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Wenn man beginnt, seinem Passfoto ähnlich zu sehen, sollte man in Urlaub fahren.
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Betriebswirtschaftliche Probleme bei Forte
Wenn man sich die Entwicklung und die Strukturen bei Forte genauer anschaut, so erkennt man, dass unternehmensinterne Fehlentwicklungen einen sehr großen Anteil am Scheitern des Unternehmens haben:
- Forte hatte einen viel zu hohen Personalbestand, u.a. weil die Mitarbeiter am Unternehmen beteiligt waren, und niemand gerne selbst seine Entlassung beschließt
- Forte hatte erhebliche Schwierigkeiten, aufgrund seiner veralteten Produktionsanlagen die neuen EU-Umweltbestimmungen einzuhalten
- das Firmengelände war zu groß, da noch aus alten sozialistischen Zeiten stammend, eine anderweitige Verwertung des großen Betriebsgeländes erschien renditeträchtiger (wenn man mit einem Produkt Gewinn macht, mit einem anderen jedoch noch einen größeren Gewinn, kann selbst ein gewinnbringendes Produkt aus dem Programm fliegen)
- aufgrund der veralteten Produktionsanlagen traten manchmal Qualitätsmängel auf (bei den Filmen, meines Wissens nicht bei den Fotopapieren).
Angesichts dieser Vielzahl erheblicher struktureller Probleme hätte Forte wahrscheinlich auch Überlebensschwierigkeiten im Wettbewerb gehabt, wenn sie Sensoren, Inkjetpapiere, Speicherkarten oder Kinderspielzeug produziert hätten. Mit der Entwicklung des analogen Fotomarktes hat deren Scheitern wesentlich weniger zu tun als einige hier angenommen haben.