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Sie bestätigen genau...
...das was ich versuche zu erklären.
50 lp/mm auf 24mm Bildhöhe sind 1200lp/mm. Eine E-1 mit Ihren 5MPx schafft ca. 1500lp/Bildhöhe von Bildmitte bis zum Rand. Eine EOS 5D wird auf 2100lp/Bildhöhe im Sweetspot des Sensors gemessen.
Beim Übergang von Glas auf Luft kommt es zur weiteren Divergenz der Lichtstrahlen die ein Details, z.B. einen Schwarzen Punkt auf Weissem Grund darstelln, sowie der Spektren eines Lichtstrahles. Letzteres bekannt als Chromatische Abberation. Der Lichtstrahlensatz ist so einfach zu verstehen wie Geometrie. Bei identisch hochwertigen Glas wie Oberflächenvergütung (Hinterlinse muss bei D-SLR gegen Reflexion auf den Sensor vergütet sein) ergibt sich ein identischer Divergenzwinkel. Je kürzer der Weg von Hinterlinsen-Oberfläche/Austrittsort des Lichtstrahles zum Bildaufzeichnenden Medium ist desto geringer ist der Durchmesser des Lichtfleckes den der Lichtstrahl beschreibt. Beim Leica M-System gibt es Retrofokus Objektive deren Hinterlinse ist ca. 10mm vom Film entfernt. Das sind die am schärfsten zeichnende Wechselobjektive auf dem Weltmarkt. In Bildmitte über den für Leica M typ. 400lp/mm. Das Auflagemass bei Mittelformat ist wesentlich grösser und deshalb mag man sich noch so bemühen kommt man an 400lp/mm einfach nicht ran. Die typ. Auflagemaße von SLRs liegen zwischen ca. 42mm und 48mm. Fourthirds hingegen liegt bei 38,85mm. Und in Anbetracht der Tatsache, dass dies bis auf 1mm exakt zwischen EOS und dem Leica M-System liegt ergibt sich nicht die Schlussfolgerung sondern die Tatsache, dass die Bestwerten von KB-Film-Objektiven von 300lp/mm in Bildmitte beim FT-Auflagemass bis an den Bildrand darstellbar ist.
Egal wie gross der Sensor ist. ZB. 300lp/mm bleiben 300lp/mm und nur das Auflagemass spielt eine Rolle bei vergleichbaren Konstruktiven Aufwand der Objektive. Nachdem jedoch der Bildkreis bei Fourthirds kleiner ist können Sie für lichtstarke Objektive kleinere Frontlinsen nutzen als für Objektive die auf den KB-Film-Bildkreis gerechnet wurden. Wo tragen Linsenfehler am dicksten auf ? Frontlinse oder Hinterlinse was lp/mm anbelangt ? Mit Ausnahme, dass die Hinterlinse eine Fehljustage oder Fehlfokus aufweist! Desweiteren ist die Hinterlinse bei Telezentrischen Objektiven zwar nicht gerade so klein wie bei nicht-telezentrisch gerechneten Objektiven die das Bild aufspreizen aber der typ. Durchmesser ein FT-Objektiv-Hinterlinse ist klein genug um eine ordentliche Bearbeitung und Politur für eine hohen Grad an Fehler-Freiheit darstellen zu können.
Es ist somit praktisch ein Produkt von geringeren Auflagemaß und kleinerer Bildkreis der es Objektiv-Konstrukteuren ermöglicht lichtstarke, scharfzeichnende, verzeichnungsfreie Objektive mit extrem hoher lp/mm-Auflösung darzustellen. Pro/TopPro/HighGrade-FT-Objektive sind auf gesicherte 20...23MPx gerechnet. Dies entspricht ca. 300..320lp/mm auf den FT-Sensor bezogen. Auf die Bildhöhe bezogen sind dies 3900...4100lp/mm. Nachdem die Rezeptur streng telezentrisch ist ergibt sich eine weitaus besseres Auflösungsvermögen im Randbereich des Bildkreises als bei APS-C, APS-H und FF.
Hier ist nichts absurd, Unfug oder sonstwas. Wäre es Unfung wären 2100lp/Bildhöhe einer Canon EOS 5D absoluter Unfung. Unfung zumindest anzunehmen, dass am Bildrand die 2100lp/Bildhöhe bei einem Canon EOS 5D-System noch erlebbar sind, va. bei UWW- und WW-Objektiven mit offener Blende.
Über Randunschärfe oder generelle Unschärfe muss sich kein FT-Benutzer beklagen und das egal ob Anfangsöffnung oder auf die höchste Blendenzahl abgeblendet.