BENUTZERANMELDUNG

photokina 2008: Kodak Professional Ektar 100

Er ist der feinkörnigste Farbnegativfilm der Welt, der Professional Ektar 100, sagt Kodak, und lobt die hohe Farbsättigung und die außergewöhnlich lebendige, frische Farbwiedergabe:

Presseinformation von Kodak:

Der feinkörnigste Farbnegativfilm der Welt: der neue Kodak Professional Ektar 100

Rochester, New York, 9. September 2008 - Kodak kündigt den neuen Kodak Professional Ektar 100 Film an und setzt damit neue Standards im Bereich der professionellen Fotografie. Der neue 100 ISO Film besticht neben seiner hohen Farbsättigung und außergewöhnlich lebendigen, frischen Farbwiedergabe vor allem durch das feinste sowie gleichmäßigste Korn aller heute verfügbaren Farbnegativfilme. Der neue Kodak Ektar 100 Film wird auf der Photokina, der internationalen Leitmesse der gesamten Photo- und Imagingbranche, präsentiert und ist ab November 2008 in Deutschland erhältlich.

Packungsfoto Professional Ektar 100 von Kodak In dem neuen Film wurde die Kodak Vision Motion Picture Film-Technologie integriert, um die einmalige Feinkörnigkeit zu erreichen. Dank seiner hervorragenden Eigenschaften, zu denen auch sein großer Belichtungsspielraum zählt, ist er der passende Film für professionelle Fotografen und ambitionierte Hobbyisten, die das bequeme Arbeiten mit 35-mm-Filmen und die Möglichkeit außergewöhnlicher Vergrößerungen und Scan-Eigenschaften schätzen. Er ist die ideale Wahl für Natur-, Reise-, Landschaftsfotografie, beziehungsweise alle Anwendungen, bei denen der Schwerpunkt oft auf der Farbe liegt.

„In der Fotografie geht es seit jeher darum, einen Moment oder eine Geschichte einzufangen und mit anderen zu teilen - egal ob mit einigen wenigen oder mit der ganzen Welt”, sagte Mary Jane Hellyar, President Film, Photofinishing & Entertainment Group und Executive Vice President, Eastman Kodak Company. „Es sind die kleinen Details, die ein gutes Foto von einer herausragenden Aufnahme unterscheiden, die in Erinnerung bleibt. Mit unserem neuen Ektar 100 Film haben wir einen Film geschaffen, der Fotografen dabei unterstützt, Details in beispielloser Weise und bemerkenswert lebhaften Farben einzufangen. Dieser Film setzt die Tradition von Kodak fort, Fotografen Filme höchster Qualität zur Verfügung zu stellen, die ihre Möglichkeiten für die Aufnahme überragender Fotos erweitern.“

Auf der Photokina veranstaltet Kodak eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Pro Photography: What's film got to do with it?“. Dabei werden die international bekannten, professionellen Fotografen Pep Bonet (Spanien), Amy Postle, Eddie Soloway (beide USA) und Det Kempke (Deutschland) diskutieren, inwiefern und warum sich analoge Filme, einschließlich des neuen Ektar 100 Films, nach wie vor für ihre Arbeit und die Fotografie eignen. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Rolf Sachsse.

Die Messe-Besucher können die Podiumsdiskussionen ohne Voranmeldung an folgenden Tagen besuchen:
• Mittwoch, 24. September, 14.00 - 15.30 Uhr, Halle 1
• Freitag, 26. September, 14.00 - 15.30 Uhr, Halle 1

Die Bilder, die die Fotografen auch mit dem neuen Kodak Professional Ektar 100 Film aufgenommen haben, werden auf dem Kodak Stand in Halle 5.2 präsentiert. Die Photokina findet vom 23. bis 28. September 2008 in Köln statt.

 

(thoMas)
 

Nicht diskutieren sondern fotografieren...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 13:17

Digitalfotografie ist gut für Druckmedien oder große Video-Wände in den Metropolen dieser Welt.

Analog-Fotografie ist gut für die Präsentation auf Fotopapier durch einen ordentlichen Belichtungs- und Entwicklungsprozess (zB. der von Kodak und Fujifilm autorisierten Foto Wolff in Fürth b. Nürnberg).
Analog-Fotografie mit Diafilm ist bei Präsentation durch Projektion bis auf weiteres ungeschlagen. Auch eine 39MPx D-SLR aus dem Mittelformat-Bereich kann nicht das anbieten was ein Diafilm bei einer Projektions-Präsentation liefert.

