Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte, brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen.

— Lewis W. Hine

BENUTZERANMELDUNG

Visions of our time, 10 Jahre Fotografie in der Deutschen Börse; Berlin

29.05.2009 - 11:00
19.07.2009 - 20:00

Ausstellung mit über 100 Werken aus der umfangreichen Sammlung der Deutschen Börse

Ausstellungsdauer 29. Mai bis 19. Juli 2009
Öffnungszeiten täglich 11 bis 20 Uhr
Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Ort C/O Berlin im Postfuhramt
Oranienburger Str / Ecke Tucholskystr
10117 Berlin

www.co-berlin.com

Der Veranstalter informiert: C/O Berlin, International Forum For Visual Dialogues, präsentiert vom 29. Mai bis 19. Juli 2009 die Ausstellung „Visions of our time - 10 Jahre Fotografie in der Deutschen Börse“. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 28. Mai 2009, ab 19 Uhr bei C/O Berlin im Postfuhramt statt. Zeitgleich zeigt C/O Berlin den Deutsche Börse Photography Prize 2009.

Die Deutsche Börse ist einer der wichtigsten Förderer zeitgenössischer Fotografie. Ihre seit 1999 existierende Art Collection umfasst mehr als 700 überwiegend großformatige Arbeiten von rund 70 internationalen Künstlern. Sie gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen für Fotografie der Gegenwart. Eine Auswahl von über 100 Bildern von 33 Fotografen wird erstmals öffentlich bei C/O Berlin gezeigt.

Landschaften, Architektur, Interieur und Porträt - in der Art Collection der Deutschen Börse sind hochkarätige, hauptsächlich großformatige Arbeiten und Ikonen der neueren Fotogeschichte vertreten. Die in der Sammlung präsentierten Arbeiten spannen einen Borgen von Klassikern der Fotogeschichte wie z. B. Stephen Shore oder Joel Sternfeld, über wichtige Vertreter der so genannten Becher-Schule wie Andreas Gursky und Candida Höfer, bis hin zu Werken einer jüngeren Generation, zu der u.a. Beate Gütschow und Ricarda Roggan zählen. Ein weiterer Fokust ist die vielseitige Auseinandersetzung mit dem Thema Mernsch und Porträt. Arbeiten wie die von Thomas Ruff, Rineke Dijkstra und Jürgen Teller. Den dritten Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Reportage-Fotografie mit Arbeiten z. B. von Barbara Klemm, Sebastião Salgado oder Philip Jones Griffiths. Ihre Fotografien geben intensive Eindrücke von historischen Ereignissen, von Krisengebieten, dem Alltag in der DDR sowie den Arbeitsverhältnissen in der Dritten Welt.

Drei umfangreiche Bildbände zur Sammlung wurden bisher unter dem Titel „XL Photography“ gemeinsam mit dem Verlag hatje/cantz veröffentlicht.

Das Engagement für Fotokunst ist ein wesentliches Element der Corporate Responsibility-Aktivitäten der Gruppe Deutsche Börse. Kontinuierlich unterstützt die Deutsche Börse Museen und Institutionen bei ihren Ausstellungsprojekten. Darüber hinaus verleiht die Deutsche Börse in Kooperation mit der Photographers’ Gallery, London, jährlich den Deutsche Börse Photography Prize. Dieser zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für zeitgenössische Fotografie.