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Filme sind tote Pferde
Das ist mir zu einfach und in der Argumentation zu (typisch) deutsch.
Angebot und Nachfrage treffen sich auf dem Markt und der Markt spricht eine mehr als eindeutige Sprache! Gegen den Film. Dabei übersteigt das Angebot die Nachfrage und nicht umgekehrt. Schuld an der Entwicklung ist also nicht die Industrie, es sind die Verbraucher. Analoge Kameras gibt es grundsätzlich genug, es will eben nur kaum noch jemand mit ihnen fotografieren. Das kann man natürlich verteufeln, das ändert aber nichts.
Das die Eigentümer der Firma Forte sich Gedanken machen, wie lange, wieviel und ob überhaupt noch Geld mit Filmen und Fotopapieren zu verdienen ist, ist nachvollziehbar und auch vernünftig. Wenn die Entscheidung dann lautet, dass die Einstellung der Produktion und der Verkauf des Grundstück ökonomisch sinnvoller ist, dann ist das der richtige Weg. Zumal wohl kaum ernsthafte Zweifel daran bestehen können, dass die Absatzchancen für Filme und Papiere für die bildmäßige Fotografie sich nur noch in eine Richtig entwickeln werden: nach unten. Ideologische Bremsklötze im Kopf sind da fehl am Platze.
Wie heißt es so schön: Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!