Das Negativ ist der Partitur des Komponisten vergleichbar, das Positiv der Interpretation. Jede Interpretation unterscheidet sich in subtilen Details.

— Ansel Adams

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Über Phantasiezahlen und Ihre Rechenkünste

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 04. November 2007 - 20:10
Gast schrieb:
Gast schrieb:

... Nummer 1 in Ihrer Statistik gebührt Sony. Die haben mit einer einzigen popeligen Kamera, die sie 2006 auch nur für knapp ein halbes Jahr verkauft haben, Olympus bei den absoluten Zahlen der verkauften Kameras bereits abgehängt. Rechnen Sie mal aus, wie groß die Zuwachsraten hier ausfallen (von 0 auf 326.000 macht...?)....

...und man erhält rechnerisch dieselbe Zuwachsrate.

Wirklich? Rechnen Sie lieber nochmal nach. Ein Tipp: Verkaufszahl 2006 durch Verkaufszahl 2005 dividieren!

Gast schrieb:

Sony hat sogar die Fotoapparate-Sparte von Konica-Minolta übernommen.

Das ist schlicht falsch.

Gast schrieb:

Somit was Newcomer anbelangt muss man Sony ausklammern.

Sehen Sie? Das meine ich: Sie biegen sich Ihre Welt solange zurecht, bis Sie Ihnen passt.

Gast schrieb:

Weltrekordhalter bzgl. Zuwachsraten ist nach Ihrer Rechnung jeder Newcomer.

Sie haben es erkannt. Aber wieso meine Rechnung? Die Rechnung haben Sie aufgemacht.

Gast schrieb:

Hat nicht Pentax auch irgendwie pausiert und ist dann mit seinem alten Bajonett auferwacht und ins D-SLR-Segment eingestiegen?

Nö. Aber Samsung ist irgendwann neu eingestiegen. Und Panasonic. Wesentlich weniger erfolgreich als Sony.

Gast schrieb:

Es geht um eine realistische Betrachtung der Zuwachsraten und keine "herbei-gerechneten" Phantasie-Stories.

Kein Kommentar. Sie haben sich gerade selbst entlarvt.

Gast schrieb:

Jeder Marktführer mit einem grossen Stück von Kuchen hat immens hohe Verkaufszahlen. Soll der Fa. Canon ca. 1 Mio. verkaufte Kameras pro Jahr wegbrechen und die Kunden Richtung Nikon, Sony, Olympus, etc.. spülen, ...

Der Witz ist ja, dass Canon gar keine Verkaufszahlen einbrechen. Sondern dass die Verkaufszahlen erheblich stärker wachsen, als die von Olympus. Und die von Ihnen angesprochenen Zahlen weit unter den Erwartungen des Herstellers Olympus waren (http://www.photoscala.de/node/3194), was eher gegen als für den Erfolg des Four-Thirds-Systems spricht.

Gast schrieb:

...dass man von einem Disaster sprechen kann?

Von einem „Disaster“ sprechen Sie. Ich spreche allenfalls von einem Desaster. Und für mich ist es eines, dass Olympus vor vier Jahren an mich herangetreten ist, mir ein System für professionelle Zwecke zu bieten. Dann aber nicht in der Lage war, dem Topmodell E-1 ein wenig Modellpflege zukommen zu lassen. Sorry, eine E-510 ist eine nette Kamera, aber wirklich keine für professionelle Ansprüche.
Warum bitte konnte der Hersteller nicht schon vor ein paar Jahren ein zeitgemäßes Autofokusmodul einbauen? Warum bitte ist jetzt eine Renovierung des noch jungen, sauteuren Objektivsystems fällig, warum hat man den SWD-Antrieb nicht gleich eingebaut? Warum bitte baut man die drahtlose Blitzsteuerung erst jetzt in die neue E-3 und die neuen Objektive ein, die war auch 2003 bereits Stand der Technik!

Gast schrieb:

Fragt sich bloss wie man eine Zuwachsrate von über 100% überhaupt stemmen will.

Die Frage muss man sich in der Tat stellen. Insbesondere Olympus. Anders wird man aber den Marktanteil von 20 Prozent, den Olympus nach eigenen Angaben in fünf Jahren anpeilt (http://www.photoscala.de/node/3681), nicht erreichen können. Und auch den Marktanteil von sieben bis acht Prozent bis März 2008 verfehlen.

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