Wer fotografiert anstatt nur diskutiert der hat es am einfachsten...;-)

Genauso...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 13:39

...ist es auch. Die Kodak Ektar Filme aus den 80er Jahren waren für mich das beste Material das es jemals gab. Alleine schon die Vergrößerungen von dem Ektar 25 waren genial und sind (was Schärfe und Feinkörnigkeit angeht) bis heute unerrecht.

Bloß: wer verwendet Diaprojektoren noch?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 14:08

Es mag schon sein, dass die Projektion von - gelungenen - Dias überzeugend wirkt. Bloß tut sich das sozusagen kein Mensch mehr an, zu gefürchtet sind die Dia-Abende. Infolgedessen nähert sich der Absatz von Diaprojektoren Null, der von Rahmen und Magazinen auch. Ich denke, die Diaprojektion ist so tot wie es die Idee der Holzgasautos aus dem 2. Weltkrieg ist (ich weiß schon, alle Vergleiche hinken, der eine mehr, der andere weniger).

Viel Schlimmer als Diaabende ....

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 15:05

.... sind Multimediaabende vor dem Flachbildschirm.

Beim Diaabend konnte man immerhin den Magazinwechsel zum Abbruch des Abends nutzen - beim Multimediaabend geht das nich mehr - so eine Festplatte ist einfach zu groß, die dauert ewig.

Und die Bilder sind nicht besser geworden gegenüber der Diazeit, aber mehr sinds geworden.

;-)

Gast schrieb: Auch eine

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 14:31
Gast schrieb:

Auch eine 39MPx D-SLR aus dem Mittelformat-Bereich kann nicht das anbieten was ein Diafilm bei einer Projektions-Präsentation liefert.

wobei hier natürlich auch und gerade die projektion das nadelöhr darstellt

Ektar 100

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 15:09

Stimme zu, die Ektars vor 20 Jahren waren klasse. Wie schön, daß es weitergeht mit verbesserten Filmen, zumal D nicht die Alternative ist.

Das Gute an der Dia-Projektion ist...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 22:31

...der Mangel an Detailsauflösung und zwar so perfekt, dass man das Filmkorn nicht sieht. Das was man sieht reicht aus um ins Bild reinsteigen zu können.

Die Bilddateien aus einer D-SLR werden mit Beamern projeziert, welche das Wabenmuster des LCDs gleich mit an die Wand werfen. An diesem Wabenmuster bleibt schonmal das Augen hängen. Reinsteigen "no Chance".

Analog-Film Megapixelwahn!!!

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 14:47

Geht der Megapixelwahn jetzt auch bei Analog-Film los??!!!

(nur ein Joke ;-)

leider nur als 135 Kleinbild

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 14:54

Diesen Film scheint es nur als 135er zu geben, kein 120/220er 'Vollformat'!

http://www.kodak.com/global/en/professional/support/techPubs/e4046/e4046...

Ich habe mich etwas dem Dauernörgelstil der Digitalfraktion angepasst.

Und FT?

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 16:44
Gast schrieb:

Diesen Film scheint es nur als 135er zu geben, kein 120/220er 'Vollformat'!

http://www.kodak.com/global/en/professional/support/techPubs/e4046/e4046...

Ich habe mich etwas dem Dauernörgelstil der Digitalfraktion angepasst.

Nicht nur kein Vollformat, für FT (110 Pocket) gibt's ihn auch nicht, dabei liegt doch dort die Zukunft.

Jörg

Digital kennt kein Filmkorn

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 23:19

Immer noch nicht den wichtigsten Unterschied zwischen Sensor und Film kapiert.

Ein Pocketfilm mußte durch einen optischen Belichterprozess skaliert werden. Schon alleine der ist bei zunehmender Vergrößerung zunehmend verlustbehaftet.

