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Das Fotografieren eines Kuchens kann Kunst sein.
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Es wird sich zeigen,
ob die Kamera in der Form ihren Weg machen wird.
Auf jeden Fall ist die E-3 in dieser Version jetzt der vollendete Status der technischen Möglichkeiten, die Olympus schon in den Vorgängerversionen eingebaut hat, da aber eher noch etwas rudimentär funktionierten (Liveview/AE). Mit dem Klappdisplay ist man unterwegs einfach in vielen Situationen lockerer bei der Sache und kann intuitiver und lustbetonter arbeiten, als mit reinem SLR-Sucher in Kombination mit dem fest eingebauten Display. Dass das Display jetzt spiegelfrei ablesbar ist, kann man nur begrüßen.
Bei der E-410/510 ist die kamerainterne Bildverarbeitung in den meisten Belichtungssituationen schon so gut, dass eine heftige Nachbearbeitung am Bildschirm nur noch in wenigen Ausnahmefällen notwendig ist. RAW kann man sich eigentlich sparen. In der Regel reichen ein-zwei Klicks und fertig. Wenn ich das richtig gelesen habe, ist die E-3 da noch weitgehender bei der "richtigen" Erfassung von Hell-/Dunkelbereichen perfektioniert worden. Ich bin gespannt, wie sich das auswirkt. Auch die Kombination mit dem F2.0 / 14-35 mm - Objektiv sehe ich spannend an. Ich hoffe auf ein Zoom mit geringsten Verzeichnungen, das für die Mehrzahl (beispielsweise meiner) Fälle ausreicht.
Ansonsten scheint bei Olympus sich ja wohl jetzt die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, dass, wenn man zu lange auf den Status Quo und zu lange auf technische Standards beharrt, die schon lange keine mehr sind, man von den Benutzern und Käufern recht schnell den Stuhl vor die Tür gestellt bekommt. In diesem Sinne: Mehr Pixel braucht der Fotograf. Auf ein Neues!