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Erst lesen, verstehen und dann schreiben

Eingetragen von
ROG
(Stammgast)
am Samstag, 15. September 2007 - 12:25

Die Pixelgröße von 3µm ist laut 6mpixel.org der unterste Grenzwert für eine (noch) gute Bildqualität. Dazu abhängig vom Sensorhersteller, der verbauten Kameraelektronik und Optik und gilt auch nur für Kompaktkameras, die im Vergleich zu DSLRs einen reduzierten Qualitätanspruch haben. Es ist keineswegs die ideale Pixelgröße. Wem die Informationen auf 6mpixel.org nicht reichen kann sich neben dpreview.com auf http://www.cambridgeincolour.com/home.htm /tutorials einen weitergehenden Überblick verschaffen (Englischkenntnisse vorausgesetzt).
Zurück zum 6x9 Dia. Keine Fragen, aber Antworten. Auch der beste Scanner kann nur das digitalisieren, was die Vorlage liefert d.h. ein 6x9 Dia per se ist noch lange kein Garant für hochwertige Bildqualität. Beugungsunschärfen waren schon immer ein Thema. Auch im Mittel- / Großformat. Nur wirkten sie sich dort erst ab Blende 22 oder 32 aus und nicht schon bei Blende 4 bzw. 5,6 der digitalen Kompakten. CA hängt in erster Linie von der optischen Qualität und Art (zB. Zoom) der verwendeten Optik ab hat also nichts mit Film oder Sensor zu tun. Unter oder überbelichtete Partien in einem Dia lassen sich auch mit dem besten Scanner nicht rekonstruieren. Mit einer RAW Datei ist das sehr wohl möglich, und die überlegene Auflösung die sich aus Aufnahmen mit einer Minox 35GT (hatte ich auch mal, war in ihrer mechanischen Qualität eine Katastrophe) herausholen lassen reihe ich getrost in die Welt der Mythen ein.
ROG

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