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Es gibt nichts Schlimmeres als ein brillantes Bild eines schlechten Konzepts.
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Größenwahn
> Das hat nicht unbedingt was mit Pixelwahn zu tun
> mach mal ne Auschnittvergrößereung auf ein
> 50*70-Poster von ner 6MPixel-Aufnahme...
> wenn Du das Ergebnis siehst, weißt Du wofür die
> 10MP gut sind. Natürlich braucht das nicht jeder.
> Für Hobby-Fotografen, die nie mehr als 20*30
> ausbelichten reichen 6 oder 8MP voll aus, da hast
> Du vollkommen recht. Aber die 10MP-Kameras von
> Pentax/Samsung die jetzt vorgestellt wurden sind
> ja für den Semiprofessionellen bestimmt, und dor
> sind die Anforderungen schon ein wenig höher als
> bei den Hobby-Knipsern
Selten so einen arroganten Schwachsinn gelesen! Als ob man das Können eines Fotografen am Ausgabeformat seiner Bilder messen könnte...
Ganz im Gegenteil: Gute Bilder von wirklich guten Fotografen hinterlassen einen bleibenden Eindruck auf den Betrachter - egal in welcher Größe sie gezeigt werden. Die Ausdruckskraft eines Bildes wird nicht stärker, wenn man die halbe Wand damit tapeziert. Nur Pseudo-Kenner bilden sich ein, dass ein Bild nur dann so richtig zur Geltung kommt, wenn es ein bestimmtes Mindestmaß erreicht hat.
Kleiner Tipp: Geh mal auf eine ordentliche Foto-Ausstellung (und nicht auf die Bilderschau des örtlichen Fotovereins) wie z.B. der World Press Photo und Du wirst sehen, dass die meisten Bilder selten größer als das 18x24cm-Format sind. Und die wenigen Bilder die im Großformat ausgestellt werden, würden den Betrachter auch berühren, wenn sie in einem kleineren Format gezeigt würden.
Natürlich ist es in einem Land wie Deutschland (wo eine S-Klasse sich besser verkauft als ein Twingo und wo selbst das kleinste Reihenhaus einen riesigen Wintergarten besitzen muss) schwer jemanden davon zu überzeugen, dass Größer nicht gleich Besser bedeutet. Aber Schlichtheit ist eine Tugend und wer seine Bilder in Riesenposter-Größe aufziehen lässt, tut das meistens nur, um vom langweiligen Bildinhalt abzulenken...