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Wie sich Deutschland neu erfand
Eine Bonner Ausstellung würdigt den Fotografen Karl Hugo Schmölz (1917-1986), dessen Arbeiten ein Panorama deutscher Lebens- und Arbeitsräume von den dreißiger bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts zeigen:
Das LVR-LandesMuseum Bonn informiert:
Wie sich Deutschland neu erfand Fotografien von Karl Hugo Schmölz aus dem Archiv Wim Cox
Ausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn / 6. September bis 28. Oktober 2012 / Gefördert durch die Kunststiftung NRW
Bonn. 5. September 2012. Obwohl die Arbeiten des Fotografen Karl Hugo Schmölz (1917-1986) dessen Schaffen einen Zeitraum von mehr als 35 Jahren umfasst und das sich auf Architektur und Design spezialisierte eine außergewöhnliche Qualität besitzen, wurde sein fotografisches Werk noch nicht in einer größeren Präsentation gewürdigt.

Die Bilder zeigen ein Panorama deutscher Lebens- und Arbeitsräume von den dreißiger bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkte sind die fünfziger Jahre und die unmittelbare Nachkriegszeit, in der Karl Hugo Schmölz die Ruinenlandschaft Kölns in der Tradition der Neuen Sachlichkeit fotografierte.
Makellose Rundungen, gleißendes Licht, harte Schatten und verführerische Oberflächen. Die Architektur der fünfziger Jahre hat mehr zu bieten als den Mief der Nierentisch-Ära. Mit einem Blick für die Ästhetik der Nachkriegszeit gilt es, das Werk eines Fotografen zu entdecken, der zu den Meistern seiner Zeit gehörte, bisher jedoch nur in den eingeweihten Zirkeln der Fotografie Anerkennung fand.
Gleich in den ersten Tagen nach Kriegsende fotografierte Schmölz mit der Präzision seiner Plattenkamera die bizarren Ruinenlandschaften. Während der Jahre des Wiederaufbaus lieferte er mit seinen Auftragsarbeiten eine Art Panoramablick auf die Entwicklung von Architektur und Design, jenen Künsten, mit denen man sich im Westen Deutschlands das Ambiente für eine neue Identität zuzulegen suchte. Die Aufnahmen aus dem Archiv Wim Cox zeigen Fassaden, Schaufenster, Autosalons und Tankstelle, aber auch Interieurs von Privathäusern, Büros oder Kinopalästen. Schmölz perfektionierte sein Handwerk zur Kunst und zeigte die analoge Fotografie auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung.

In weiten Teilen besitzt die Ausstellung installativen Charakter. Sie konfrontiert die Besucher durch die stark vergrößerten Fotografien massiv und zugleich detailgenau mit der Realität der Zerstörung und den Visionen des Neuaufbaus. Schmölz entfaltet vor unseren Augen jene urbane Kulisse, aus der die Lebenswelt unserer Gegenwart entstand.
Ab dem 6. September 2012 zeigt das LVR-LandesMuseum 65 teils großformatige Werke in einer von Thomas Linden kuratierten Ausstellung. Neben Vintages finden sich Vergrößerungen in Formaten von über 15 Quadratmetern. Derartige Vergrößerungen sind aufgrund der hohen Informationsdichte der Negative möglich.
Ausstellung:
Wie sich Deutschland neu erfand
Fotografien von Karl Hugo Schmölz aus dem Archiv Wim Cox
6. September bis 28. Oktober 2012.
LVR-LandesMuseum
Colmantstraße 14-16
53115 Bonn
Bildband:
Karl Hugo Schmölz. Köln. Architekturfotografien der fünfziger Jahre
Schirmer/Moselverlag
49,80 Euro
(thoMas)
Zum Thema:
- Wie sich Deutschland neu erfand – Fotografien von Karl Hugo Schmölz; Bonn
- Karl Blossfeldt und die Sprache der Pflanzen; München
- Karl Hubbuch und das Neue Sehen - Fotografien, Gemälde, Zeichnungen 1925-1935; München
- Dokumentarfotografie Förderpreis 08 der Wüstenrot Stiftung; Bonn
- Karl Martin Holzhäuser: Licht-Bilder 1968-2009; Berlin
- Große Kunst aus Nollywood
- Afrika, hin und zurück
- Karl Blossfeldt u.a.; Köln
- Afrika, hin und zurück; Essen
- Zivilisation und Wildnis: „The Hyena & Other Men“
- Unerkannt durch Freundesland - Illegale Reisen durch das Sowjetreich; Berlin
- JD Ferguson: Backstage Pass; Berlin





