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Readyload und Masshaltigkeit...
"Die Kunden für T-MAX Planfilm sind nun nicht gerade in der Überzahl. Dann wiederum sind sie sehr eingeschworen auf ihre Arbeitsweise und ihre Geräte, sprich, unter anderem ihren bewährten Kassetten. Wie klein ist denn dann der erzielbare Anteil von Readyload-Anwendern für Kodak?"
Ich kann das nicht einschätzen, ich sehe nur den praktischen Vorteil, der einfach überzeugend ist. Gleichwohl stimme ich Ihnen zu, viele Fotografen sind sehr eingeschworen und scheuen den Wechsel beim Werkzeug. Für mich stellt sich diese Frage garnicht, Fotoapparate sind Werkzeuge egal ob KB, MF oder GF, egal ob digital oder analog - ich fotografiere einfach mit der Kamera, die mir für diesen Zweck am geeignetsten erscheint.
"Und durch das zusätzliche mechanische Bauteil, dessen Maßhaltigkeit ich nicht auf der Mattscheibe kontrollieren kann, habe ich mir auch immer Sorgen um die Schärfe gemacht. Schon die Kassetten sind ja nicht immer so gleich, wie sie sein sollten. Macht das Ihrer Erfahrung nach keinen Unterschied?"
Kodak verweist darauf, dass die Planlage bei den neuen ReadyloadHaltern mit schwarzer Andruckplatte gegenüber den alten ReadyloadHaltern besser sei. Vergleiche ich Aufnahmen aus identischer Situation heraus entstanden, aufgenommen mit Fidelity Planfilmkassette und Readyload sehe ich keinen Unterschied in der Schärfe, auch nicht bei entsprechender Vergrößerung (10fach), insofern spricht für mich nichts gegen den Einsatz von Readyload gegenüber Planfilmkassetten.
Interessant ist, das ich auch anfangs die Bedenken hatte. In der Praxis konnte ich sie für mich glücklicherweise nicht bestätigen, insofern ist der Luxus eines Readyloadfilmeinsatzes für mich ohne Nachteile.
Mit besten Grüßen
Andreas Kuhn