Welche meiner Fotografien meine liebste ist? Die, die ich morgen machen werde.

— Imogen Cunningham

BENUTZERANMELDUNG

X2-Pro und Ultima 35 für Sony-E-Kameras

Foto Ultima 35Cambo bietet die Fachkameras X2-Pro und Ultima 35 jetzt auch in Ausführungen an, an die sich Kameras mit Sony-E-Bajonett – namentlich die alpha 7 / 7R – als „digitales Rückteil“ anklinken lassen:

 
 
 
 

Foto X2-Pro
X2-Pro

 
Die X2-Pro (Frontverstellungen), die bislang bereits in Ausführungen für Canon, Nikon, Phase One / Mamiya AFD und Sony 850 / 900 (alpha-Bajonett) existierte, gibt es nun auch für Kameras mit Sony-E-Bajonett. Vorhandene X2-Pro lassen sich mit umrüsten; notwendig sind der Balgen samt Bajonett (ca. 300 Euro) und die Kamerabasis (ca. 200 Euro) für Sony. Ein komplettes System kostet inkl. Objektivadapterplatte ca. 2100 bis 2500 Euro, je nachdem, welche Objektive benutzt werden sollen. Objektiv und Digitalkamera kommen noch dazu.
 

Foto Ultima 35
Ultima 35

 
Auch die Ultima 35 (Front- und Rückverstellungen) liefert Cambo jetzt in einer Ausführung mit Sony-E-Bajonett. Bislang schon existierten Versionen für 4x5”, 2x3” (für Digitalrückteile) und für Kleinbild-Kameras von Canon und Nikon. Die Kleinbild-Ausführung lässt sich mit den entsprechenden Kits auch in die 2x3- oder 4x5-Variante umbauen. Die Ultima 35 kostet soweit komplett (verstellbare Kamera, Balgen, Kamerabasis, Objektivaufnahme), aber ohne Digitalkamera und Objektiv, knapp 6000 Euro.

Siehe auch: Cambo BV
 

(thoMas)
 

Fachkameras im 21ten Jahrhundert?

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Februar 2014 - 07:32

Sehen so die Fachkameras aus, mit der sich die Anwender in Zukunft auseinandersetzen sollen?

Fachkamera der Zukunft.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Februar 2014 - 15:10
Gast schrieb:

Sehen so die Fachkameras aus, mit der sich die Anwender in Zukunft auseinandersetzen sollen?

So oder so ähnlich.

Wir erinnern uns: Die ersten "Mittelformat" Digibacks von Sinar und Co. hatten einen CCD Sensor mit 2048x2048 Pixeln auf 24x24mm Fläche. Später dann 24x36 mit 2048x3072 Pixeln. Damals gab es noch nicht das heutige Angebot an "Digitalen Fachkameras", welche für ein - jetzt echtes - Mittelformat Digiback optimiert sind. Die wurden auf ganz normalen Fachkameras für 4x5" mit entsprechenden Adaptern eingesetzt. Es hat also schon einmal funktioniert und was mit 4 bzw. 6 Megapixeln funktioniert hat, kann mit 24 oder 36 Megapixeln nur besser funktionieren. Außerdem ist die A7 ein automomes Back mit eigenem Speicher und eigener Stromversorgung, Belichtungsmesser auf der Sensorebene, sowie eigenem Verschluss und Monitor. Herz, was begehrtst du mehr. Das sieht doch sehr ok aus und hat gegenüber echten Digibacks, die mit 33x44mm Chipfläche nicht einmal doppelt so groß sind, einen nicht ganz unerheblichen Einspareffekt.

Als die A7 raus kam, war für mich - ich bin aus schlechter Erfahrung heraus ein überzeugter Verweigerer der Spiegellosigkeit - der erste Gedanke, dass genau das eine sinnvolle und innovative Anwendung dieses Dingelchens wäre. Fein, dass Cambo genau so denkt. Blöd dass ich Sinars habe, aber vielleicht kommt da auch noch was. Dann muss ich nichts basteln.

Disclaimer:
Natürlich ist mir klar, dass die A7(R) für diese Anwendung ein Kompromiss ist, aber einer der funktionieren kann und ganz erhebliche Kostenvorteile bringt. Natürlich könnte Sony eine A9R mit einem größeren Chip und ein paar weiteren Optimierungen raus bringen. Dazu ist aber wohl der Markt zu klein. Und man wird sich wohl auch nicht das gerade anlaufende Geschäft mit dem neuen CMOS Sensor für Fujiblad und MamiyaOne kannibalisieren wollen.

