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Es ist völlig in Ordnung, eigene Regeln aufzustellen - das Zonensystem ist nicht das Zen-System. Und keines von beiden ist für jeden.
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Bitte?
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Beugungserscheinungen sind mir da auch bei f16..22 und kleineren Blendenöffnungen sowas von Wurst.
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Nachdem dies die einzigste Stelle war bei der ich den Begriff Beugung nutzte liegt es jetzt an Ihnen den Kommentar zum Beitrag zum Thema "Beugung" zu machen.
Mein Kommentar bezieht sich auf die Annahme des Vorkommentators, dass ein Sensor ein digitaler Abtaster ist was falsch ist. Die Ladungströge füllen sich nunmal nicht schrittweise in gröberen Stufen als die Ladungsträger, welche durch eindringende Photonen erzeugt werden, oder etwa nicht?
Die Belichtungsbeiträge von Photonen auf Filmkorn sind mit denen beim Sensor vergleichbar nur die Kennlinie ist unterschiedlich, da der Film nicht optimal effizient bei allen Tonwerten funktioniert. "Nicht optimal" aus rein physikalischer Sicht, denn viele Fotografen begrüßen die geringe Effiziens in Schattentonwerten und die weiche Kennlinie in Lichtern. Demnach ist der Analog-Charakter vom Film bis auf die Kennlinie mit dem eines Sensors identisch. Die elektronische Abtastung des Pixelarrays ist ein völlig anderes Thema. Das Array wird gescannt und das Raster, welches entsteht liefern Filmscanner ebenso. Sensoren ermöglichen das Fotolabor "in der Kamera". Und das Fotolabor funktioniert anders und zwar so, dass man bei KB-Film vs. APS-Film und digitales KB-VF vs. FourThirds eben den fachlich korrekten Ansatz bzgl. Bildqualitäts-Potentiale suchen und verstehen sollte.
Die Beugung bzw. die Beugungserscheinungen scheinen nun die letzte Rettung der großformatigen CMOS-Kameras zu sein und das anhand von Beispielen die für den CCD-Typen gelten, wenn es z.B. um Ausleserauschen geht. Witzisch...