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Leica, schmeica. Die Kamera macht keinen Unterschied. Alle können aufzeichnen, was du siehst. Aber du musst SEHEN.
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Unsinn wird auch durch Wiederholung nicht besser
eher aus Kostengründen und seltener, weil sie der Meinung sind, Alte Klapperkisten seien besser als heutige Neuwagen. Und ich meine, das gleiche spielt sich in der Fotografie ab. Wenn eine Digitale Canon EOS 1 D sieben mal so viel kostet, als eine analoge EOS 1, und man auch noch die ganzen Computersachen und Software und was nicht noch alles kaufen muss, so ist es kein Wunder, dass viele (notgedrungen) bei ihren Fotografischen Enten bleiben müssen. Selbst Digitale Einsteigermodelle kosten heute so viel, wie früher die gehobenen analogen Semiprofikameras. Für das heute durchschnittliche deutsche Haushaltsbüdget, ist es unmöglich in ein anständiges Digitalprogramm zu investieren. Das heisst, das Genörgel der Analogen ist im Grunde nur Schönrederei aus Frust. Kannst Du dir keine Digitale leisten, dann erklärst Du die Digitale eben für eh schlechter. So einfach...
Ausserdem ist die gruppe der Analogfotografen, was ihre Anzahl und Bedeutung angeht, durchaus mit den Oldtimerfahrern vergleichbar. Nichts als eine kleine Gruppe von Liebhabern, sofern sie es sich leisten können, am sonsten arme Schlucker, die keine Wahl haben.
Wenn es für die digitale Fotografie Argumente gibt, dann sind es diese:
1. Man braucht keine Ahnung zu haben. Per Trial & Error schießt selbst ein Schimpanse mit einer Digiknipse ein passables Bild, wenn er nur oft genug auslöst.
2. Zeitvorteil: Sofortige Ergebniskontrolle und verkürzter Work Flow, besonders bei kostenintensiven professionellen Produktionen
3. Kostenersparnis. Eine analoge Produktion ist bei weitem teurer und aufwändiger als eine digitale. Filmmaterialen, Entwicklungs- /Laborkosten, Scans bzw.Dukamaterialien fallen beim digitalen Fotografieren nicht an. Digiknipsen verlieren in kürzester Zeit an Wert und werden den Leuten nachgeschmissen, sobald das Nachfolgemodell auf dem Markt ist. - Wer also behauptet, Analogfotografen seien frustrierte Sparfüchse, hat von der Materie absolut keinen Schimmer. Das Gegenteil ist der Fall: Analogfotografie ist ein Luxus, den man sich leisten können muss. Das bessere Speichermedium Film lohnt den Aufwand jedoch allemal.