Fachkameras

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Februar 2014 - 18:16

hatten nicht umsonst ein großes Aufnahmeformat - damit man die Verstellungen auch ordentlich anbringen konnte ... die Fachkamers mit Mikrometer-Trieben läßt noch auf sich warten. 8-)

Verstellungen auch ordentlich.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Februar 2014 - 00:36
Gast schrieb:

... die Fachkamers mit Mikrometer-Trieben läßt noch auf sich warten. 8-)

Das Marktangebot ist mehr als ausreichend. Ich verweise auf meine - vermutlich unvollständige - Liste von vor ein paar Wochen:
http://www.photoscala.de/Artikel/Hasselblad-H5D-50c-Mittelformatkamera-m...

Das Mikrometer ist ein Gerät für präzise Längenmessungen, nennen wir es besser "Feintrieb". Die Cambo Ultima wäre zum Beispiel oben abgebildet. Einfach mal bei Calumet nachsehen. Alle diese Kameras und noch einige weitere sollten die Forderungen an den Betrieb aktueller Digibacks erfüllen und die A7 mit ihren 24x36 ist - wie ich schon erwähnt habe - nicht sooo viel kleiner als die mittlerweile häufig anzutreffenden 33x44mm Sensoren.

Die klassischen Fachkameras wie die P oder die P2 können diese Anforderungen - soferne sie nicht zu sehr im Dauereinsatz abgenudelt wurden - durchaus ebenfalls erfüllen. Allerdings sind da die Objektive für 4x5" und mehr mit der enormen Pixeldichte überfordert und haben auch viel zu lange Brennweiten. Da braucht es schön teuere neue "Digital"-Objektive.

Vermutlich ist die A7 auch deutlich besser geeignet als eine Canon- oder Nikon-DSLR. Bei diesen werden die Verstellungen stark durch den tiefen Spiegelkasten begrenzt. Bei der deutlich flacheren Sony sollte das weniger das Problem sein. Wenngleich auch hier das enge E-Bajonett kein Vorteil sein dürfte.

Was ohne Wenn und Aber für digitale Aufgaben wenig geeignet ist, sind die alten "Schraube auf - verschieben - Schraube wieder zu" Veteranen. Da sollte man doch eher beim Planfilm bleiben.

Das ist nur noch eine Frage der Zeit,

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Februar 2014 - 11:21

bis die erste Kamera im Format einer 7r auf den Markt kommt und mit einem Sensor bestückt wird, der in beliebigen Achsen über Aktuatoren mikrometergenau bewegt werden kann. Genauer lässt sich dann eine Kamera nicht mehr steuern.

Das Problem

Bild von chris h
Eingetragen von
chris h
(Inventar)
am Sonntag, 23. Februar 2014 - 18:51

besteht darin, dass es einen (wesentlichen) Unterschied macht, ob man den Sensor oder das Objektiv verstellt.

Ist doch was

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Februar 2014 - 10:09

Verschiebungen mit dem Tele oder Verschwenkungen im extremen Makrobereich ... Mittelformat ist ja tot, und mir ist auch schon ganz schlecht. 8-)

Schöne Immer-dabei-Cam!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Februar 2014 - 14:15

;-)

Wenn man sie

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Februar 2014 - 15:44

ordentlich faltet und zusammenlegt ... ;-)

Ja, so ist das.

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Februar 2014 - 15:11

Mit althergekommenen Rezepten für den Kamerabau kommt man eben im digitalen Zeitalter nicht unbedingt weiter. Gerade die VF-Mirrorless eignen sich hervorragend für Balgeneinsatz, da der Sensor nicht so tief im Schacht sitzt und damit verschattungsfrei Verschwenkungen erlaubt.

Mit dem verschwenkbaren Display kann man den Aufbau sehr gut kontrollieren, ohne übermäßigen technischen Klaumauk veranstalten zu müssen. Über die NFC-Schnittstelle können noch weitere Betrachter das Bild mit beobachten.

Insgesamt: sehr praktisch.

Das Auflagemaß

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 22. Februar 2014 - 18:13

würd' ich dabei noch im Auge behalten - und schon wirkt's ziemlich affig ...

