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Fotografie bedeutet «mit Licht schreiben». Schreiben kann man lernen. Mit welchen Geräten das geschieht, ist zweitrangig.
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Die Zukunft sieht anders aus
. . . Für die Wartezeit dazwischen gibt es Alternativen, mit denen sich leben lässt. Ansonsten heisst die Devise: Konsumverzicht! Kaufen Sie sich eine schöne Home-Cinema-Anlage, machen Sie eine schöne Reise, kümmern Sie sich um Ihre/n Partner/in, richten Sie ihr Heim neu ein - freuen Sie sich Ihres Lebens. Geld für die Fotoindustrie nur noch, wenn adäquate Produkte bezahlbar offeriert werden.
Sir B. Shaw teilte einem Verlag mit, der ihm mitteilte, er könne nur ein geringes Honorar zahlen, weil man ja ein junger Verlag sei: "Ich kann warten, bis Sie alt geworden sind!". Geduld kann eine Tugend sein!
sehr nett! vor allem das mit dem !Altwerden'!
Wenn ich mir den ganzen talkback (schönes deutsches Wort) konsolidiert durchlesen fällt mir eines auf - Kritik wird als unsachgemäss empfunden obwohl sie funkdiert und fair argumentiert wird.
Ich bin masslos enttäuscht über diese erste Nikon Vollformat-Kamera, die so wunderbar an mir 'vorbeidesigned' wurde. Das geht markting-technisch schon o.k, da gibt es viele Produkte, die ich nicht brauchen kann wie z.B. nen Audi Q7, BMW X5 oder Porsche Chayenne . . .
Technsich sind das auch alles Herausforderungen, doch leider sind das auch alles Dinosaurier des Benzinzeitalters - mit der gleichen Spritmenge führe ein 911er GT3 jeweils trotz mehr Fahrleistung doppelt so weit.
Was bedeutet das im übertragenen Sinn für die Fotoindustrie? Es gibt - meiner Meinung nach - immer gut gelungene Kompromisse und die Markennischen. Nikon positioniert die D3 in einer Nische. Diese Nische passt für eine Hand voll Profi-Photographen und für diese Zielgruppe ist es sogar noch ein Schnäppchen!! Aber für den Rest des Marktes ist es ein Dinosaurier trotz 9 Bildern por Sekunde, die man beim Kindergeburtstag auch wirklich braucht.
Weiter so Nikon!! Sucht noch ein paar Nischen - wie wäre es da mit einer 6 MPixel Unterwasserkamera für 200 m Tiefe ohne Extragehäuse? Oder einer feuerfesten Digitalkamera für Feuerwehreinsätze?
Der Reiz war für mich bisher immer die Vielseitigkeit einer Nikon. Solide Qualität, langlebig, zukunftssicher und damit Investitionssicher. Die Zeiten haben sich geändert. Stimmt. Nikon hat offenbar leider nicht die Innovationskraft eigene Sensoren auf dem Niveau einer 1Ds Mk III zu schaffen. das ist ein sehr grosses Manko für alle, die der Marke diese Kraft zugetraut hatten.
Viellicht kommt ja zur PMA eine D3x? Vielleicht aber auch nicht?
Zum Autobeispiel zurück - was wird in 10 Jahren aus dem Q7, X5 oder sontigen SUV? Unverkäufliche Spritmonster! Was wird aus einer Sportkamera, die ausserhalb der Zielgrupper einen Gebrauchtmarkt sucht? Ein niedrigpreisiges Sondermodell für wenige.
Let's face it - Nikon baut das was sie können - mehr geht offenbar nicht. Canon baut auch das was sie können. Mehr geht dort eben schon. Beide sind in einem Markt der von Bestleistungen lebt. Ich könnte sehr gut damit leben, dass meine Objektive im Laufe der Jahre wegen des zu guten Sensors gegen bessere Objektive (be Erscheinen) getauscht werden müssen, da der Sensor nicht getauscht werden kann bei SLR.
Ein mm^2 Si kostet fast immer das gleich (fast) unabhängig davon wieviele Pixel drauf sind => mehr MPixel würde also nur Designkraft kosten.
Ich warte bis Frühjahr 2008 ein letztes mal auf Nikon, danach werde ich wohl oder übel zu Canon greifen müssen, da dort das geboten wird was Zukunft hat, denn der Wiederverkaufswert ist für mich ebenso wichtig wie die technischen Daten. Es gibt mehr Qualitätsfanatiker als Sportphotographen auf dieser Welt und mit den 21 MPixeln hat Canon das technsich machbare sehr weit getrieben. 25, 30 oder gar 40 MPixel würden für mich keinen teschnisch sinnvollen Schritt im 35 mm Format darstellen und die Optiken würden das zu bezahlbaren Preisen auch wohl kaum schaffen. Vereinzelte Leica Objaktive schaffen wohl bis über 600 lp/mm doch wer hat schon das ruhige Händchen dafür?
In Summe ein enttäuschende Vorstellung.
Das ohne Bashing und Nörgelgedanken nach einem Tag intensiv drüber Nachdenken.
Gruss jo-1