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Das einzig Gute an den eigenen schlechten Fotos ist die Freude, die man Kollegen damit macht.
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Ende einer langen Tradition
Der Rückzug von Minolta aus dem Kamerageschäft ist letztendlich die logische Schlussfolgerung aus einem sich seit Jahren abzeichnenden Prozess. Es gibt seit langem schon fast keinen qualifizierten und flächendeckenden Fotofachhandel mehr, da alles nur dem Mainstream geopfert wird nach dem Motto "Scheisse muss gut schmecken, denn Millionen von Fliegen können sich nicht irren!". Man bekommt seit Jahren fast keine Festbrennweiten mehr. Fotografieren soll unkompliziert mit Motivklingel, Vollautomatik und Ergebnissen wie vom professionellen Fotografen geschehen. Wenn ein Fotofachhändler noch nicht einmal mehr weiß, was z. B. ein Vorsatzachromat ist, hat er sich selbst disqualifiziert. Ein übriges tragen die selbsternannten Fotofachmagazine mit gesponserten Testberichten und tendenziell gefärbten Ergebnissen zum Sterben renommierter Marken bei.
Mein Fazit lautet: Konsumverwigerung und "back to the roots", d. h. ich bin froh, noch über eine umfangreiche analoge Ausrüstung von Pentax und Ricoh zu verfügen, die mich bisher noch nie im Stich gelassen hat und Reparaturwerkstätten nur vom hörensagen kennt. So werde ich auch die nächsten 30 Jahre damit glücklich sein.