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Ich wollte nur meine Stimmung mit der von Paris in Einklang bringen. Schönheit tut weh, und wenn es am meisten weh tat, löste ich aus.
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professionelle Fotografie und Freundschaft
Es gibt keine einzige ernsthafte Fotoproduktion im Bereich Mode, Food, Stillife, Beauty, Auto, Möbel, Interior etc., die ohne Hasselblad oder höchst auflösende Rückteile auskommt.
DAS ist genau der Punkt: das Wörtchen "oder" in Deinem Satz.
Keiner dieser Fotografen hat mit einer kompletten Hasselblad-Ausrüstung und für die Top-Kunden arbeitend angefangen. Die Profis, die Du hier als "Amateure und Möchtegern" verunglimpfst, haben mal mit gebrauchten Rückteilen, preiswerteren als den besten Filmen und so weiter, begonnen.
Mit Hasselblads aktueller Lock-in-Strategie werden solche Anfänge unmöglich. Ganz unabhängig von der Qualität der Hasseblad-Produkte wird dies Hasselblad weiter an den Rand des Fotomarktes drängen.
Hasselblad als Anschluß war mal "der" Mittelformatstandard, ein solches Magazin ließ sich an jede Fachkamera anschließen. Und die Rückteile waren im Verhältnis zur gebotenen Qualität preiswert.
Mit den Preisen für die heutigen digitalen Rückteile ist eine solche Entwicklung völlig ausgeschlossen. Also ist der Fotograf beim Kauf des Rückteils darauf angewiesen, auf größtmögliche Verwendungsvielfalt zu achten. Dadurch wird Hasselblad trotz ihrer Qualität deutlich weniger attraktiv.
Vielleicht mit Ausnahme der Mode arbeiten alle von Dir genannten Bereiche mit verschiedenen Kamerasystemen, je nach Job. Wenn ein Phase One-Rückteil dabei universeller ist als eines von Hasselblad, gut für Phase One. Sogar sehr, sehr gut.
Hasselblad wurde groß damit, daß sie den jeweiligen Fortschritt der Filmtechnologie für den Fotografen nutz- und sichtbar machten: "Kauft (an Filmen), was Ihr wollt. Wir bringen es rüber." Das "was Ihr wollt" ist inzwischen weggefallen. Und mit dem Ton ändert sich die Freundschaft.