Bei Digital sind 300DPI eben 300DPI und eine Bildweite von zB. 2560 Pixel sind eben 2560 Pixel. Im optischen Bereich dh. was das Objektiv sowie der Sensor auf der Format-Diagonalen auflösen kann ist beim Sensor als Auflösungsreduzierendes Objekt das kleinere weniger Lichtempfindliche Filmkorn nicht mehr im Weg. Details werden beim Sensor nicht mehr durch Filmkörner ausmaskiert!
Wenn ein Sensor eine Formatdiagonale von ca. 22mm hat während ein KB-VF-Sensor eine Format-Diagonale von 43mm hat und Diagonal gemessen identische Anzahl an Pixel aufgereiht sind, dann liegt es am Objektiv was es an Auflösung liefert um aussagen zu können ob nun Four Thirds oder KB-VF die höhere Auflösung liefert.
Four Thirds Objektive erreichen wegen dem kleinen Bildkreis auf die Format-Diagonale bezogen locker die doppelte lp/mm Auflösung.
Gerade beim Sensor schlägt ein neue Problem zu, welches der Film so nie mit sich brachte.
Das Licht fällt auf Filmkorn wie Pixel nicht senkrecht sondern schräg. Dem Filmkorn hat das nie etwas ausgemacht. Die Ladungstöpfe in welche die Photonen reinschlagen und Elektronen rausschlagen sollen um diese in Ihrer Gesamtheit als Ladungsmenge abzuspeichern sind aber keine Ultraweitwinkel-Augen sondern müßen durch eine Microlinse Richtung Objektiv/Hinterlinse gucken. Wenn da etwas wie im Falle bei KB-VF-Systeme im höheren Grade und Maße etwas nicht stimmt, dann muß Sony BIONZ, Nikon EXPEED und Canon Digic sonstwas ranlassen um hinterher wieder alles sauber zu machen und schönzurechnen. Das geht bei KB-VF bis 12MPx gut, s. Nikon. Bei Canon ging es nur bis 10MPx gut. Das war die 1D sonstwas mit 10MPx. Die war noch richtig gut.
Bei Four Thirds zeigt sich aktuell kein Problem mit dem optischen Pfad. Saubere Bildinformation und deshalb den höchsten Informationsinhalt pro MPx. Dh. nicht gleich höchste Auflösung am Siemensstern und anderen dusseligen Testmotiven. Dh. rausgehen in die Natur/Praxis und draufhalten bis die Kamera das erstemal Mist baut.
Panasonic und Olympus kämpfen mit demselben Mist wie Canon, Nikon, Sony und Samsung und zwar Störladungen, etc. was zu Bildrauschen führt. Nur eben mit unterschiedlichen Methoden.
Die Methoden von Canon, Nikon, Sony und Samsung versauen den optischen Pfad. Die Methoden von Panasonic und Olympus beim LiveMOS-Sensor haben bis heute den optischen Pfad des Grund-Designs eines Active Pixel Sensor nicht negativ beeinflußt, denn den LiveMOS kann man als naked APS-Sensor bezeichnen. Er hat keine darf-frame pixel. Er hat neben dem belichteten Pixel im Gegensatz zum Wettbewerb kein maskiertes Pixel, welches nur die lokale Störladung speichert. Diese Ladung beider Pixel wird in Spannungwerte umgewandelt und Störladungs-Spannung gegen Störladungs-Spannung+Nutzinformations-Ladungs-Spannung durch eine total simple Transistor-Schaltung im/am Pixel voneinander abgezogen.
Je kleiner der Sensor und höher die Auflösung desto versalzener die Suppe die hinten rauskommt, denn umso mehr Nutzinformation wird bereits auf dem Sensor weggeschrubbelt.
Diese CMOS-Sensoren haben aber noch Farbfehler Huckepack die in diesem Maße und Grade der LiveMOS nicht kennt.
Pixel Cross Talking heißt das Schlagwort.
Je schlechter der Optische Pfad zwischen Objektive und Sensor sowie das Microlinsen-Array optisch optimiert ist umso höher ist der Grad von Falschfarben durch Pixel-Cross-Talking. Es gibt nur eine Methode und die haben ein paar schlaue Köpfe entwickelt und in mathematische Matrizen-Operationen "gegossen" um es salopp zu formulieren. Das ist sowas von Basics heute diese Pixel Cross Talking Compensation da könnte man einen Super-Rechner wie den Cray ransetzen er macht es auch nicht besser, denn das ist keine Wissenschaft für sich sondern zuletzt von den MIPS die dazu erforderlich sind ein Klacks. Das Problem ist aber wenn man nicht etwas nachhilft mit Filtern die wiederum Nutzinformation mit wegschrubbeln, dann sieht man den höheren Grad des Pixel Cross Talkings bei diesen Sensoren gegenüber dem LiveMOS.

Bei den typischen Labor-Testmustern geht das alles gut aus va. dem Schwarz-Weiß-Siemens-Stern, denn hier enstehen erstmal keine sichtbaren Farbmuster, weil BIONZ, EXPEED, Digic sonstwas eben erkennen, dass es hier um Scharz und Weiß geht und keine komplexeren Farb-Texturen.

