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Ich glaube fest, dass es Dinge gibt, die niemand sähe, würde ich sie nicht fotografieren.
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Fakt ist doch:
Die meisten DSLR- und CSC-Benutzer haben nur das Kit-Objektiv vornedran, und es scheint absolut kein Problem zu sein. Jedenfalls zeichnen sich diese Optiken nicht gerade durch allzuhohe Abbildungsqualität, geschweige denn hohe bzw. gleichbleibend hohe Lichtstärke über den gesamten Brennweitenbereich aus.
Zum Vergleich: Das SEL-1855 ist das Standard-Kitobjektiv der NEX-Reihe von Sony. Die maximale Blendenöffnung ist f3.5 bei 18mm (27mm entspr. KB) – bei 55mm (82,5mm) hingegen f5.6. Und um den Vergleich zu komplettieren, noch ein Beispiel aus der Analog-Ära: Die nicht gerade günstige Contax TVSIII hat ein 30-60mm Zoom von Zeiss, wobei die maximale Blendenöffnung im Tele sagenhafte f6.7 beträgt.
Vor diesem Hintergrund erscheint mir das Gemecker schlicht daneben. Denn das kleinkarierte Spec-Rumgesülze der Liebhaber von Fotoforen ist nicht die Lebensrealität der gewöhnlichen Menschen. Aber auch professionelle Fotografen zerbrechen sich über solche Dinge nicht den Kopf. Sonst würden nicht annähernd 90% der kommerziell verwerteten Fotografien mit Zoomobjektiven gemacht.