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Sie verstehen da was nicht ganz:
Jede heute verfügbare Kamera, in Worten - jede - ist eigentlich eine Smartphonekamera. Auch die von Ihnen präferierten DSLRs sind nichts weiter als Kameras, die äußerlich so aussehen, als wären es traditionelle Kameras, haben aber das Innenleben eines Smartphones, zumindest, was die Elektronik angeht.
Der Technologie der Smartphones folgt die der Digitalkameras. Egal, ob das jetzt die Ansteuerung des Displays ist, der Chipsatz, der die Darstellung des Displays, des EVFs oder eines externen Displays realisiert, die Basis dafür stammt aus dem Fundus für Smartphones. Die dazu gehörige Software dürfte unter der Haube kaum anders aussehen, als eines der Betriebssysteme iOS, Android oder noch älter Symbian. Nur dass das nach außen nicht so sichtbar wird. Ohne die technologischen Grundlagen der Smartphones kann man sich die derzeit existierenden digitalen Kameras nicht vorstellen. Wenn die Kamera dem Benutzer eine altehrwürdige Bedienung über Drehknöpfe und Abgleichseinstellung über Blende und Zeit vorgauckelt, so ist darunter doch immer wieder das entsprechende Betriebssystem, das alle weiteren "Features" ohnehin zur Verfügung stellt, wenn der Hersteller es denn frei gibt. Aber dafür gibt es ja sogenannte "Hacks".
Einer wie auch immer gearteten Kamera auch noch das Telefonieren beizubringen, wäre für die Hersteller am Ende ein Klacks. Aber das ist nicht Ziel der Sache. Es ist also nur konsequent, eine Kamera zu kaufen, die problemlos alle Features eines Smartphones inkl. Menueführung per Touchscreen beherrscht. Weil man im gegebenen Falle eben sehr gut damit operieren kann (z. B. im Makrobereich aus der Hand ganz dicht an das Objekt mit ausgeklapptem Display den exakten Fokuspunkt per Fingertipp einstellen usw.). Ansonsten kann man mit der G5 genauso den konventionellen Weg gehen. Ein wie früher existierendes zweites Display braucht man eigentlich nicht wirklich. Die Einstellparameter kann man auf beiden Displays ablesen.