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Kunst, die man erklären muss, ist langweilig.
Am 26.5.
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S5 Pro ohne Gleichgewicht.
netter Beitrag, aber bei den Aufnahmen sind mir zuviele "ausgefressene" Bereiche in den Lichtern. Bin da halt ziemlich verwöhnt von meiner FinePix S5....
1. Fehlt der direkte Vergleich
2. Fehlt der Hinweis, dass im High Dynamic Range Mode der S5 Pro gearbeitet werden muss und die E-3 es mit einer HDR-Belichtungsreihe erschlagen könnte.
3. Bietet der Super-CCD nicht mehr und nicht weniger an als eine Interpolation von 2 Aufnahmen durch 2 untersch. Sensoren was deren Charaktere anbelangt. Beiden Sensoren, welche sich durch die 2 untersch. Pixel-Typen des Super-CCD-Sensors ergeben, fehlt es an Farb-Gamut und so sehen für so manchen dann auch die Aufnahmen jenseits der Portrait-Fotografie aus und zwar etwas "blass" mögen auch Details in Schattenbereichen besser erkennbar sein, weil heller, und Details in Lichtern idR. kaum verbrannt werden. Letzteres zumindest was die Bildinformation auf RAW anbelangt. Wie Fujifilm 14 Blendenstufen Dynamik-Umfang in 8-Bit JPEG reinquetscht ist deren Sache und hier bevorzugt Olympus eher die Philosophie der lebendigen anstatt ausgeblassten Farbtöne va. in aufgehellten Schattenbereichen.
Letztendlich gibt es viele Motive bei denen es schlichtweg nicht ohne Posterization und andere Artefakte gelingt einen Dynamik-Umfang von 14 Blendenstufen in den sRGB von 8-bit JPEG oder 16-bit JPEG2000/TIFF zu zaubern.
Erst Aufnahmen wie diese, welche die E-3 bzgl. Dynamik-Umfang und Darstellung heller Lichter ins rechte Licht rückt. http://safari.thegovernment.eu/PB110700.html
Das sieht doch schon fast nach Farbnegativ-Film aus.
Wer bei der Olympus JPEG aus der Kamera erzeugt wird bei Lichtern nicht wirklich den Dynamik-Umfang ausnutzen können. Schon eher ein Schattenaufhellungs-Feature der E-3 erleben wird, dass alles anderen als so "blass" wirkt wie der Super-CCD-Effekt der FinePix S5 Pro.
Wer den E-3-Sensor komplett ausreizen möchte muss eben mit Silkypix, Olympus Master/Studio, etc. basierend auf RAW rumschrauben. Der E-3 Sensor soll ja einen ähnlich grossen Dynamikumfang wie der FFT CCD der E-1 besitzen und soll sogar zusammen mit Optimierungen an der Aufbereitung der RAW-Informationen gewissen Vorteile gegeüber der E-1 anbieten.
Basierend auf RAW-Samples der E-3 mit extrem hohen Dyamik-Umfang, wie man diese hier und da aus dem Internet sich herunterladen kann, konnte ich basierend auf Olympus Master 2.0.4. zumindest bereits feststellen, dass die RAW der E-3 ein weitaus geringere Tendenz zu Posterization besitzen. Wenn durch Schattenaufhellung sich ein Rauschen "bemerkbar" macht ist es idR. mit Tools wie Noiseware Pro mit geringeren Eingriff auf Details egalisierbar.
Wer natürlich von den 14 Blendenstufen Dynamik-Umfang der S5 Pro wg. spezifischem Einsatz abhängig ist der kann eben nicht ohne S5 Pro. Man sollte jedoch nicht auf Alltags-Fotografie JPEG-Aufnahmen basierend der E-3 die Tendenz hin zu "zerfressenen" Lichter attestieren.
Die E-500 hatte im Vergleich zu E-1 die Tendenz zum zerfressen von Lichtern. Das war jedoch bei JPEG aus der Kamera der Fall und nicht den RAW-Aufnahmen. Mit einer Reduzierung des Kontrastes im Kamera-Menü war auch dieser Unterschied zwischen E-500 und E-1 egalisierbar. Andere verzichteten eben auf 0,7EV im Schattenbereich und glichen es mit einer dosierten Unterbelichtung der E-500 aus. Bei ca. 10,5 EV Dynamik-Umfang kann man sich sowas eben locker leisten.
Es kann/ist schlichtweg der Fall (sein), dass Fujifilm generell mit einer angepassten Tonwertkurve arbeitet um Lichter selbst bei 8-bit JPEG nicht verbrennen zu lassen. Ob eine solche Tonwertkurve zu jedem Motiv passt kann man schlichtweg verneinen. Eine S5 Pro vereinfacht die Arbeit bei Motiven mit hohem Dynamik-Umfang. Man darf aber bei der S5 Pro "während" der Arbeit mit der Kamera im High Dynamic Range Mode auf die Kamera warten anstatt wie im Falle der E-3 ein rasantes Arbeitspferd in Händen zu halten, den Job erledigen und in der Digitalen Dunkelkammer das Beste aus den RAW-Aufnahmen einer E-3 herauszuholen.
Welche Objektive bietet Fujifilm im Sinne von Fujinon-Objektiven für die S5 Pro an?
Ich betrachte die S5 Pro eher als Zweit-Body zu einer NIKON D300 oder D3 für Motive an welchen sich sogar die NIKON D3 die Zähne ausbeisst, sprich alles was Richtung 14 Blendenstufen Dynamik geht. Und hier wird ein echter Profi wohl eher zu Mittelfomat-Systemen greifen, denn die schieben 14 Blendenstufen Dynamik aus einem Sensor raus der bzgl. Farb-Gamut und Farbauflösung in einer komplett anderen Liga spielt wie Super-CCD.
Über welche Promille-Werte sprechen wir hier was die Motiv-Situationen anbelangt und Anwender-Segement einer S5 Pro?
Die S5 Pro bietet für das Segment der Kompakten D-SLR-Systeme nicht das erforderliche Gleichgewicht der Merkmale und Leistungspotentiale an. Die Paradedisziplin ist Portrait-Fotografie woanders wirkt es eben für so manchen Geschmack etwas zu blass.
Das ist eben immer wieder das Thema mit den Vorlieben bzgl. der Farbsprache des Filmes wie früher und heute ist es eben die Farbsprache des Sensors (und der Objektive).
Geschmacksache eben.