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Zu Oh, Man ...
"Ich selbst habe eine R8 und eine Canon 5D. Mit der Canon ist das fotografieren um Welten umständlicher, alle wichtigen Einstellungen sind in Menüs vergraben und die wichtigen Bedienelemente klappern und wackeln..."
Keine Ahnung, was Du für eine 5D hast, aber an meiner 5D klappert und wackelt nichts und in Menüs sind fast nur die Einstellungen "vergraben", die man an einer analogen R8 gar nicht vornehmen kann und auch an der 5D nicht andauernd benötigt. Alles andere hat man mit den beiden Einstellrädern und den Bedienungstasten schneller im Griff, als man mit einer LEICA jemals arbeiten konnte.
Weil ich analog einige Jahre mit R3, R5 und M 6TTL gearbeitet habe, kann ich das übrigens beurteilen. Den häßlichen Klops R8 habe ich allerdings immer verabscheut und schon Krämpfe in der rechten Hand bekommen, als ich das Ding nur mal kurz ausprobiert habe.
Das DMR ist eine technisch nicht konkurrenzfähige und überteuerte Lösung, mit der sich allerdings sehr gute Ergebnisse erzielen lassen, wenn man damit so fotografiert, wie es viele LEICA-User ohnehin meistens tun:
Motive, die nicht weglaufen, vom erdbebensicheren Stativ aus, mit niedrigen ISO-Werten, Spiegelvorauslösung und selbstverständlich grundsätzlich nur im RAW-Modus. Da stört dann die Einschaltverzögerung von über 4 Sekunden auch nicht mehr.
Gruß
1958