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Kamerakauf heutzutage, am Beispiel Pentax K-7

Die K-7 kann einem Leid tun. Schuld daran ist aber die Pentax-Marketing-Abteilung, nicht die arme Kamera. Die technische Entwicklung bei den DSLR hat eine Konsolidierung erreicht. Deshalb war es sinnvoll, jetzt eine passende Kamera anzubieten: technisch aktuellster Stand und das grundsolide, ein Werkzeug für die nächsten Jahre. Pentax-gemäß auch angenehm kompakt. Dazu wurde vieles optimiert: Dichte, leise, 100%-Sucher usw. Diejenigen, die lieber die "rauschenden" Erbsen zählen möchten, sollten sich fragen, ob sie diese auf Abzügen 20x30 im Doppelblindtest auch zählen könnten.
Wie informiert sich der potentielle DSLR-Käufer heute: im Internet, in den Printmedien und beim Fotoladen. Die Foren und die Medien sind auf Highlights angewiesen. Solides ist langweilig. Man stelle sich vor, jemand ist mit seiner Kamera zufrieden, fotografiert fröhlich, kauft keine Fotomagazine mehr und guckt auch nicht mehr ins Internet (*). Entsetzlich! Da mußte die K-7 ja absaufen.
Nun der Fotoladen (wenn's den noch gibt). Da hat die neue K-7 mit dem üblichen Zoom ein Riesenproblem: sie fällt überhaupt nicht auf, geht auch hier völlig unter. Das Metallgehäuse erkennt man nicht und den leisen Auslöser auch nicht. Und das soll doppelt so viel kosten wie die Konkurrenz? Ausgestellt in der Vitrine bleiben auch noch die vormontierten Laschen für den Riemen dran. Damit bekommt unser Aschenputtel auch noch Eselsohren.
Ich habe es selbst erlebt, diese Kamera zeigt erst ihre Klasse mit montiertem Riemen, geladenem Akku, und (ganz wichtig!) einem der tollen Pancakes. Erst dann (!) weiß auch ein Pentax-Fan, daß er sich richtig entschieden hat, für viele Jahre.
(*) Naja, ab und zu mal bei photoscala
Kamerakauf am Beispiel einer K7...

Jede neue Kamera-"Generation" wird uns als das Non-Plus-Ultra verkauft und NUR das wollen wir kaufen. Die istD, die istDS, die K10, die K20 und jetzt die K7, waren, bzw. sind allesamt das Non-Plus-Ultra, leider nur in dem Miment als sie auf den Markt waren. Pixel-Zahlen sind leicht vergleichbar und werden verwechselt mit den wirklichen Werten. Was ein Glück hat die K20 und jetzt die K7 mehr Pixel als ne poplige vollformat Nikon D700 und natürlich meine K10 oder die istDS....
Und solange die Leute an Zahlen glauben, die man auf dem Papier nun mal so gut miteinander vergleichen kann, so lange glaubt man auch an den Verkäufersatz: die Meisten kaufen Canon (oder Nikon, oder...)
Meine Frau fotografiert qualitativ mindestens gleichwertig (sichtbar in den Ausstellungen, an denen wir so teilnehmen) mit den Bildern, die sie mit ihrer istDS und dem popligen Standard-Zoom macht. Kein Schwein erkennt den qualitativen Vorteil auf den Bilder (wir stellen 30x40/45 Abzüge aus), die ich mit den teuren Limiteds auf der K10 gemacht habe, aber auch nicht die von den Klubkollegen, die z.B. mit der D700 oder D5 gemacht wurden. Das holt mich dann doch immer wieder runter vom "ich muss mir die K7 kaufen".
Frage des Systems

