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photokina 2006: Kodak Professional Portra Filme
Kodak hält die Analogfahne hoch: Die Professional-Portra-Filme sollen sich durch noch feineres Korn und deutlich verbesserte Scaneigenschaften auszeichnen. Das Unternehmen verspricht sich ganz offensichtlich Einiges vom neuen Filmmaterial, wird es doch auf der photokina eine Podiumsdiskussion mit Profifotografen geben, die ihre Ergebnisse und Erfahrungen mit den neuen Filmen präsentieren:
Kodak Pressemitteilung:
Kodak stellt neue Kodak Professional Portra Filme vor
Jetzt mit noch feinerem Korn und deutlich verbesserten Scan-Eigenschaften.
Podiums-Diskussion: Renommierte Profi-Fotografen präsentieren ihre Ergebnisse exklusiv auf der photokina und sprechen über ihre Erfahrungen mit den neuen Filmen
Stuttgart, 11. September 2006 Kodak präsentiert auf der photokina in Köln eine neue Portra Filmgeneration und unterstreicht damit sein ungebrochenes Engagement im Bereich der analogen und speziell der professionellen Fotografie. Die Kodak Professional Portra Filme zählt seit Jahren zu den vielseitigsten und beliebtesten Filmen im Kodak Portfolio und wurden nun weiter verbessert. Die neuen Kodak Professional Portra 160 VC, 160 NC, 400 VC und 400 NC Filme verfügen dank der optimierten Kodak T-Grain Beschichtungstechnologie jetzt ein noch feineres Korn und deutlich verbesserte Scan-Eigenschaften. Neben der ausgezeichneten und natürlichen Farbwiedergabe bieten sie professionellen Fotografen damit einen noch größeren Spielraum für Ihre Kreativität. Die Filmtypen Portra 160 VC und Portra 400VC kombinieren darüber hinaus eine höhere Farbsättigung mit einem sehr ausgewogenen Kontrastverhältnis für ein optimales Erscheinungsbild.
Die überzeugenden Eigenschaften der neuen Portra Filme:
Extrem feines Korn: Dank neuer T-GRAIN Emulsion (Micro-Structure Optimized T-GRAIN) zeigen die Filme der Portra Familie selbst feinste Motivdetails und eignen sich hervorragend für (Groß-)Vergrößerungen.
Herausragende Scan-Eigenschaften: Das noch feinere Korn und eine speziell beschichtete Oberfläche ermöglichen hervorragende Scan-Ergebnisse für die weitere Verarbeitung sowie für die Erstellung hochwertiger Prints.
Ausgezeichnete Hauttonwiedergabe: Die neuen Portra Filme überzeugen durch natürliche Hauttöne und einen lebendigen Farbeindruck.
Exzellente Farbwiedergabe auch unter schwierigen Lichtbedingungen: Die neuen Filme der Portra Familie zeichnen sich durch konstant gute Farbwiedergabe und eine ideale Farbsättigung aus, die vor allem bei kritischen Lichtverhältnissen und bei Mischlicht deutlich werden.
Klassenbester Belichtungsspielraum: Kein anderer Film verfügt über einen so großen Belichtungsspielraum (-2 bis + 3 Blenden). Das bietet auch bei schwierigen Lichtbedingungen Sicherheit und bildet Hintergrunddetails selbst bei schwacher Beleuchtung ab.
Tatsächliche ISO-Angaben: Erfordern keine Belichtungsreihen. Einfach den Belichtungsmesser auf die auf der Verpackung angegebene Empfindlichkeit einstellen, und den Auslöser betätigen.
Ein-Kanal-Printtechnologie: Mit der innovativen Ein-Kanal-Printtechnologie erzielen Fotografen gleichmäßige Ergebnisse unabhängig von Filmformat und Empfindlichkeit.
Podiums-Diskussion mit renommierten Profi-Fotografen auf der photokina
Auf der photokina werden professionelle Fotografen aus Deutschland und den USA im Rahmen einer Experten-Diskussion über ihre persönlichen Erfahrungen mit den neuen Kodak Professional Portra Filmen diskutieren und ihre aktuellen Arbeiten vorstellen.
Teilnehmende Fotografen sind:
Renate Forster (Deutschland), bekannte Lifestyle-Fotografin, die unter anderem für das Magazin Freundin arbeitet
Chris Usher (USA), bekannt geworden mit Aufnahmen aus dem Weißen Haus (Titel: Behind the Velvet Rope)
Frederic Lagrange (USA)
Jock McDonald (USA)
Die Portra Podiumsdiskussion findet an folgenden Tagen statt:
Mittwoch, 27. September 2006, 10:00 - 11:30 Uhr und 14:00 15:30 Uhr im Kristallsaal, Sektion 3/Eingang West, 3. Stock
Donnerstag, 28. September 2006, 10:00 11:30 Uhr; Salon Barcarole, Eingang West, 3. Stock
Kodak präsentiert die besten Arbeiten der Fotografen auf dem Kodak Messestand (Halle 5.2 Stand A002/C031). So können sich die Besucher auch während der Messezeiten ein Bild von den eindrucksvollen Ergebnissen machen.
Die neuen Kodak Professional Portra Filme werden voraussichtlich ab November im Handel erhältlich sein.

