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Mit viel intellektueller Anstrengung wurde versucht, den künstlerischen Charakter der Fotografie nachzuweisen (Komposition, Licht, Filmmaterial usw.), doch es blieb die Tatsache, dass auch eine Maschine oder ein Affe imstande war, ein photographisches Bild zu erzeugen.
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Gisèle Freund – Fotografie; Aschaffenburg
Veranstalterinfo:
Einhundert, zum Teil handsignierte Fotografien von Gisèle Freund (1908–2000), die zu den wichtigsten Fotografinnen und Fototheoretikerinnen ihrer Zeit gehört, erzählen in der Kunsthalle Jesuitenkirche eine Geschichte voller Glück und Leid. Dabei stehen längst vergangene Ereignisse sowie wie die Porträts der intellektuellen Avantgarde der 40er bis 70er Jahre des 20. Jahrhunderts im Fokus der Kamera. Schillernder und gleichermaßen unmittelbarer als jedes Boulevardmagazin es schildern könnte, vermitteln die Fotografien die unterschiedlichsten Eindrücke: von interessant und reizvoll über lasziv-verrucht bis hintergründig und abgründig. Der Betrachter wird zum Voyeur und lässt sich ein auf ein Tête-à-Tête mit berühmt-berüchtigten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.
Gisèle Freund – Fotografie
5. November 2011 bis 1. Januar 2012
Kunsthalle Jesuitenkirche
Pfaffengasse 26
63739 Aschaffenburg
http://www.museen-aschaffenburg.de/
Öffnungszeiten: Di 14 – 20 Uhr, Mi – So 10 – 17 Uhr, Mo geschlossen
Siehe auch: www.photoscala.de/Artikel/Gisele-Freund-Fotografie

Gisèle Freund, Selbstporträt mit Kamera, Mexico City, 1950
Schwarzweißfotografie, Silbergelatine-Abzug
© Courtesy Sammlung Dr. Marita Ruiter, Galerie Clairefontaine, Luxemburg