Das ist jetzt nur meine persönliche Meinung. Andere Menschen haben andere Prioritäten. Aber wenn ich in ein neues System investieren soll, interessieren mich folgende Punkte in der angegebenen Reihenfolge:
- Zukunftssicherheit des Systems
- Welche Gläser gibt es und in welcher Qualität? (Oder gibt es nur Plastik und Gummi?)
- Sensorgröße
- Handhabung der Kamera/Haptik
Zugegeben, bei Punkt 4 schneidet Pentax gar nicht mal so schlecht ab. Aber durch die erwähnte Konsolidierung ist nicht gesagt, dass es auch morgen noch Pentax gibt. Bestimmt gibt es auch erstklassige Linsen für Pentax -- ich habe aber schlicht nicht die Geduld, mich da durch endlose Testberichte zu lesen. Mir ist lieber, da steht drauf, welche Qualität drin ist. Und schließlich hat Pentax meines Wissens nach auch keinen "Vollformatsensor" im Angebot. Von daher war mit mir kein Geschäft zu machen -- egal wieviel Mühe sich mein Verkäufer gegeben hat, sie mir aufzuschwätzen.
Aber wie gesagt, andere Leute mögen andere Preferenzen haben. Wer zum Beispiel eine kleine handliche Kamera sucht, die sich nicht nach Plastik anfühlt, und dazu nur ein oder zwei Zoomobjektive als Zubehör haben möchte (und damit keinen gesteigerten Wert auf Zukunftssicherheit legen muss), für den kann Pentax durchaus sehr interessant sein.
ein oder zwei Objektive?

PENTAX führt in seinem Sortiment ca. 20 aktuelle Objektive!
Mag ja sein...

Aber erstens war die Rede von Qualität und nicht Quantität.
Und zweitens: was nützen mir die 20 Objektive, wenn ich sie habe und am nächsten Tag macht die Kamera die Knetsche und Pentax hat die Rolläden runtergelassen...?
Wenn mir aber ein oder zwei Zooms reichen, kann es mir egal sein, wie die Zukunft aussieht. Dann kaufe ich als nächstes halt Canon oder Nikon oder Panasonic oder Sony oder was auch immer.
Wenn ich aber bereit bin, ein Vermögen in Glas zu investieren, dann möchte ich schon das Gefühl haben, dass das Glas nicht ein paar Wochen später wertlos ist, nur weils keine Gehäuse mehr dafür gibt. Einen GAU à la Leica R reicht...
Die Begründung für PENTAX

Die Begründung für PENTAX ist neben der K-X, K7 gerade auch die Qualität der Optiken , die Limited Serie FA31,FA43,FA77 gilt unter Experten weltweit als die beste Autofokus Festbrennweite Familie über alle (!) Hersteller hinweg.
...und ja PENTAX wird schon seit 20 Jahren totgesagt - alle aufzuzählen, die seitdem leider nicht mehr am Markt teilnehmen, dürfte die Seite hier sprengen - aber PENTAX ist immer noch dabei und zunehmend erfolgreicher.
Immer dieses PENTAX Bashing hier von immer den selben Leuten ist langsam peinlich und dumm.
Gast schrieb: Aber erstens

Aber erstens war die Rede von Qualität und nicht Quantität.
Ich zweifele ein wenig, dass die meisten bei einem Bild einen Unterschied zwischen Festbrennweiten von Pentax gegenüber anderen Herstellern feststellen könnten.
Und zweitens: was nützen mir die 20 Objektive, wenn ich sie habe und am nächsten Tag macht die Kamera die Knetsche und Pentax hat die Rolläden runtergelassen...?
Das kann Ihnen mit JEDEM anderen Hersteller auch passieren - Szenarien für ein solch möglichen Fall kann man sich genug ausmalen - man schaue sich beispielsweise Lehmann an.
Knetsche