Das Autohaus - was für ein
Das Autohaus - was für ein Foto! Das geht heute kaum noch, da die Autohäuser nur noch ganz dezente Leuchten in den VK-Räumen haben.
Jetzt bin ich gespannt, wann hier der erste Hirnkrüppel aufkreuzen wird, um von HDR, µFT oder Nikon D800 zu faseln...
Paranoia
Paranoia
Das letzte schöne Autohaus
in Köln im Stil der 1950er Jahre mit einer sehr eleganten Linienführung wurde vor gar nicht langer Zeit am Aachener Weiher abgerissen. - Zugunsten einer scheußlichen Schickimicki-Immobilien-Investitionssenke für Neureiche. Ein Entwiclungs- und Umfeldzerstörungsprojekt der örtlichen Sparkasse.
Der depressive, gefrustete
Jetzt bin ich gespannt, wann hier der erste Hirnkrüppel aufkreuzen wird, um von HDR, µFT oder Nikon D800 zu faseln...
Geh zum Arzt. Oder am besten nach Spanien zurück. Deine permanente Verwendung von Schimpfwörtern läßt auf deinen schlimmen Seelenzustand schließen.
So machst Du dich nur noch zu einer traurigen Witzfigur.
Der Spaniel. Wau!
Sehr gut.
+1 (bis auf das "nach Spanien zurück")
Der Faröer.
Gast schrieb: +1 (bis auf
+1 (bis auf das "nach Spanien zurück")
Der Faröer.
-2
Ziehe diesen Kommentar zurück. Ihr seit arme Menschen.
Der Faröer schrieb: Gast
+1 (bis auf das "nach Spanien zurück")
Der Faröer.
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Who cares?
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+3
-5
+1
...
...
...
Der Spaniel. Wau!
P.S.: Eigentlich müsstest Du Färinger oder Färöer heißen. Du bist auch nur ein Pseudo.
Mobbing
ist kein Kavaliersdelikt.
Mobbingopfer schrieb: ist
ist kein Kavaliersdelikt.
Mein Gott bis Du einfältig. Hast Du vielleicht einen Sprung in der LP?
Der Spaniel. Wau!
Mein Ansatz
Das Autohaus - was für ein Foto! Das geht heute kaum noch, da die Autohäuser nur noch ganz dezente Leuchten in den VK-Räumen haben.
wäre:
ADOX CHS 100 ART als Film
http://www.adox.de/ADOX_Filme/page47/ADOX_CHS_Filme/ADOX_CHS_100/ADOX_CH...
und
Tetenal Emofin als Entwickler.
Mehr Objektumfang mit Zeichnung in Lichtern und Schatten geht nicht.
Über die stillose Beleuchtung müßte man mit den modernen Autohäusern halt nochmal reden.
Deutschland hat sich nie neu erfunden...
...wie kann jemand einer wahrscheinlich sogar interessanten Ausstellung nur so einen bekloppten Titel geben? Was sollen das für Photographen sein, die beim Knipsen dran denken, daß sie Deutschland ablichten, wie's sich nach den letzten Exzessen mal wieder eine neue Fassade verschafft?
Gast schrieb: ...wie kann
...wie kann jemand einer wahrscheinlich sogar interessanten Ausstellung nur so einen bekloppten Titel geben? Was sollen das für Photographen sein, die beim Knipsen dran denken, daß sie Deutschland ablichten, wie's sich nach den letzten Exzessen mal wieder eine neue Fassade verschafft?
Kapierst Du es wirklich nicht oder bist Du zu blöd?
Der Spaniel. Wau!
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Kapierst Du es wirklich nicht oder bist Du zu blöd?
Der Spaniel. Wau!
Geh zum Arzt. Oder am besten nach Spaniel zurück. Deine permanente Verwendung von Schimpfwörtern läßt auf deinen schlimmen Seelenzustand schließen.
So machst Du dich nur noch zu einer traurigen Witzfigur.