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Es ist ebensowenig ein Zufall, dass der Fotograf Fotograf wird, wie es ein Zufall ist, dass ein Löwenbändiger Löwenbändiger wird.
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Vergleich zu Canon Vollformat
Offensichtlich wieder ein Hobbyfotograf, der den Unterschied zwischen einem Back und einer Kleinbildkamera nie gesehen hat. Machen Sie doch mal mit Ihrer Vollformat Canon ein Bild von einer verchromten Kaffekanne. Dann machen wir das mal mit einem Sinarback mit gerade mal 6 Meagapixeln, und der gleichen Sensorgröße. Sie werden den Vergleich am Stammtisch mit den technischen Daten zwar gewinnen, aber das Bild ist ohne aufwendige Nachbearbeitung im professionellen Umfeld kaum weiterzuverwenden. Wesentlicher Grund dafür ist nicht nur die Sensortechnik, sondern auch die Qualität der Objektive. Schon die alten Backs waren deutlich besser, als die neuen Digital-Spiegelreflexkameras. Und gegenüber dem relativ alten 6 MP Back von Sinar sind die neuen nochmals um Welten besser geworden. Megapixel sind nichts gegenüber der Qualität im rein optischen Bereich. Und gerade da sind die Mittelformatobjektive eben auch Welten besser, als die für Kleinbildkameras gebauten.
Womit wir wieder bei der Aufgabenstellung sind. Für die Kaffeekannenfotos müssen Sie einen erheblich höheren Aufwand betreiben, als für Land und Leute. Diesen Aufwand minimieren die Backs mit ihrer deutlich besseren Qualität und erzeugen wesentlich geringeren Aufwand in der Nachbearbeitung. Rechnen Sie mal 5 gesparte Minuten in der Nacharbeit bei 5000 Fotos, da spielen die Kosten des Backs nur noch eine untergeordnete Rolle. Bevor die Digibacks aufkamen haben wir alle tausende von Marken jedes Jahr für Rollfilme und Entwicklung ausgegeben. Auch das spare ich mir jetzt. Kleinbildkameras gab es auch früher schon gute (Nikon F 5 etc) die hat aber auch keiner im Studio eingesetzt. So ist das auch heute, nur daß Kollege Hobbyfotograf megapixelstrotzenderweise meint, ein megapixelmäßiges Schwänzemessen mit den Profis anfangen zu müssen. Nix für ungut, wollte ich nur mal sagen.