Ich denke, hier nimmst du Pentax ungerechtfertigterweise für andere Kameramarken wie z.B. Olympus in Sippenhaft. Gerade Pentax hat sich immer sehr um maximale Kompatibilität und Systemsicherheit gekümmert, während Olympus von jetzt auf nun die Systeme einstampft. Ich weiß, wovon ich spreche, denn in den 90ern musste ich mit langem Gesicht zur Kenntnis nehmen, dass das OM-System auslief, weil man keine AF-Linsen dafür bauen wollte. Gerade jetzt wieder fängt Olympus wieder an, das hauseigene XD-Cardsystem auslaufen zu lassen. Erst wird dieser Mist teuer in den Markt eingeführt, dann schwenken sie doch auf SD-Cards um. Sehr ärgerlich für den Kunden. :-( Wenn also jemand diese Kritik verdient, dann Olympus, und gerade NICHT Pentax.
Sicher: Ganz ausgeschlossen ist es nie, dass man im Stich gelassen wird. Aufgrund meiner leidigen Olympus-Erfahrungen nutze ich z.B. mehrere Kamerasysteme parallel, da schaut man doch gelassener in die Zukunft. So kann man die Stärken eines Systems gut mit den Stärken eines anderen Systems verbinden, z.B. Pentax für Outdoor-Einsätze nehmen, und für Indoor und bestimmte Brennweiten Canon oder Nikon. Der Trend geht eh zum Zeit- und Drittbody, so what? ;-)
Olympus

Gerade Pentax hat sich immer sehr um maximale Kompatibilität und Systemsicherheit gekümmert, ...
Stimmt.
...während Olympus von jetzt auf nun die Systeme einstampft.
Stimmt nicht ganz. Die Weiterentwicklung seines OM-Systems hat Olympus schon Ende der 1980er Jahre eingestellt. Aber noch bis zur Jahrtausendwende und später OM-Kameras produziert oder prodzieren lassen. Dass Sie erst in den 1990er Jahren festgestellt haben, dass das OM-System dann mal irgendwann auslaufen würde, zeigt ja gerade, dass Olympus es eben nicht von jetzt auf gleich eingestampft hat.
Ähnliches auch bei Minolta: Zwar kam 1985 ein neues, aus verständlichen Gründen nicht objektivkompatibles System, aber die X-300 und deren Nachfolger wurden bis vor wenigen Jahren produziert. Da hatte Canon sein FD-System deutlich schneller beerdigt als Olympus das OM-System und Minolta das SR-Bajonett.
Übrigens hat Olympus zur Vorstellung der E-1 kostenlos OM-Adapter verteilt und bietet den Adapter nach wie vor an. So ganz egal scheinen dem Hersteller seine alten Kunden also nicht zu sein.
Gerade jetzt wieder fängt Olympus wieder an, das hauseigene XD-Cardsystem auslaufen zu lassen. Erst wird dieser Mist teuer in den Markt eingeführt, dann schwenken sie doch auf SD-Cards um.
Das ist der Lauf der Dinge. Sie regen sich wegen ein paar Speicherkarten auf? Machen Sie Olympus auch zum Vorwurf, dass die heutigen Kameras keine Smart-Media-Karten mehr schlucken?
Olympus hätte sich gern auch für den MemoryStick Duo oder für Compact-Flash-Karten statt für SD-HC-Karten entscheiden dürfen. Rückwirkend haben die halt damals aufs falsche Pferd gesetzt. Angesichts heutiger Speicherkartenpreise ist das ja nicht so ein Riesenproblem.
"von jetzt auf nun"

