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Und den Amateuren muß ich an dieser Stelle deutlich sagen: den Wert eines Menschen misst man nicht nach dem Wert seiner Kamera.
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Hey,
die Krawatte, auf die da getreten bin, war wohl etwas größer. Da sieht mans mal wieder, wie manche Leute auf selbst abwegigen Blödsinn mit immer den gleichen stereotypischen Aversionen reagieren: FT-Fanboy, mannomann...
Also, die Sache mit dem Lichtfeldsensor und dem Aufbau dazu kann man hier nachlesen: http://graphics.stanford.edu/papers/lfcamera/lfcamera-150dpi.pdf
Die Kamera, die dahinter steht, sieht auch wie eine "richtige" Kamera aus. Wenn ich das richtig sehe, zeichnet die Kamera im Prinzip mehrere Zustände auf, die die Mikrolinsenschicht vor dem Sensor aufgrund der unterschiedlichen Winkelstellung der auftreffenden Strahlen erzeugt. Damit lassen sich entweder 3D-Informationen, oder eben verschiedene Schärfeebenen berechnen. Insgesamt dürfte die Informationsdichte eines derartig eingefangenen Bildes deutlich höher liegen, als das mit einem "normalen" flächigen Sensor möglich ist, der sich mühselig die Farb- und Helligkeitsinformationen zusammenreimen muss.
Etwas ähnliches als die Linsenschicht, gibt es auch schon für 3D-Displays, die man ohne 3D-Brille betrachten kann. Rein insgesamt ist diese Entwicklung schon recht interessant, wobei das sicher erst der erste Wurf ist. Mal sehen, was sich in der Folge an Konvergenzen ergibt.
Aber man darf sicher darauf hoffen, dass die Fotoindustrie jetzt schön langsam Wege findet, die Zwangsbeglückung der Fotografen mit einschichtigen Sensoren zu beenden und uns was überzeugenderes anzubieten.