Rückblende: Kodak-Filme auf der photokina 2004.
(thoMas)
Zum Thema:
- photokina 2006: Kodak forciert analog (ein bißchen)
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- photokina 2008: Kodak Professional Ektar 100
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- Verbessert: Kodak Professional T-MAX 400
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Ja, Entwicklungen zeichnen sich ab:
Der Film gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Wenn die Hatz auf den letzten digitalen Superbrüller aufhört, werden nicht wenige Fotografen ihr altes Gerät wieder aus dem Keller holen und neu nachdenken. Zusammen mit den digital ausbelichtbaren Papieren wird die Sache schön langsam rund. Was fehlt, sind hochauflösende, bezahlbare Scanner, die die digitale Schiene zur analogen Schiene komplementieren. Wer ist der erste Hersteller, der da was anständiges, gebrauchsfähiges und kostengünstiges auf den Markt bringt? Bei den zig Geräten, die bei ambitionierten, semiprofessionellen und professionellen Fotografen da draussen rum liegen, wundert es einen, dass da noch keiner die Marktlücke erschnuppert hat: Kamera in Retrostellung, Film vor LED-Modul weiß, Linsensytem und Projektion auf Sensor. Klick, zack, fertig. Den Rest macht der Rechner. Anstatt diesem Linearmurks, den die Scannerindustrie uns seit anno Tobak andienen will. Millionen von fertigen und zukünftigen Dias warten auf Bearbeitung, Ausbelichtung, Ausstellung. Und es dürfte auch feststehen, dass nach dem ersten Digitalrausch die Mehrzahl mit dickem Kopf wieder zu ihren Fotoapparaten zurückkehrt. Entdecke die Langsamkeit!
Gut Klick!
Gut Klick
Sehr gut beschrieben. Danke das noch mehr so denken wie ich.
Ist heute mal wieder "Träumertag"?
"Und es dürfte auch feststehen, dass nach dem ersten Digitalrausch die Mehrzahl mit dickem Kopf wieder zu ihren Fotoapparaten zurückkehrt."
Selbst wenn Ihr Euch in Eurer eigenen und sehr nostalgischen Welt wohlfühlt, solltet Ihr die Augen vor der Realität nicht verschließen.
Gruß
1958
wie im Licht
Ach wie nett, der 1958 durfte mal wieder aus seinem digitalen Kellerloch nach draussen.
Ein schönen Tag noch.
Kellerloch, oder nicht Kellerloch...
"Ach wie nett, der 1958 durfte mal wieder aus seinem digitalen Kellerloch nach draussen."
Die digitale Bildbearbeitung funktioniert auch bei Tageslicht...
...eine (eigene) analoge Bildbearbeitung nur in der Dunkelkammer...
...daher dürfte wohl klar sein, wer hier möglicherweise aus dem Kellerloch kommt!
:-))))
Ich wünsche ebenfalls einen schönen Tag.
@Kellerloch
tja, ja, alle Computernutzer sind Kellerkinder. Da unten ists schön dunkel und man hat keine Probleme mit dem Gucki. Sonnenlicht stört nur.
Es ist eben so, dass die analoge und die digitale Schiene sich nicht wirklich wesensfremd sind. Sie sind sich nur deshalb noch fremd, weil es zuviele Leute gibt, die in Ausschließlichkeitkategorien denken. Dabei tun sich die Parallelitäten schon heute ganz deutlich auf. Der Film, das Photopapier sind ganz große und fundierte Möglichkeiten, werthaltige und beständige Medien herzustellen. Nur der Zwischenschritt wird, entgegen früheren Verfahren, eben (weitgehend)digital sein. Scanner und Belichter, mit der dazwischenliegenden digitalen Datenbearbeitung (Bildbearbeitung), geben für die Zukunft eine sehr gute Verfahrensstraße ab. Momentan sind wir ja noch in einer Ecke, in der die Sensoren noch wenig erfassen und können. Und trotzdem schon sehr gute Ergebnisse liefern. In der Zukunft werden Sensoren zur Verfügung stehen, die sehr viel besseres leisten, einen hohen Datensatz zur Verfügung stellen. Und ein Scanner ist eigentlich auch nichts anderes, als eine Digitalkamera (wenn man ihn denn im Prinzip so baut wie einen Vergrößerer in einer Dunkelkamera). Der Film ist ein dauerhaftes und neutrales, in Diaform mit direkter, vergleichbarer Farbstellung versehenes Zwischenmedium.
Man kann erwarten, dass die Bildqualität sich wieder der Anfangszeit annähert, als Photographen mit einer Plattenkamera loszogen und höchstqualitative Fotografien erstellten. Das, so kann man erwarten, wird in der nächsten Zukunft mit einer aufs praktikable Maß miniaturisierten Ausrüstung machbar sein.
Die Filmindustrie hat, weil sie geglaubt hat, mit maximaler Ignoranz und Stillstand bei der Entwicklung einfach weiter machen zu können, derzeit heftige Einbusen hinzunehmen. Aber, die Sache wird nicht vollständig zum Stillstand kommen. Und, da bin ich mir sicher, eines nicht allzu fernen Tages, wird es weiterführende Konzepte geben.
Gut Klick!