Die Formulierung "von jetzt auf nun" wollte ich nicht wörtlich für die Dauer des Auslaufs vom OM-System sondern für die Bekanntgabe der Entscheidung verstanden wissen. Es ist Fakt, dass die Entscheidung zum Auslaufen von OM die Nutzer damals sehr vor den Kopf gestoßen hat und dass diese Entscheidung SEHR überraschend, quasi über Nacht, kam. Ich bin wohl nicht der einzige, der Olympus das ziemlich übel genommen hat.
Die XD-Kartenpolitik von Olympus passt da bestens ins Bild - sie mag zugegebenerweise monetär inzwischen nicht so "teuer" zu Buche schlagen, trifft bei mir jedoch auf den beschriebenen wunden Punkt. Ärgerlicher als der reine Preis waren bei Markteinführung der XD-Cards z.B. Inkompatibilitäten mit Cardreadern, die anfänglich nicht sofort mit dem Oly-Format ausgerüstet waren. Da ärgert man sich zuerst, dass so ein Mist (sorry) eingeführt wird, und sitzt heute auf den einstmals umständlich und damals teuer eingekauften XD-Cards...
Von der Fourthirds/OM-Adapter-Aktion habe ich leider nichts mitbekommen, hatte damals aber auch keine FT-Kamera. Denn wenn das Vertrauen in die Treue eines Herstellers einmal so nachhaltig erschüttert wurde, dann werden ein paar kostenlose Gimmicks oder gar ein Adapter einen nicht unbedingt wieder zurück ins Boot holen. Wenn man die Weiterführung des OM-Systems einfach mal mit Nikon F oder Canon EOS vergleicht, kamen und kommen einem Olynutzer die Tränen, wie ihr Hersteller mit ihnen umgeht.
Damit will ich Olympus nicht "schlecht machen", sondern - Ehre wem Ehre gebührt - deren kundenunfreundliche, kurzzyklische Pseudo-"Innovationspolitik" anprangern. Ihre Linsen sind toll, die Kameras sind gut - aber an ihrer Berechenbarkeit und Treue zum Kunden müssen sie m.E. noch ganz viel arbeiten. Im Vergleich mit Canon, Pentax, Nikon oder Minolta/Sony hat Olympus die rote Laterne: Niemand lässt seine Benutzer überraschender und schneller im Stich, als Olympus. Für mich steht das außer Frage.
Übrigens haben sie sich mit dieser Politik selbst tüchtig ins Knie geschossen, denn viele User mit alten analogen AF-Linsen haben bewusst den gleichen Hersteller für DSLRs gewählt. Olympus hätte sicher höhere Marktanteile, wenn sie die OM-Benutzer nicht so erbärmlich im Stich gelassen hätten, auch wenn sie den Abschied über 10 Jahre vollzogen haben.
Wie gesagt: Canon und vor allem Nikon zeigen hier, wo der Hammer hängt - wie man es richtig macht. Was sind denn 25 oder von mir aus 30 Jahre für ein Kamerasystem? Das ist doch ein Witz. Meine OM-2 habe ich 1978 gekauft, um 10 Jahre später zu erfahren, dass das Kamerasystem ausläuft.
Tolle Wurst - SO hatte ich mir das nicht vorgestellt, sonst hätte ich mich damals gleich für eine Pentax ME entschieden!
Ich prophezeie jetzt schon, dass Olympus es eines Tages mit Fourthirds ganz genauso machen -, vielleicht sogar die Produktion von DSLRs komplett einstampfen wird, während Nikon-, Pentax- oder Canon-Nutzer in 20 Jahren immer noch ihre alten analogen Schätzchen an die Digibodies schrauben können, ohne Gratisadapter.
Doch doch. Es geht.
Vergiss Leica nicht...

Ihre Linsen sind toll, die Kameras sind gut - aber an ihrer Berechenbarkeit und Treue zum Kunden müssen sie m.E. noch ganz viel arbeiten. Im Vergleich mit Canon, Pentax, Nikon oder Minolta/Sony hat Olympus die rote Laterne: Niemand lässt seine Benutzer überraschender und schneller im Stich, als Olympus. Für mich steht das außer Frage.
Vergiß Leica nicht. Die haben ihren Kunden (die pro Objektiv sowas wie 2-4 k€ hingelegt haben) jahrelang versprochen, dass es eine digitale Spiegelreflex, R10 genannt, geben wird. Und noch auf der letzten Photokina beschwor deren Eigentümer und Chef seine Fans durchzuhalten: "Die R10 kommt! ... Leica, das sind Freunde" -- nur um dann ein paar Monate später auf einem inoffiziellen Forumstreffen vom Marketingchef (?) verbreiten zu lassen, dass das Projekt R10 gestorben sei. Einfach so. Von jetzt auf nun. Im Wortsinn.
Seitdem wird was von einer "adäquaten Lösung" gefaselt -- wobei nur eine Vollformatreflex mit optischen Sucher, also eine R10, eine adäquate Lösung darstellt...
Leica

