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Ich bedauere die zahlreichen Aufnahmen von Brigitte Bardot nicht, aber ich hätte lieber eine gute Fotografie von meinem Vater.
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Wenn Leica meint, man müsse in exklusiven Läden Produkte, die haarscharf am Markt vorbeigehen, zu exklusiven Preisen verkaufen, dann sollen sie es tun.
Wie gesagt, die Zeiten, in denen Optik und Mechanik "alles" und der Film "nichts" (oder doch zumindest für den Kamerahersteller untergeordnet) war, sind seit 10 Jahren vorbei. In diesen 10 Jahren hat Leica nicht viel ausgelassen, um vorhandene Produkte ins (digitale) Abseits zu manöverieren. Die einzige sinnvolle Kraftanstrengung wäre eine digitale M gewesen. Aber ausgerechnet die gibt es bis heute nicht. Nicht mal ansatzweise.
Das Digtal Modul-R war eine schöne Idee - mehr nicht. Kein normaler Mensch kauft sich heute für 8.000 Euro eine 10 Megapixel-Kamera. Das Problem: Auch mit Leicas erstklassigen Objektiven läßt sich auf dem benutzten Chip nicht mehr oder besseres herausholen als man von einer "gewöhnlichen" DSLR zum Drittel des Preises gewohnt ist. Aber nicht nur das. In der LEICA FOTOGRAFIE INTERNATIONAL, Heft 5/2005, lesen wir zum Vergleich analoge vs. digitale R:
"Die Wahl des Mediums (ob Film oder DMR) ist eher eine Frage des Geschmacks und des Empfindens beim Fotografieren..."
Genau das scheint nach wie vor gängige Meinung bei Leica zu sein: Digital als Geschmack(sverirrung). Wer das eine (Digi-R) will, muß das andere (5.000 Euro zusätzlich) mögen! Wer nicht will, darf ruhigen Gewissens (Empfindens) beim Film bleiben. - Muß einem dazu noch etwas vernünftiges einfallen?
Ansonsten ist es mir persönlich völlig egal, ob Leica deutsch ist. Allerdings, eine japanische Firma hätte wohl mehr aus ihren Pfründen gemacht!