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die Definition "made in ..."
muss tatsächlich inhaltlich schriftlich festgelegt werden, da alle bisherigen Herstellangaben inzwischen arg unter der "Globalisierung", und auch dem galoppierenden Ehrlichkeitsverlust, gelitten haben. Für den Verbraucher ist das immerhin ein leicht verständlicher Ausdruck, der ja nicht unbedingt und zwangsläufig für Qualität, sondern nur für die Herkunft steht. Je präziser das ist, um so ehrlicher, um so informativer und aussagekräftiger. Vielleicht strengt man sich hier oder da (völlig wertfrei, "überall" ist möglich!) mal wieder entsprechend an, auch "produktiv" was darzustellen. Es ist hier nicht alles 'bestens', und anderswo genau so wenig pauschal bloß 'schlecht'. Konkret: auch die Chinesen können sehr wohl, wenn sie wollen. Und das trifft so auf alle zu!
Ich möchte mich ausdrücklich nicht den unsinnigen national gefärbten vorigen Beiträgen anschließen, aber mal ganz deutlich daran erinnern, dass die Schöpfung "Made in Germany" einmal das hochentwickelte übrige Europa vor deutschen Produkten warnen sollte, im Deckmäntelchen der schlichten Information!
Im Zuge der real existierenden unabwendbaren Globalisierung muss schlicht jedes Unternehmen in seinem Wirkungskreis darauf achten, ordentliche Qualität abzuliefern, um konkurrenzfähig zu sein. Dabei entscheidet tatsächlich weniger die nationale Herkunft über die Marktposition, als das Zusammenspiel von ausgelieferter Qualität und Käufernachfrage. Das schließt den Erfolg 'schlechter' Qualität nicht aus, wenn Geiz g...l ist!
Der Käufer entscheidet so zwar nicht in jedem Fall, wenn er z.B. die Wahl gar nicht hat, aber doch ziemlich gewichtig, wenn er genug Rückgrat hat, auch zu einer Fun-Anschaffung eben mal schlicht NEIN zu sagen. Da mangelt es den meisten aber an Konsequenz und Charakter, mit den bekannten Folgen.
Gruss
Wolfgang