Auflagemass

Bild von PKD
Eingetragen von
PKD
(Stammgast)
am Sonntag, 23. Februar 2014 - 07:08

...sorry, aber der Auflagemass ist bei so einer Kombi ziemlich irrelevant.

Durch die Verschiebung der Standarten, Balgen, Benuzung der GF-Objektive...

Gruß

PKD

Da sich

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Februar 2014 - 08:18

durch die Standarten ein Auflagemaß ergibt, das weit über dem der Kamera angesiedelt ist, ist es auch praktisch relevant.

Auflagemass

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Februar 2014 - 10:49
PKD schrieb:

...sorry, aber der Auflagemass ist bei so einer Kombi ziemlich irrelevant.

Nein, keineswegs. Es bestimmt, ob man auch bei kürzeren Brennweiten noch sinnvoll schwenken kann.

So ist es:

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Februar 2014 - 11:17

der Bildkreis als auch die Brennweite sind anders gerechnet, als die Originalobjektive (s. Bild). In sofern irrelevant.

IhrElefant.

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Februar 2014 - 22:43
PKD schrieb:

... Auflagemass ist bei so einer Kombi ziemlich irrelevant. ...Verschiebung der Standarten, Balgen, Benuzung der GF-Objektive...

Leider nein. Klassische Großformatobjektive vom Plasmattyp haben ein "Auflagemaß" (wenn wir jetzt mal die Objektivplatine als "Objektivbajonett" ansehen) welches ziemlich linear mit der Brennweite abnimmt. Bei Superweitwinkelobjektiven wird es noch knapper, da sind dann versenkte Objektivplatinen und Weitwinkelbalgen teilweise schon bei Planfilm oder Digipacks gefragt. Die Filmebene ist da knapp hinter der rückwärtigen Standarte. Kommt jetzt zusätzlich noch der Spiegelkasten einer DSLR dazu, ist mit kurzbrennweitigen Großformatobjektiven völlig Sense. Das Auflagemaß einer Spiegellosen ist um etwa 2 cm geringer und damit immer um einiges höher gegenüber dem Planfilmmagazin oder der Rollfilmkassette. Will man dann noch ein bisschen verstellen - bei der Fachkamera will man das öfter mal - dann wird es sehr schnell sehr knapp.

Die aussichtsreichsten Kandidaten neben den sehr teueren Digitalobjektiven dürften Mittelformatobjektive 6x6 oder 6x7 sein, weil die für einen laaangen Spiegelkasten gebaut sind und daher einigen Freiraum bieten. Wiewohl die meisten mit einem 24x36 Sensor mit geschätzten 10 Megapixeln gut ausgereizt sein dürften.

Und wer will schon

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Februar 2014 - 07:02

allein im Tele- und Makro-Bereich verstellen ...

Klamauk???

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 23. Februar 2014 - 12:20

Ach so...und diese Cambo-Teilchen sind "kein technischer Klamauk?" Macht auch viel her, aber der Preis ist noch nicht "amateurgerecht!"

Gast schrieb:

Mit althergekommenen Rezepten für den Kamerabau kommt man eben im digitalen Zeitalter nicht unbedingt weiter. Gerade die VF-Mirrorless eignen sich hervorragend für Balgeneinsatz, da der Sensor nicht so tief im Schacht sitzt und damit verschattungsfrei Verschwenkungen erlaubt.

Mit dem verschwenkbaren Display kann man den Aufbau sehr gut kontrollieren, ohne übermäßigen technischen Klaumauk veranstalten zu müssen. Über die NFC-Schnittstelle können noch weitere Betrachter das Bild mit beobachten.

Insgesamt: sehr praktisch.

Amateur.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Februar 2014 - 09:03
Gast schrieb:

Macht auch viel her, aber der Preis ist noch nicht "amateurgerecht!"

CAMBO zu amateurgerechten Preisen? Dem Manne kann geholfen werden.
http://www.mommenti.at/product/152/cambo

Was soll

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Februar 2014 - 11:17

ein Amateur mit einer Fachkamera anfangen. Der ist doch schon froh, wenn sein Autofokus halbwegs funktioniert ... 8-)

Halbwegs.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Februar 2014 - 17:05
Gast schrieb:

Der ist doch schon froh, wenn sein Autofokus halbwegs funktioniert ... 8-)

Der unter dem obigen Link angebotene Cambo ist manuell verstellbar. Damit sollte jedermann/jedefrau zurecht kommen.

