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Stauneman(n)
Hallo!
Es ist leider in weiten Bereichen der deutschen Bevölkerung unbekannt, was man Deutschland nach 1945 bis zum Beginn des kalten Krieges geraubt hatte. Naja, ab und an berichtet man (natürlich nur!) über russische Raubkunst ...
Aber über den "großen Teich" gingen viel gewichtigere Dinge.
Da interessierte keine Hager Landkriegsordnung oder sonstige internationale Gepflogenheiten.
Das änderte sich erst, als man selbst altgediente Nationalsozialisten wie Gehlen usw. benutzen konnte um zu verhindern, dass eines Tages der "Russe im Keller" stehen würde.
Aus dem Osten Deutschlands wurde auch danach von den dortigen Besatzern Reparationen abgezogen.
Im Westen war es noch ganz anders, denn bis vor wenigen Jahren zahlte Deutschland noch Reparationen für den ersten Weltkrieg! (http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-10/weltkrieg-schulden-deutschl... oder auch http://www.dradio.de/dlf/sendungen/europaheute/1286932/)
Der hier so "großartig" propagierte Marshall-Plan, gab den Deutschen nicht einmal den Wert des geraubten Reichsbankgoldes wieder.
Eine Auswirkung des selektierten Bildungsdefizites ist es eben, dass viele Menschen hierzulande nicht nur wenig wissen, sondern auch nicht mehr wissen wollen.
Wozu auch. Wissen stört nur das bequeme Weltbild.
So wunderte man sich vor Jahren auch bestenfalls über die China-Kopisten. Bis man in weiten Bereichen erschrocken auf die Chinaprodukte einer eigenständigen High-Tech Sparte blickte.
Der Vogel Straus steckt niemals den Kopf in den Sand, wohl aber viele Bequemdenker und Zufriedenheitsfetischisten.
Bei manchen Kommentaren kann man nur staunen.