Suchen
Der Gebrauch einer Kamera ist ähnlich dem eines Messers: Man kann damit Kartoffeln schälen, aber auch eine Flöte schnitzen.
TOP-MELDUNGEN
BENUTZERANMELDUNG
AKTUELLE FORENTHEMEN
WEITERE MELDUNGEN
- Wie viele Megapixel verkraftet eine Kamera?
- Einreichungen erwünscht - gute aussichten 2012/2013
- Lichtstarkes Standardzoom für MFT: X-Vario 2,8/12-35 mm Asph.
- Kontinentale Gegensätze
- Hasselblad mit deutlichen Preissenkungen
- Orca 110 - der SW-Pocketfilm
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil III (Objektivwahl)
- Einsteiger-Systemkamera: SLT-A37 von Sony (aktualisiert)
- Mit Profi-Automatik: NEX-F3 von Sony (aktualisiert)
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil II (Bildqualität)
- Firmware v1.30 für FinePix X100
- Firmware v1.2 für Nikon Coolpix L23
- Firmware v1.0.3.3 für Leica S2
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil I (Ausstattung und Leistung) [aktualisiert]
- Eisverkäufer im Winter: CeWe Color im 1. Quartal 2012
- Samsung stellt Fabrik auf spiegellose Systemkameras um
- Panasonic mit Rekordverlust
- Digitalprojektor Acer K520 mit LED-Laser-Hybrid-Lichtquelle
- Vorserien-Leica bringt mehr als 2 Mio. Euro
- Firmware v1.06 / v1.01 für Sigma SD1 / Merill



Kapiert!
Na endlich mal einer der´s kapiert hat. Oder hat noch jemand ein digitales Vollformat mit 9 Bilder/sec. im Angebot?
Noch was zur Erinnerung für die Pixelfanatiker. Kleinbild-Zoomlinsen lösen so etwa 40 bis 50 Linienpaare/mm auf, was beim APS-C Format mit sechs Megapixeln schon überschritten wird. Die Auflösung der APS-C Chips liegt bei über 60 lp/mm. Hochgerechnet auf Vollformat gibt es also keine dezeit existierende Linse, der beiden hier meist verfeindet aufeinander losgehenden Lager, die mehr als 12 Megapixel im Vollformat auflöst, auch die besten Festbrennweiten nicht.
Wer sich mal die Mühe gemacht hat Bilder vom gleichen Objekt unter gleichen Bedingungen mit der gleichen Linse mit einer 6MP Kamera (APS-C) und einer 10 MP Kamera (APS-C) direkt miteinander zu vergleichen wird es selbst sehen. Die höhere Pixelzahl bringt bestenfalls etwas beim Hochrechnen der Bilddaten oder mehr Spielraum beim Nachschärfen. (weniger tote Pixel) Der - wenn man so will - "Qualitätsgewinn" liegt bei meinem Beispiel und nach meinen Praxiserfahrungen bei maximal 10-20 Prozent und ist nur dann ein Vorteil, wenn man Bilder hochrechnen muss.
Mal abgesehen davon, dass sich ein Bild nicht deshalb verkauft, weil es eine bestimmte Pixelzahl hat... ;-))
Was nun der große Unterschied zwischen 12 MP und 21 MP bei gleicher Chipgröße im Vollformat ist, kann sich jeder leicht mit dem oben erwähnten Beispiel erklären. Hört sich nach viel Unterschied and, ist aber in der Praxis nicht viel. Irgendwann kommt man halt immer wieder an die alte Regel: Format ist durch nichts zu ersetzen.
Wer´s nicht glaubt, sollte es einfach mal selbt probieren. Schön bis auf die Pixelebe ranzoomen und genau nachsehen...
Die Linsen sind das eigentliche Problem und nicht mehr die Auflösung der Chips!
Was nun, wenn man höher auflösende Linsen hätte. Nun, wer will damit noch ohne Stativ die erreichbaren Auflösungen erzielen? Ziemlich praxisfremd wäre das. Zumindest für die Mehrzahl der Fotografen, vom Studio mal abgesehen.
Auch die Phantasien nach 4x5 Zoll Auflösungen in Kleinbild DSLR´s lassen sich mit den einfachen Regeln der Physik leicht erklären. Denn die optischen Gesetze ändern sich nicht, auch wenn sich das manche herbeireden möchten. Dann werden die Hersteller verteufelt, weil sie nicht das eigene Hirngespinst präsentieren. Ziemlich absurd!