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Diverse Antworten
Zum Kommentar von Gast am Samstag, 28. Januar 2006 - 15:19:
Der Vollformatsensor hat nur an einem Punkt Nachteile; nämlich im Randbereich der Objektive. Speziell bei Standard-Scherben. ABER: Wenn man, wie bei den meisten Crop-Cameras, einfach die Ränder wegschneidet, gibt es kein Randunschärfeproblem bei der 5D. Also worüber beschweren sich die Leute hier eigentlich? Die 5D nutz eben (fast) die gesamte Glasfläche der Optik, während alle Crop-Kameras bei herkommlichen Objektiven nur einen "Ausschnit" aus der Glasmitte verwenden. Bei speziell an die kleineren Sensorgrößen angepassten Objektiven, wie den EF-s von Canon, oder meinetwegen auch den Olympus Objektiven für 4/3, ist das Randproblem zwar geringer, aber man handelt sich dafür ein Dutzend anderer Schwierigkeiten ein. Die kleinen Sensoren haben nun mal das Problem, dass entweder nur weit weniger Pixel draufpassen, oder diese Pixel deutlich kleiner sein müssen, wodurch die Signalstärke sinkt und damit das Rauschen sich verstärkt. Ebenso wie der Dynamikumfang bei kleineren Sensoren immer geringer ist und nur durch Software-Tricks verbessert werden kann.
Die Industrie hat kleinere Sensoren (und das APS-Filmformat) nur aus einem Grund entwickelt: Um SLRs zu niedrigeren Kosten produzieren zu können. Technisch gesehen spricht so gut wie nichts dafür, auf kleinere Sensoren auszuweichen. Sämtliche Argumente, zum Beispiel für 4/3, sind reine Augenwischerei. Bei 4/3 kommt zudem noch das anachronistische Seitenverhältnis der Bilder hinzu. Wer will denn schon Bilder im veralteten TV-Format? Ich jedenfalls nicht.
Zur Weitwinkelschwäche bei Vollformat:
Das ist ja wohl der dümmste Witz überhaupt. Vollformat hat im Gegensatz zu Crop-Formaten eben keine Weitwinkelschwäche. Im Gegenteil. Es lassen sich viel einfacher Objektive mit vernünftigem WW bauen, als für Crop-Kameras. Was ja auch logisch ist, weil eben nicht ein Teil des Möglichen Bildwinkels weggeschnitten wird. Olympus mit seinem 4/3 ist womöglich wieder ein Sonderfall. Ihre eigens nur für 4/3 gebauten Objektive leiden aber an einem ganz anderen Problem im Vergleich zu Objektiven für Vollformat: Ihre physikalisch mögliche Auflösung ist im Vergleich (wg. der deutlich geringeren Baugröße) viel kleiner. Spätestens wenn Sensoren mit 16 oder mehr Megapixeln stand der Technik sind (wo Oly mit seinem kleinen Sensor auch schon Probleme bekommen wird), kommen diese Objektive an ihre Grenzen. Oder was glaubt ihr wohl, warum die winzigen Optiken in Handys, trotz einer oftmals beeindruckenden Lichtstärke von f/2.8 oder besser niemals für echte Digitalkameras in Frage kämen? Der Logik der Olympus Anhänger zufolge, müsste es ja so sein, dass kleiner besser ist. Also kleinere Sensoren und kleinere Objektive und schon ist alles gut. Haha! Doof, wenn man dabei die Physik vergisst.
Egal. Sollen die Olympus Fans mit ihrem Heiligenschrein 4/3 doch glücklich werden.
Zum Kommentar von Gast am Sonntag, 29. Januar 2006 - 08:59
Was für ein Mumpitz! Vielleicht hätte Dir mal jemand verraten sollen, das die Fuji F10 nur deshalb so rauscharme Bilder produzieret, weil sie mit einem sehr starken und recht guten Algorithmus die Bilder nachträglich in der Kamera entrauscht. Sie hat quasi ein "Noise Ninja" eingebaut. Der Sensor der F10 rauscht nicht weniger, als andere ihrer Klasse. Also ist Deine gesamte Aussage falsch.