Eben

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Februar 2014 - 06:26

nicht.

Von Amateuren und Fachkameras

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Februar 2014 - 21:33
Gast schrieb:

ein Amateur mit einer Fachkamera

freut sich über SEINE Fachkamera und ein
Amateur ohne Fachkamera dem bleibt halt nur sein

Gast schrieb:

Autofokus (der) halbwegs funktioniert ... 8-)

Fühlen Sie sich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Februar 2014 - 07:18

privilegiert ... aber nicht unbedingt als Maßstab. 8-)

Weitwinkel-Gefummel

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Februar 2014 - 10:43

Also, mich wundern derartige Pseudofachkameras fürs Vollformat auch immer wieder. Gut, ich muss ja nicht auf dem kleinen Kameramonitor scharfstellen und meine Verschiebungen und Verschwenkungen kontrollieren, das lässt sich gut auf einem großen Monitor tun - zumindest im Studiobetrieb.
Kritisch wird diese optische Bank im Zwergenformat jedoch beim Einsatz mit Weitwinkeln und Superweitwinkeln, sofern diese vestellt werden sollen/müssen. Hier wird's extrem fummelig, wenn das überhaupt geht. Um mit der in der Pressemeldung genannten Kombination halbwegs befriedigende Aufnahmen machen zu können, führt an den extrem treuren digitalen Fackkameraobjektiven wohl kein Weg vorbei. Wenn ich mir das so alles anschauen, dann lohnt sich wohl nur für wenige Leute der Einstieg in diese Lösung. Für die paar Aufnahmen, für die ich Shift und Tilt einsetzen will/muss, bleibe ich bei meiner bereits vorhandenen 4x5 mit den beiden Weitwinkeln 90 mm und 80 mm. Zugegeben, diese Ausrüstung ist schwerer und sperriger, allerdings macht die Bildkomposition auf der Mattscheibe auch mehr Spaß (und funktioniert überall) als der Monitor-Zirkus mit der Alpha 7. Qualitativ muss ich mir mit 4x5 inch sowieso keine Sorgen machen.

PS: Wenn ich mir die Fotos von der Ultima 35 anschaue und sehe, wie weit Vorder- und Rückstandarte voneinander entfernt sind, dann wird hier mit Sicherheit kein Weitwinkelobjektiv eingesetzt. Mit langen Brennweiten (und Balgenauszügen) kann jeder, knifflig ist die Option, kurzbrennweitige Objektive einzusezten. Da scheidet sich kameraseitig schnell die Spreu vom Weizen. Es wird schon seinen Grund haben, dass man in der Pressemeldung auf - bei analogen Fachkameras jahrzehntelang üblichen - Zahlen und Fakten zur Verstellbarkeit verzichtet...

Für die

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Februar 2014 - 11:20

Weitwinkel-Fotografie auf Kleinbild oder noch kleiner ist eine Fachkamera sowieso ein Fauxpas ... 8-)

Kann jeder.

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Februar 2014 - 13:30
Gast schrieb:

Mit langen Brennweiten (und Balgenauszügen) kann jeder, ...

Leider auch nicht. Wie ich oben schon mal geschrieben habe, gibt es bei allen Kleinbildkameras einen Tunnel vom Objektivbajonett bis zum Sensor. Der ist bei Nikon lang und eng, bei Canon lang und nur wenig weiter und bei Sony kurz und eng. Dazu kommt dann noch der Bajonettanschluss für den Balgen. Wie stark sich das in der Praxis auswirkt, kann man nur raten. Ich habe mir den Spass erlaubt und für ein paar Euro eine Nikon Anschlussplatte für die Sinar aus der Bucht gefischt. Da habe ich gerade bei langen Brennweiten (240mm) schon bei geringen Verschiebungen Abschattungen. Bei 150mm ist es etwas besser, weil da das Objektiv näher am engen Durchlass ist. Mit versenkter Platte gehen auch noch 135mm, dann hat die Bastelei ein Ende. Da die Nikon Platte das ohnehin schon große Auflagemaß noch um ein paar Zentimeter verlängert - wegen der Blitz- und Batteriewulste an der Kamera - ist die Sony mit ihrem kurzen Auflagemaß und ihrer flachen Front klar im Vorteil. Ich denke, dass da ein 90mm Objektiv noch Anschluss finden müsste. Vielleicht auch noch ein 75er. Darunter wird mit "analogen" Objektiven nicht mehr viel gehen.

