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Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg; Berlin
Veranstalterinfo:
Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg
Im Zweiten Weltkrieg wurden in Deutschland auf nahezu jeder Baustelle und jedem Bauernhof, in jedem Industriebetrieb und auch in Privathaushalten Zwangsarbeiter ausgebeutet. Dort wie in den besetzen Gebieten mussten insgesamt über 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus ganz Europa als «Fremdarbeiter», Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten.
Die Ausstellung «Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg» erzählt erstmals die gesamte Geschichte dieses Verbrechens und seiner Folgen nach 1945. Die in der Ausstellung präsentierten historischen Exponate und Fotografien ermöglichen es, das rassistisch definierte Verhältnis zwischen Deutschen und Zwangsarbeitern auszuloten - mit allen Handlungsspielräumen, die sich den Menschen boten. Und sie zeigen, dass die Zwangsarbeit von Beginn an Teil der rassistischen Gesellschaftsordnung des NS-Staates war: Die propagierte «Volksgemeinschaft» und die Zwangsarbeit der Ausgeschlossenen - beides gehörte zusammen.
Eine Ausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora im Jüdischen Museum Berlin, initiiert und gefördert von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.«
Zwangsarbeit
Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg
28. September 2010 bis 30. Januar 2011
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
D - 10969 Berlin
www.juedisches-museum-berlin.de
Öffnungszeiten:
Täglich 10 - 20 Uhr
Montags 10 - 22 Uhr

„Ohne Liebe“ und „Villa Tränen“ schrieben französische Kriegsgefangene in Ingolstadt am 1. Dezember 1940 auf Holztafeln, um ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.
Quelle: Privatbesitz Clemens Nißl, Obereichstätt




