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Ein gutes Foto kann durch eine Verfremdung oft schlechter werden; ein schlechtes selten gut.
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Ein schönes Stück...
... "antike" Fototechnik.
Schön anzuschauen aber für meine Begriffe recht umständlich im Gebrauch.
.

Naja,
schön ist etwas anderes.
Messsucher forever!
Da …

Da verbirgt sich aber keine Belichtungsautomatik hinter der Klappe links oben … oder etwa doch?
Wie heißt die gute denn eigentlich?
Contessa
Das ist eine Zeiss Ikon Contessa. Eine der letzten Klappkameras im Kleinbildformat. Gebaut von 1950 bis 1855. Preis damals ca. 350,-DM. Im Vergleich: eine Leica If bekam man zur gleichen Zeit für 330,-DM.
Die Kamera hatte einen gekuppelten Entfernungsmesser (Messsucher) und hinter der Klappe verbirgt sich ein Belichtungsmesser. Zu der damaligen Zeit war der Begriff "Belichtungsautomatik" noch Science-Fiction.
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330 DM?

Das klingt ja nicht all zu viel, 330 DM für die Leica (im Vergleich zur Contessa! Im Vergleich zu einem Laib Brot sieht die Welt sicher anders aus.). Weißt Du zufälliger Weise auch den Preis einer IIf und IIIf?
Wann kamen denn die Selenzellen-Belichtungs-"Automaten" auf? In den 60ern? Da gab es doch welche (u.a. irgendeine russische Doppel-8 Kamera, wenn ich mich nicht irre?!), oder?
Preise Anno 1955
Zur Orientierung: Das entsprach dem Preis für 6600 Brötchen (Semmeln, Schrippen, usw. für Nicht-Norddeutsche).