In der Praxis gibt es ab 12MPx bei KB-VF Suppe. Quasi Instant Soup direkt aus der Kamera auf die Speicherkarte.

Dreht man die ISO hoch kommt nicht viel Rauschen hinzu va. bei KB-VF nicht weil das Grundrauschen in erster Stufen von CDS (dark-frame Verfahren in Echtzeit durch Zwillingspixel, s.o.) weggeschrubbelt wird und eben das Grundrauschen eine KB-VF-Sensors geringer ist als das einen APS-C-Sensors. Deshalb der Unterschied zwischen zB. Nikon D300 und Nikon D3.
Unten herum bei den niedrigen ISO wo es eigentlich um die echte Bildqualität geht suppen CMOS-Sensoren heute herum.
LiveMOS bietet ein sauberes Bild ähnlich wie digitale Mittelformat bei den niedrigen ISO-Werten. Im digitalen Mittelformat arbeiten heute noch wie einst bei der E-1 FFT CCD-Sensoren. DALSA ist heute einen wichtigen Schritt weiter gekommen und zB. PhaseOne kommt jetzt mit charged-binning CCDs. Dh. es wird direkt auf dem Sensor die Auflösung reduziert. Daß erhöht die Framerate und verbessert das Rauschverhalten deutlich. Leider nicht LiveView-tauglich diese FFT CCDs.
LiveMOS ist ein optisch wirklich sehr gut entworfener Sensor (hat nix mit Schönheit zu tun). Es wird sehr viel neues Know-How und Gehirnschmalz in die Reduzierung des Ursprung des Übels dem Bildrauschen gesteckt anstatt getrickst. Die sichtbare Rauschgrenze wird von LiveMOS zu LiveMOS bereits trotz zunehmender Auflösung um 1EV je Generation nach oben verschoben.
Es geht ja eigentlich auch beim NMOS-Sensor (LiveMOS basiert nicht auf CMOS-Prozess sonder NMOS) darum den riesigen Dynamikumfang dieses Sensortypens vom für Fotografie störenden Grund rauschen freizuschaufeln. Der NMOS bietet heute bereis für technische Anwendungen einen Dynamik-Umfang von 20EV an. Panasonic/Olympus ist der erste NMOS-Sensor-Hersteller weltweit der ca. 10EV davon für Fotografie nutzbar gemacht hat.
CMOS ist ausgereizt und CCD ist für 14...16EV gut dann ist erstmal Ende im Gelände.

NMOS/LiveMOS ist eine der Komponenten, welchen neben charged-binning CCD die Zukunft der Fotografie bestimmt.

Um den LiveMOS eine Chance zu geben das zu zeigen was er kann muß er heute Objektive als Partner angeboten bekommen die nahezu telezentrisch abbilden und einen hohe Lichtbündelungfaktor haben. Das wirkte schon bei KB-Film-Objektiven. ZB. ein 4/500 Ai-S P mit seiner großen Frontlinse im Vergleich zum kleinen Bildkreis ist ein perfekter Lichttrichter. Gesättigten Farben und hohe Kontraste sind das Ergebnis.

Auf Four Thirds knallt das 4/7-14 mit der großen aktiven Fläche der aktuell größten Doppel-Asphäre auf dem Weltmarkt. Zwar gehen einige lp/mm bei nominal 7mm innerhalb des Objektives flöten aber auf das kommt es definitiv NICHT alleine an um eine hohe Details-Durchzeichnung zu erhalten. Der LiveMOS hat wegen seinem hohen Maße an Farbgüte auch eine hohe Chrominanz-Auflösung und die ist bestimmend für die Auflösung in der Praxis und eben Informationsinhalt pro MPx.

Four Thirds mit Pocketfilm-Material, welcher auf Details-maskierenden Filmkorn basiert, zu vergleichen ist bereits ein Zeichen für ein hohes Maß an Volksverdummung durch gezielte Informations-Streuung im Internet und den gedrucken Medien.

Four Thirds ist eine Innovations-Platform für evolutionäre Weiterentwicklung eines Fotoapparate-Systems für Digitalfotografie.

Pocketfilm war teilweise bzw. quasi der Verschnitt der am Rande einer breiten Filmrolle für KB-Film übrig blieb. Schon alleine deshalb konnte Pocketfilm nie die Homogenität von KB-Film erreichen. Der innere Beschnitt war für den teuersten Film und die äußersten Bahnen für die preiswerteren Film. Dann blieb noch soviel übrig, das man ein paar Streifen Pocketfilm noch daraus machen konnte. Im inneren war die Filmemulsion homogener als außen.