Da magst du Recht haben - Leicas "Kundenfreundlichkeit" habe ich am Rande im Web mitverfolgt (siehe Link unten), da haben sich bei FT offenbar die richtigen Marken zusammen getan... :-)
Im Ernst: Beide Hersteller bauen sehr feine Linsen, ich denke, das wird jeder Fotograf bestätigen, deswegen erträgt man auch lange Lieferzeiten und die vor allem bei Leica astronomischen Preise.
Aber ein Kunde möchte dafür auch eine Herstellerfirma haben, die ihn ernst nimmt und auf deren Versprechen man sich verlassen kann. Wenn schon teuer - dann auch langlebig, in einem noch einigermaßen vernünftigen Preisleistungsverhältnis - und mit einem möglichst vorbildlichen Support. Das kann er wohl auch erwarten, für all die Kohle, die er für sein Equipment hingeblättert hat.
Und was bekommt er stattdessen?
Michael Kamber hat seine "Zufriedenheit" mit der Leica M8 hier zusammengefasst: http://web.mac.com/kamberm/Leica_M8_Field_Test,_Iraq/Page_1.html
Was du von der R10 schreibst, ist genau so ein Hammer, der mich in meiner persönlichen DSLR-Politik bestätigt: Bodies in mindestens zwei oder drei Systemen und dann die besten/günstigsten/geeignetsten Linsen aus den jeweiligen Herstellerlagern anschaffen. Wenn ich ein WW von Nikon habe, brauche ich nicht auch zwangsläufig ein Tele vom gleichen Verein. Was ich von Nikon habe (Blitzsystem z.B.), brauche ich nicht auch noch von Pentax anzuschaffen. Wenn ich blitzen will, nehm ich eben Nikon.
Sie haben alle ihre "blinden Flecken" aber auch alle ihre Stärken, deshalb hat mich die Mehrgleisigkeit inzwischen doch recht glücklich gemacht. Wenn das Budget knapp ist, muss man sich natürlich für 1 System entscheiden und bei 1 Body bleiben - aber die meisten mir bekannten Fotografen haben inzwischen mindestens 2 Bodies, m.E. müssen die wirklich nicht alle vom gleichen Hersteller sein.
Abblendtaste?

Hallo,
ich hab da mal eine Frage. Die K-7 gefällt mir eigentlich ganz gut. Hab aber leider keine Anleitung im Netz gefunden. Hab stattdessen mal bei der K20D im Handbuch geguckt. Hat ja praktisch alles was Mensch so braucht. Sogar eine extra Taste um auf RAW umzuschalten. Was ich aber nicht gefunden habe, war eine Abblendtaste. Hab ich da was übersehen? Oder hat die K20D keine? Und wie ist das mit der K-7? Hat die eine Abblendtaste?
Abblendtaste Pentax K20/K7

Hallo,
Oder hat die K20D keine? Und wie ist das mit der K-7? Hat die eine Abblendtaste?
Beide Kameras haben die Abblendtast-> wirklich sehr ergonomisch als Drehschieber, kombiniert mit(Kamera)On, direkt am Auslöser.
Nur der Nutzen der Vorschau ist leider mittlerweile zweifelhaft. Die auf extreme helligkeit getrimmten Mattscheiben gaukeln einem eine wesentlich größere Schärfentiefe vor, als in Wirklichkeit gegeben. Man braucht halt doch ne Menge Licht für die vielen AF-Sensoren und die Belichtungsmessung, zudem kommen die lichtschwachen Standardzooms und Suppenhühner...
Dies hat leider auch Auswirkungen auf die manuelle Focusierbarkeit, da man mit diesen Mattscheiben (so welche haben ALLE Hersteller eingebaut, das Problem ist also kein Pentax-Problem, da findet man eine schöne Abhandlung auf der Zeiss-HP zu den manuellen Zeiss-Objektiven) leider auch wesentlich schlechter manuell scharf stellen kann, was ich leidvoll erfahren musste, als ich an meiner K10 das nette 1,4/50er bzw. das 1,8/77er drann setzte und den wirklichen Schärfepunkt einfach nicht klar genug erkennen konnte. Ich habe meine K10 daher auf eine nicht gerade billige Katzeye-Mattscheibe umgerüstet.
Gruß
Michael
Die Ablendtaste ist am

