegt.
Beim Rauschen dürfte ein moderner FFT-CCD zwischenzeitlich in Bezug auf Details und "realen" Informationsumfang das Maß der Dinge sein nur eben die typ. Nachtblindheit anbieten. In den Body der E-3 paßt jedoch auch ein invers applizierter und an der Halbleiterbasis angefräßter FFT-CCD rein. Diese Variante wäre dann noch etwas teurer aber zumindest gleichwertig nachtblind anstatt es besonders im Blaukanal zu sein.
Es gibt viele Möglichkeiten auf Basis des E-3-Bodies und der FFT-CCD-Technik etwas darzustellen was einschlägt wie eine Bombe. Fragt sich nur ob dieses Signal dazu führt, daß darüber mit diesem Produkt nennenswerte Marktanteile dazu gewonnen werden können. Olympus konzentriert sich zurecht auf Produkte wie E-410, E-510 und die schon seit Jahren überfällige SemiPro (E-30?).
Wozu mehr als 10/12MPx wenn es aktuell nur vereinzelt Objektive für FF-Systeme gibt, welche grad mal 12MPx halbwegs akzeptabel stabil über den Bildkreis abbilden können.
Insbesondere bei Vergrößerungen muß das JPEG-/RAW-Bildmaterial aus der Kamera eine anspruchsvolle professionelle Bildbearbeitung erlauben. Egal ob EOS 5D oder 1D/1Ds Mk III. Diese Systeme wurden ua. durch DTau-Tests (zB. www.digitalkamera.de) bereits als eingeschränkt oder sehr eingeschränkt für anspruchsvolle Nachbearbeitung entlarvt.
Bei der NIKON D3 sieht mir das schon wesentlich besser und wohl noch besser aus als es bereits die D2X/D2Xs angeboten hat der man im Vergleich zur "altehrwürdigen" 1Ds Mk II einen noch höherwertigeren Pro-Anspruch bzgl. der Aufbereitung der Bildinformation in der Kamera attestiert(e).
Eigentlich reicht heute noch eine D2X/D2Xs aus. Die D3 bietet aus meiner Sicht ab ISO400/800 ein neues Niveau an Bildqualität an, welches nur die wenigsten ausnutzen werden. Bei ISO100/200 ist die E-3 eher sichtbar besser anstatt NUR gleichwertig. Die Aufnahmen aus der 1Ds Mk III sehen alles andere als detailsreich aus va. was farbige feine Texturen anbelangt.
Der Schritt von E-1 (5MPx) auf E-3 (10Mpx) war nicht 2MPx sondern eine Verdoppelung der nominalen Auflösung des Sensors.
Bei NIKON setzte sich die Vernunft durch und es blieb bei der D3 bei ca. 12MPx.
Man hat klar erkannt, daß weder mit APS-C noch FF-Sensoren unter den vorherrschenden Rahmenbedingung sprich Parametern aus der SLR-Zeit "reale"16...20MPx erreicht werden können. Parameter die aktuell am besten Fourthirds anbietet und mit etwas mehr Kompromissen behaftet Contax N und Mittelformat mit kleinem Sensor.
Im Vergleich zum Bajonett-Durchmesser ist der jew. Systembildkreis ähnlich klein wie bei Fourthirds. Nachdem der "Bildfehler" "Filmkorn" in der Digitalen Fototechnik entfällt dürfte klar sein, dass das Format mit den kleinsten Frontlinsen und geringsten Auflagemaß die besten Abbildungsleistungen anbietet. Leica M ist hierzu das beste Beispiel vergleicht man ausschließlich die Abbildungsleistung ohne den Einfluß der Telezentrie zu berücksichtigen. So gesehen wären neue Leica M Objektive einfacher "nahezu telezentrisch" darstellbar, vgl. Leica M TRI-ELMARIT.
Nachdem viele 5D-Besitzer die Meinung vertreten das Digitale Mittelformat in Frage stellen zu können dürfte klar sein, daß ein 20MPx Fourthirds-System mit TopPro/SuperHighGrade-Objektiv in der Lage ist die Königsklasse zu enttrohnen. Ausnahme wären symmetrische Objektive, welche nur auf Mittelformat akzeptabel funktionieren und für exakte Repro und Vermessungs-Aufträge unersetzlich sind. Aber hierfür war Fourthirds nie geplant.