Film mit Sensoren zu vergleichen ist Blödheit im Cubic. Dh. Blödheit^3 anstatt nur Blödheit^2.

Ah, ja

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. September 2008 - 08:54

;-) :-) :-D

..

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 15:02

Abseits des üblichen digital-analog-Hickhacks bleibt anzumerken, dass es sich dabei um eine sehr willkommene Ergänzug des Kodak-Portfolios handelt. Kodak ist im Filmgeschäft momentan überhaupt ziemlich aktiv, man scheint dort entschlossen, der "last man standing" zu sein.
Ein bisschen frustrierend war es schon, wie Fortschritte in der Filmtechnologie in erster Linie zum Anlass genommen wurden, einfach die niedrigsten Empfindlichkeitsklassen zu streichen. Auch wenn die heutigen 200er und 400er natürlich sehr universell sind, hat es doch ein wenig am "High-End" gefehlt (Kodachrome 64, Ektar 25).
Persönlich wünsche ich mir, dass der Film charakterlich eher bei den "alten" Ektars anknüpft, weniger bei der letzten "Supra"-Reihe. Mal abwarten...

Gast schrieb: "last man

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 16:49
Gast schrieb:

"last man standing"

Komisch, ich hatte eigentlich das Gefühl Fuji wäre der Kandidat, weil auch sehr aktiv und immer wieder betont dem Film verpflichtet.
choose-film.com bspw. ist eine Initiative von Fuji...
Von mir aus soll's recht sein, ich fotografier' ja eben nur analog.

Nix Solitude standing

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 22:25
Gast schrieb:

... der "last man standing" zu sein...

Eastman Kodak
Fujifilm
Ilford (company of Harman...außer ne Heuschrecke hat's gekauft)

Das reicht erstmal für die nächsten 40 Jahre.

Agfa-Produkte hat so meine ich auch irgendjemand übernommen. Aber ich meine eher etwas fürs Gepansche beim entwickeln.

Fujifilm Fortia so meine ich ist ein Diafilm. Wird ebenfalls noch produziert genauso wie eine Neue Variante des Velvia als 100-er. Und jemand hat mir letzthin mitgeteilt, dass Fujifilm auch wieder einen 50-er produziert.

Dia-Projektion

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 15:06

Natürlich ist es so, daß bis jetzt noch keine Alternative zu Analog-Dias geboten wird, in 6 x 6 überhaupt schon gar nicht. Gefürchtet sind zunehmend die schaurigen Beamer-Übertragungen, die obendrein auch zeit- und störungsananfällig sind.

Was "Zeitanfaellig" ist ...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. September 2008 - 07:36
Gast schrieb:

Natürlich ist es so, daß bis jetzt noch keine Alternative zu Analog-Dias geboten wird, in 6 x 6 überhaupt schon gar nicht. Gefürchtet sind zunehmend die schaurigen Beamer-Übertragungen, die obendrein auch zeit- und störungsananfällig sind.

Was "Zeitanfaellig" ist weiss ich nicht, stoerungsanfaellig sind die Beamer geschichten aber nicht, nicht mehr als das bekannte umgekippte Diamagazin, dass es dank CS und anderen Geschichten auch nicht mehr gibt.

Allerdings ist die Qualitaet der Projektion bisher immer noch nicht so prickelnd. Wuerde mal annehnem dass der Hauptmarkt Video, Fernsehen und Wissenschaft&Lehre ist, wo bisher wenigstens die Qualitate nicht so extrem hoch war. Durch ein Bewegtes bild wir auch viel ueberdeckt... Vielleicht tut sich da mal was mit HD blablabla damit der Diaphotograph was davon hat.

Gast schrieb: Was

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. September 2008 - 00:05
Gast schrieb:

Was "Zeitanfaellig" ist weiss ich nicht,

Früher waren 60 Dias eine Strafe am Abend. Heute zeigen diese Fredels locker mal 300 meist beschissene Aufnahmen per Beamer - oder schlimmer noch: Flachbildschirm.

Das empfinde ich schon als "zeitanfällig"

Zitat:

Wissenschaft&Lehre ist, wo bisher wenigstens die Qualitate nicht so extrem hoch war

Hm. Das erste Mal meines Lebens per Götschmann projizieren durfte ich in der Wissenschaft an der Uni.
Heute mache ich das ganz gern in der Firma, weil so ein perfekt projiziertes MF-Dia einfach alles andere toppt.