Die Ablendtaste ist am Ein-/Ausschalter um den Auslöser integriert und wird mit einem Dreh nach rechts aktivert. Es ist einstellbar, ob ein optisches (mechanisches) Abblenden oder Vorschaubild am Display erfolgt.
Das deutsche Handbuch zur Pentax K-7 findet man im Pressebereich/Gastzugang als Pdf.
Hallo, vielleicht kann ich

Hallo,
vielleicht kann ich Dir ein wenig helfen.
Die K-7 gefällt mir eigentlich ganz gut.
Mir auch! ;-)
Hab aber leider keine Anleitung im Netz gefunden.
Die findest Du in den Tiefen des Pentax-Network
network.pentax.eu
(Gastzugang ohne Passwort)
Dann etwas stöbern.
Was ich aber nicht gefunden habe, war eine Abblendtaste. Hab ich da was übersehen? Oder hat die K20D keine? Und wie ist das mit der K-7? Hat die eine Abblendtaste?
Beide Modelle haben eine Vorschau-Funktion.
Den Hauptschalter über "On" weiter hinaus drehen und Du bekommst die Vorschau.
Welche Vorschau? Ist wählbar: optisch - die gewünschte "Abblendtaste" oder digital - eine Vorschau auf dem Display (oder bei der K 20D "Live View") kannst Du in den Voreinstellungen bestimmen.
LG
Die K-7 haut mich nicht

Die K-7 haut mich nicht gerade vom Hocker. Abgedichtete Gehäuse hat Nikon auch. Was mich am meisten stört sind die 14MP. Eine so hohe Auflösung schaft nur Probleme mit der Bildqualität. 10MP mit erstklassigen ISO-& Rauschwerten, hoher Dynamik wären 10 mal besser. Und es würde auch zu Pentax passen. So bleibe ich dann doch lieber bei Nikon.
Gast schrieb: Die K-7 haut

Die K-7 haut mich nicht gerade vom Hocker. Abgedichtete Gehäuse hat Nikon auch. Was mich am meisten stört sind die 14MP. Eine so hohe Auflösung schaft nur Probleme mit der Bildqualität. 10MP mit erstklassigen ISO-& Rauschwerten, hoher Dynamik wären 10 mal besser. Und es würde auch zu Pentax passen. So bleibe ich dann doch lieber bei Nikon.
so hat jeder sein system,daß er verteidigt. ich fote seit 1972 mit pentax (siehe da,pentax lebt noch immer),kann alle objektive verwenden,habe alle stabilisiert bei der k-7, mit bg genau die richtige größe für meine hände, regenwasser geschützt, mit der k-x macht hoja richtig kohle - vor allem, mit den verschiedenen farben,wen es jemanden gefällt,warum nicht.
mir fehlt nichts beim pentaxsystem für mein hobby. ich bin happy damit,so wie jemand mit seinem canon/nikon/oly und so weiter paket.
heuer kommen ja wieder neue objektive auf den markt, auswahl mehr als genug. man muß nur aufpaßen,daß man den limiteds nicht süchtig wird.
gr. gast
neue optiken

da kannst du sicher sein,das neue optiken in diesem jahr kommen werden,für beide systeme.
die nächste zeit gehört der 645er und ihrem system und ab mitte 2010/herbst 2010 gehört die zeit dem aps-c system mit aufbau in jede richtung.
und da man mit der k-7 bis 2000asa auftragstaugliche fotos machen kann,für druck,werbung und internet,bin ich auch froh dieses kleine + an auflösung zu haben.grade was das arbeiten mit den * optiken angeht.


