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Paradigmenwechsel
Sie haben in der Aufzählung des Wandels den Wandel von der SW zur Farbfotografie "vergessen". Auch die Colorfotografie wurde von Künstlern bzw. Fotografen anfänglich verächtlich belächelt. Keine Kunst mehr, viel zu kompliziert...
Heute hat sie sich längst durchgesetzt, auch viele künstlerisch wertvolle SW-Fotografien, die nach wie vor ihre Berechtigung haben , werden auf Colormaterialien ausgegeben, mittels modernster Digitaltechnik (z.Bsp. Laserbelichtung oder Druck mit Ultrachrome K3 Tinten in beeindruckender Qualität).
Bezüglich der in allen Bereichen gewünschten hohen Qualität der Technikprodukte glaube ich jedoch nicht an Wunder.
Geiz ist Geil-Mentalität , hohes Profitstreben und daraus resultierende Massenproduktion mit ultraschnellen Modellwechseln verhindern erfolgreich eine behutsame Weiterentwicklung und Modellpflege. Das wird wohl auch noch lange so bleiben.
Und wer wirklich Qualität kaufen will, der muss sich sehr bedacht am Markt umschauen und nicht auf jeden "Schreihals" (Werbung) reinfallen und sicher auch einen hohen Preis bezahlen.
Solange Sparfüchse auf "Profi-Kameras", wie sie z.Bsp. für Billig-Geld auf ebay feilgeboten werden und auch manchmal zwischen Nudeln, Klopapier oder Kaffee liegen, hereinfallen, wird es diesen Schrott etc. geben - und das wird wohl immer so sein.
Und nicht zu vergessen, die beste und solideste Gerätetechnik und Technologie nützt nichts, wenn dann hinterher billigste Drogibilder über Massenproduktion in allenfalls Durchschnittsqualität und zweifelhafter Haltbarkeit geprintet werden.
Ich betreibe selbst ein Fujifilm Frontier Digilab und habe einen Epson 7800 , fotografiere auch selbst und sehe viel Mist, was die Leute so zeigen, was ich nicht verkaufen würde. Aber auch hier gilt , Qualität hat seinen Preis. Diese Technik und indiv. Verarbeitung ist teurer. ABER RICHTIG GUT !
Bei der Digitalfotografie können allerdings vom Anwender mehr Fehler und Einflußnahmen erfolgen, als früher im Filmzeitalter.
FM