Diaprojektor

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 18. Januar 2009 - 01:35

Dias sind sowas von out,wie kannst Du nur auf son Götschmannmüll stehen :ich tu dir was Gutes und biete Dir 400Eur,-also her damit !!!!

Da wird ja nicht gerade an Eigenlob gespart

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 15:11

Ich muss schon sagen - Kodak übertrifft sich immer wieder selbst mit seinen Superlativen. Früher waren Worte wie "... sehr feinkörnig, optimal für Großvergrößerungen ..." geläufig, mittlerweile stellt man das eigene Produkt ungehemmt als Weltspitze dar - man erinnere sich auch des letzten T-Max 400 Updates. Was wirklich dahinter steckt, prüfe ich lieber erstmal selbst ... und vergleiche mit den Konkurrenzprodukten.
Im Übrigen, denke ich, ist die Zeit der großen Qualitätssprünge bei Filmmaterialien längst vorbei. Geringfügige Verbesserungen sind da meist nur noch motivabhnängig und bei starker Vergrößerung zu erkennen.

Danke Kodak

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 09. September 2008 - 21:46

Bilde ich mir das ein oder erlebt analoge Fotografie langsam wieder ein kleines Comeback? Ich kenne Leute, die erst durch digitale Kameras zum Fotografieren gekommen sind und nun begeistert Film nutzen.

Es geht hierbei wohl nicht um "besser", sondern um "anders". Die Vor- und Nachteile sind ja hinlänglich bekannt.

Herrlich !!!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. September 2008 - 09:13

Endlich mal wieder Bewegung im Bereich der analogen Fotografie. Nichts gegen die digitale Fotografie (ich habe selber 4 Digitale SLRs, davon 2 im Vollformat), aber die Qualität der guten alten Dia- und Negativfilme vermisse ich bei den Digi-Cams doch sehr. Deshalb greife ich gerne auf meine analogen SLRs zurück. Ich kann es kaum erwarten, den neuen Kodak zu testen und freue mich, den ersten Film dieser neuen Generation in meinem Labor zu entwickeln und zu vergrößern. Die Ektar-Filme aus den 80ern waren jedenfalls sensationell.
Hoffentlich bleiben uns Kodak und Fuji mit ihren Filmsortimenten noch lange erhalten und bescheren uns von Zeit zu Zeit auch mal neue Emulsionen.

Hallo "Film-fans", ist doch

Eingetragen von
Gast
am Donnerstag, 11. September 2008 - 18:01

Hallo "Film-fans",
ist doch erfrischend zu hören, daß es den Film weiter gibt. Totgeglaubte leben länger!!! Wird wohl ein Nischenprodukt bleiben. Arbeite selbst mit 6x6 und 6x17 mit Fuji Velvia und Provia. Sehe derzeit noch keinen Grund ins digi-Zeitalter zu wechseln, wobei ich meine Dias scanne und mit dem Epson R2400 selbst ausdrucke. Das Ergebnis ist gut. Die Filmpreise halten sich z.Zt auch noch in Grenzen , so z.B. bei Nordfoto oder Fotoimpex.
Zur Projektion möchte ich beitragen, daß ich bei fast allen Bimershows den Saal verlassen habe, denn die Qualität war mehr als besch.... Einige freaks wollen dann wohl durch techn. Möglichkeiten die shows aufmotzen. Eine Qualitativ sehr gute Show habe ich gesehen von www.richard-woehrl.de ein Mensch, der die Materie absolut beherrscht und der sich bis 2x3 Meter Leinwand durchaus in den Sälen sehen lassen kann. Eine Bimer-Show von einem bekannten Südtiroler Bergsteiger war so grottenschlecht daß man sich fragt, wie traut sich der Mann überhaupt damit in die Öffentlichkeit.
Aber, es muß einfach gesagt werden, Dias im 6x6 oder 6x7 Format mit Götschmann projeziert, da haut es mich immer wieder von den Socken, da kann man den Bimer auf den Müll schmeißen, jedenfalls noch zur Zeit...und , die Konkurrenz schläft nicht.
Grüße die Film-Fangemeinde
Ernst

Film scannen

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 18. Februar 2009 - 19:54

Arbeite selbst mit 6x6 und 6x17 mit Fuji Velvia und Provia, wobei ich meine Dias scanne.

Mich als eingefleischten Velvia-Fan würde interessieren, wie Du den Film scannst. Damit habe ich nämlich immer noch Probleme.