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Na, na, na. . .
fragen Sie Frau Herta Deubler-Gmählin nach NS-Zitaten zum unrechten Zeitpunkt. Das ist ja nun wirlich nicht dir richtige Analogie, oder? Dass viele Menschen - und damit auch Fotografen - ihre Suche nach lebenspraktischen Produkten auch an allgemein vorherrschenden Trends orientieren, ist normal. Digitalkameras und die direkte Verarbeitung von Bildmaterial am Computer sind halt derzeit die attraktivere Nummer. Da kann der Film nicht mithalten. Und SW-Film schon gleich gar nicht, weil die Mehrzahl der Menschen sowieso nicht SW fotografieren. Da bleiben dann nur noch spezielle Anwendungen in Industrie und Forschung usw.
Gleichwohl wird der Film seine Fähigkeiten, in ungleich höherer Dichte Bildinformation speichern zu können, als das derzeit digitale Kameras in der Lage sind, nicht verlieren. Das nützt aber alles nichts, solange es nicht digitale Medienüberträger, sprich Scanner oder Scannerkameras gibt, die erstens besser, zweitens leichter zu handhaben sind, als digitale Kameras. Die Filmbranche wird da noch viel zu sehr von den Laborfummler mit den ganzen unpraktischen Gedöns dominiert. Das was da derzeit auf der anderen Seite an Scannern zu haben ist, ist entweder grotesk teuer, oder mehr oder minder grottenschlecht von der Wiedergabe und von von der Bedienung, lahm und vom Endergebnis leider auch deutlich schlechter. Es ist einfach auch das Problem, dass Kamerahersteller sich nicht um den Film, Filmhersteller sich nicht um den Rest kümmern usw. Erst wenn es eine konzertierte Aktion zum Vorteil der Nutzer von allen Marktbeteiligten in der Sache gibt, und das Resultat eine wirklich überzeugende, für die überwiegende Nutzerschaft brauchbare Verarbeitungsschiene gibt, hat der Film wieder eine Chance. Ich persönlich bin der Meinung, dass das nicht allzu lange auf sich warten lässt, wenn die ersten Hersteller wieder ihre Chance erkennen und die allgemeine Wehleidigkeit in der Branche sich wandelt.
Gut Klick!