Dafür

Eingetragen von
Gast
am Montag, 24. Februar 2014 - 21:12

gibt's von Canon wie von Nikon spezielle Objektive, die in Summe die in jeder Hinsicht überzeugendere Tilt- und Shift-Option eröffnen. Ohne das in jeder Hinsicht überdimensionierte Großformat-Brimborium.

Überzeugender.

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Februar 2014 - 14:31
Gast schrieb:

Dafür gibt's von Canon wie von Nikon spezielle Objektive, die in Summe die in jeder Hinsicht überzeugendere Tilt- und Shift-Option eröffnen.

Ich kannte einen vielbeschäftigten Architekturfotografen, welcher mit PC-E Nikkoren begonnen hat und sehr bald bei der Fachkamera gelandet ist. Auch wenn die Peters dieser Welt das möglicherweise anders wahrnehmen werden, sind die aktuellen Tilt-Shift-Nikkore für den Dauereinsatz nicht geeignet. Mal abgesehen von der fixierten und vom Service umzubauenden Ausrichtung von Tilt-Achse und Shift-Richtung zueinander. Die neuen Canon T/S Objektive sind "Superrotatoren" und sollen mechanisch mehr hermachen. Das Samyang T/S Objektiv ist ersten Testberichten zufolge weder beim Preis noch bei der Stabilität eine Alternative zu C/N. Schneider-Kreuznach gäb's dann auch noch, aber das ist der preisliche Schritt zur Fachkamera nicht mehr sehr groß. Die Hartblei Objektive mit Zeiss Optik sind preislich noch höher, bei den Hartblei Objektiven mit ukrainischer Optik kriegt man halt Russenqualität reloaded. Das kann für Gelegenheitsshifter schon eine taugliche Option sein, aber das Ende der Fahnenstange ist anderswo.

Summa summarum sind Shift-Objektive eine brauchbare Option, aber nicht alle und nicht für jeden.

Jo

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Februar 2014 - 21:51

Csnon kann's!

War auch mehr

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 25. Februar 2014 - 22:17

auf den praktisch verfügbaren Brennweitenbereich, bei Koppelung von KB mit einer Fachkamera, bezogen. Ein sachlicher überzeugender Zugang schaut ohnehin anders aus. Bedingt aber auch einen deutlich größeren Sensor.

Macht doch mehr her!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 26. Februar 2014 - 14:05

Ja, aber das Großformat-Brimborium macht doch einfach viel mehr her! Ohne den Amateurmarkt können die früher gut verdienenden Großformat-Produzenten doch nicht überleben. Das wird dann gekauft, oder zum Geburtstag verschenkt, dann freudvoll mit mäßigen Bildergebnissen im Freundeskreis herum gezeigt. Nach einigen Monaten ist das Interesse erlahmt, dann steht das alles auf einer Fotobörse: Kaum benutzt, ohne Gebrauchsspuren (ganz wichtig) und für nur 600 Euro! Wer für Aufträge "shiften" möchte, kauft das hochwertige Tilt-und-Shift von Nikon - gut so!

Gast schrieb:

gibt's von Canon wie von Nikon spezielle Objektive, die in Summe die in jeder Hinsicht überzeugendere Tilt- und Shift-Option eröffnen. Ohne das in jeder Hinsicht überdimensionierte Großformat-Brimborium.

Amateurmarkt.

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 26. Februar 2014 - 22:34
Gast schrieb:

...dann steht das alles auf einer Fotobörse: Kaum benutzt, ohne Gebrauchsspuren (ganz wichtig) und für nur 600 Euro!

Nein, das kommentiere ich jetzt nicht. Ich würde nur gerne die Fotobörse wissen wo sowas steht. Arca Swiss und Linhof bevorzugt, mit Sinar war ich nicht so zufrieden. Digitalobjektive mit 80 und 105mm habe ich schon, für den Rest wäre ich noch aufgeschlossen. Beim Rückteil reichen 50 Megapixel, für 600 Euro wollen wir den Bogen nicht überspannen. Hat ja alles zusammen mal 50.000 Euro gekostet und ist kaum benutzt und ohne Gebrauchsspuren.